Alle gegen eine Helena wird zum Hassobjekt des Dschungels

Helena Fürst
Helena Fürst
© RTL / Stefan Menne
Helena Fürst ist zum Hassobjekt des Dschungels geworden. Alle reden nur über sie

"Ist mir egal", sang Helena Fürst in der gestrigen Sendung und genau diese Haltung wird der einstigen "Anwältin der Armen" jetzt zum Verhängnis. Bisher wurde sie in jede Dschungelprüfung gewählt und konnte mit ihren Leistungen nicht wirklich glänzen. Zum Ärger der anderen Kandidaten, die im Camp sitzen und hungern. Ausgerechnet Helena ist mit dem täglichen Kampf um die Sterne aber für die Nahrungsbeschaffung zuständig. Klar, dass dann irgendwann das Verständnis für Helenas geringe Motivation flöten geht und die Sozialfahnderin sich damit zum Hassobjekt nicht nur der Zuschauer, sondern eben auch der Mitcamper degradiert.

Das Opfer der Gruppe

"Die hat doch nichts erreicht, die Furzfrau", schimpfte Thorsten Legat gegen Helena, immer noch erbost über den Streit nach der gemeinsame Dschungelprüfung. Der Sportler und seine Dschungelkollegen nehmen es der selbst ernannten "Kämpferin aus Leidenschaft" übel, dass sie mit den Prüfungen nur Aufmerksamkeit erlangen wolle, sich dann aber nicht bemüht. "Das ist Sendezeit für mich", redete sie sich die Umstände schön. Dass diese unsympathische Argumentation vielleicht nur ein Selbstschutz war, um die Situation überhaupt irgendwie ertragen zu können, haben Helenas Mitkandidatinnen wohl eher nicht sehen wollen. Doch ein Opfer braucht halt jede Gruppe und niemand eignet sich für diese Rolle besser als Helena. Und so wird auch in Zukunft sicher weiter gelästert, weiter gestritten und weiter angerufen, um für noch mehr Zwist im Dschungel zu sorgen.

jno Gala


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