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Alec Baldwin Neue Details: Regieassistent gab ihm geladene Waffe

Alec Baldwin
© Jim Spellman / Getty Images
Nach dem Drama am "Rust"-Set sickern immer mehr Details durch. Alec Baldwin habe eine geladene Waffe von einem Regieassistenten bekommen. Dass der Filmrevolver Mängel aufweist, sei außerdem bekannt gewesen.

Immer mehr Details zu dem tragischen Unfall am Set von "Rust" sickern allmählich durch. Wie nun unter anderem das US-Portal "TMZ" meldet, bekam Alec Baldwin, 63, unmittelbar vor dem tödlichen Unglück die Waffe von einem Regieassistenten ausgehändigt. Diese sei aus Versehen mit einer scharfen Patrone geladen gewesen. Das gehe aus einem Haftbefehl der mexikanischen Behörden hervor.

Alec Baldwin: Insider spricht von Sicherheitsmängeln am Set

Demnach habe ein Regieassistent dem Hauptdarsteller Baldwin den Revolver übergeben und ihm gesagt, dass er diesen sicher benutzen könne. Auch dieser Mitarbeiter habe nicht gewusst, dass die Waffe mit scharfer Munition geladen sei. Wer dies im Vorfeld getan habe, gehe aus dem Haftbefehl nicht hervor und würde nun Gegenstand der Ermittlungen. 

Alec Baldwin

Wie "Los Angeles Times" nun berichtet, habe es bereits vor dem tragischen Unfall Zwischenfälle mit geladenen Revolvern gegeben. Wie ein Insider dem Medium mitteilte, habe es eine Woche zuvor gleich zwei Fehlzündung der Waffe gegeben. So soll Baldwins Stunt-Double zwei Mal versehentlich einen Schuss abgefeuert haben, obwohl ihm versichert wurde, dass die Waffe "kalt" – also ungeladen – sie. Mehrere Mitarbeiter sollen außerdem aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen protestiert und ihre Arbeit niedergelegt haben. Wie das Magazin berichtet, haben ganze sechs Angestellte gestreikt, bevor nur Stunden später der tödliche Schuss erfolgte. Neben Sicherheitsmängel solle es lange Arbeitszeiten sowie fehlende Gehaltschecks gegeben haben.

Ermittlungen laufen – Baldwin hat seine Kooperation versichert

Als verantwortliche Waffenexpertin vor Ort war Hannah Reed verpflichtet worden. Reed ist die Tochter des bekannten Hollywood-Ausrüsters Thell Reed, der seit Jahrzehnten bei unzähligen Produktionen für die Bereitstellung der benutzten Waffen zuständig ist. Wie es zu der Tragödie kommen konnte, wird weiterhin auf Hochtouren untersucht. 

Alec Baldwin hatte via Twitter bekannt gegeben, dass er mit dem Mann der getöteten Kamerafrau in Kontakt stünde. Außerdem versicherte er, dass er den Ermittlern bei der Aufklärung des Falls helfen würde, so gut er kann. 

Halyna Hutchins wurde in die Brust getroffen

Auch weitere Details zum eigentlichen Unfallhergang wurden durch die behördlichen Unterlagen öffentlich. So sei das blutbefleckte Kostüm von Baldwin ebenso wie weitere Requisiten, Waffen und Munition von der Polizei beschlagnahmt worden. Laut den Unterlagen wurde die getötete Halyna Hutchins (1979-2021) außerdem nicht in den Bauch getroffen, sondern in Höhe der Brust. Regisseur Joel Souza (48) habe hinter ihr gestanden und sei dadurch verwundet worden.

Verwendete Quellen. latimes.com, tmz.com

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