Adam Sandler: Zehn "Goldene Himbeeren"

Es ist ein Negativ-Rekord für Komiker Adam Sandler: Sein Film "Jack und Jill" erntete zehn "Goldene Himbeeren". Noch nie hat ein Filmschaffender so viele Anti-Oscars bekommen. Nominiert war er sogar für elf "Razzies"

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Er ist schlechtester Schauspieler und schlechteste Schauspielerin in einem: US-Komiker Adam Sandler (45) und sein Film "Jack und Jill" ernteten gleich zehn "Goldene Himbeeren", den Schmähpreis Hollywoods. So viele sogenannte "Razzies" bekam in der 32-jährigen Geschichte des Preises noch niemand, teilten die Preisverleiher auf der Website "razzies.com" mit. Für ganze elf war der Film nominiert.

Adam Sandler stellt darin einen Werbefachmann und dessen nervige Zwillingsschwester in einer Doppelrolle dar. Auch Oscar-Gewinner Al Pacino, der sich selbst spielt, bekam einen "Razzie" als schlechtester Nebendarsteller. Und obwohl auch noch Katie Holmes zum Cast des Streifens gehört, wurde "Jack und Jill" unter anderem mit dem Preis für das schlechteste Ensemble sowie das schlechteste Drehbuch bedacht.

Sandler selbst kam nicht zur Preisverleihung, wie die meisten seiner Hollywood-Kollegen, die einen "Razzie" bekommen. Nur Sandra Bullock und Halle Berry trauten sich in den vergangenen Jahren, die goldene Plastikhimbeere persönlich abzuholen.

"Die Razzies" wurden 1980 vom Cineasten John Wilson als Antwort auf die "selbstbeweihräuchernde Oscar-Verleihung" ins Leben gerufen. Jedes Jahr stimmen mehr als 650 Journalisten und Filmschaffende über die schlechtesten Filme ab.

Ganz so traurig muss Adam Sandler aber gar nicht sein, denn immerhin hat er Fan-Nachwuchs: Beim Kids' Choice Award sahnte er den Preis als Lieblingsschauspieler ab.

iwe

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