"The Voice of Germany": Einmaleins zum Staffelstart

Hören statt sehen steht ab Donnerstag (9.Oktober) wieder hoch im Kurs. Ganz Deutschland blickt nämlich zum vierten Mal gespannt auf Coaches und Talente zum Start von "The Voice of Germany". Das Einmaleins der Kult-Casting-Show gibt es hier

Kaum eine andere deutsche Castingshow war seit 2011 erfolgreicher als "The Voice of Germany". Mittlerweile geht die Gesangssendung mit der "blinden Kuh" in die vierte Runde. Nicht nur die bisher vollkommen unbekannten Musiktalente schüren die Begeisterung der Zuschauer, sondern vor allem die Kabbelei der Coaches um die Stimmwunder der Sendung sorgten in den vergangenen Jahren für viele Lacher und hohe Quoten. Dieses Jahr mit dabei sind Gründungsmitglied Rea Garvey, Charmeur-Finne Samu Haber, "Silbermond"-Sängerin Stefanie Kloß sowie Smudo und Michi Beck von den "Fantastischen Vier". Wie auch schon bei den letzten drei Staffeln teilen sich Sat.1 und ProSieben die Ausstrahlung der Castingshow, in der die Gefühle explodieren! Doch wie genau funktioniert "The Voice of Germany" eigentlich? Und was hat es mit den "Blind Auditions" auf sich? Einen großen Überblick gibt es hier:

In den "Blind Auditions" zählt nur die Stimme.

1. Die Blind Auditions (Sieben Folgen)

Ex-GNTM-Kandidatin Enisa Bukvic

Erstmals spricht sie über ihre schockierende Diagnose

Enisa Bukvic
Die ehemalige "Germany's next Topmodel"-Kandidatin Enisa Bukvic spricht einem Video auf YouTube erstmals über die erschreckende Diagnose, die sie vor zwei Jahren erhielt.
©Gala

Hören, fühlen, buzzern heißt es in der ersten Runde der Sendung! Die fünf Coaches müssen die Ohren spitzen und das Talent singen lassen, denn Samu und Co. sitzen mit dem Rücken zum jeweiligen Sänger. Ob gerappt, gerockt oder geswingt wird - erst wenn der Funke überspringt, wird auf den Buzzer gedrückt und der Sänger oder die Sängerin zum ersten Mal gesehen – davor zählt allein die Stimme. Drehen sich mehrere Coaches um, entscheidet das Talent. Wie im letzten Jahr, gibt es auch in der vierten Staffel wieder die "Blind Blind Audition", bei der die Zuschauer auch einmal in die Rolle der Coaches schlüpfen können und den Künstler erst nach der Performance zu sehen bekommen. Mit 16 Talenten geht es dann nach Begeisterungsstürmen, Gefühlsausbrüchen und Gänsehautmomenten ab in die zweite Runde.

2. Die Battles (Vier Folgen)

Drei, zwei, eins, Fight! In der zweiten Runde der Show müssen die Talente miteinander gegeneinander antreten. Im Duett performen die Künstler eines Teams einen gemeinsamen Song und der Coach entschließt sich anschließend direkt, wer weiterkommt. Zum zweiten Mal gibt es auch wieder den sogenannten "Steal Deal": Bereits ausgeschiedene Teilnehmer können so noch von anderen Coaches in ihr Team geholt werden – da raucht dann schon der Kopf!

Neu-Coaches Michi Beck und Smudo können es gar nicht abwarten, für eines der Talente zu buzzern.

3. Die Knockouts (Zwei Folgen)

Grüezi, servus oder bonjour! In den "Knockouts" fahren die Coaches Samu, Stefanie, Rea, Michi und Smudo zu den musikalischen Wurzeln ihrer Schützlinge. Nach der Reise geht es zurück auf die "TVOG" (wie Fans so schön abkürzen)-Bühne: Immer drei der neun Sänger eines Teams performen nacheinander einen Song, der ihnen schon immer viel bedeutet hat. Der Coach entscheidet dann, welcher Künstler weiter kommt. Neu ist, dass auf dieser Station auch wieder ein Talent geklaut werden kann (siehe Punkt 2). Mit vier Talenten pro Team geht es dann in die Liveshows.

4. Die Liveshows (Vier Folgen)

Jetzt liegt es an den Zuschauern! In den Live-Shows können die Zuschauer per Telefon-, SMS- und Online-Voting abstimmen, welcher Favorit in die nächste Runde einzieht. Im Halbfinale heißt es dann: "Jetzt wird's ernst", denn die Coaches fordern sich gegenseitig mit ihren Talenten zum Duell heraus. Nicht mit Schwertern, sondern mit der Stimme duellieren sich die Teams spätestens jetzt bis aufs Blut. In den "Cross Battles" kann es passieren, dass ein Coach am Ende sogar mit zwei Talenten im Finale steht – wie Samu Haber im vergangenen Jahr.

Rea Garvey schätzt sich glücklich, wieder bei "The Voice of Germany" in der Jury zu sitzen.

Dass bei so vielen Regeln am Ende "The Voice of Germany" feststeht, mag man kaum glauben. Letzten Endes kann sich aber kaum einer dem Sog der Show entziehen. Rea Garvey im Interview mit Sat.1 sieht es so: "Diese Show hat irgendwie etwas Magisches. Das ist für mich eine Ehre, wieder auf dem Stuhl sitzen zu dürfen. Dem Sog von 'The Voice' kann sich keiner entziehen." Auch Neu-Coaches Smudo und Michi Beck von den "Fantastischen Vier" sehen es ähnlich: "Die Sendung ist die einzige Musikshow, die wir kennen, bei der sich Musiker und Coaches auf Augenhöhe begegnen. Ein tolles Spiel. Es hat uns sehr erstaunt, wie sehr es uns mitreißt!"

In diesem Sinne – Let the show begin!

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