"The Voice Kids": Das Exklusiv-Interview mit den Coaches

Endlich ist es wieder soweit: "The Voice Kids" geht in eine neue Runde. Zum Staffel-Start traf Gala.de die drei Coaches Lena Meyer-Landrut, Johannes Strate und Mark Forster zu einem Interview voller Humor

Die "The Voice Kids"-Coaches Johannes Strate, Lena Meyer-Landrut und Mark Forster

Heute Abend (27.02.) geht "The Voice Kids" in die dritte Runde. Mit dabei sind als Coaches erneut unsere "ESC"-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut und der "Revolverheld" Johannes Strate, die schon in den vergangenen Staffeln junge Stimmgewalten entdeckten. Den dritten beliebten Buzzer-Stuhl besetzt in diesem Jahr Mark Forster , der im letzten Jahr mit seinem Hit "Au Revoir" die Charts stürmte. Was er von Lena und Johannes lernen konnte, wie sich die drei zu einem tollen Trio zusammenfügt haben und was die Zuschauer in den kommenden Wochen erwartet, erfuhr Gala.de im Exklusiv-Interview.

Mark, du bist in diesem Jahr zum ersten Mal als Coach bei "The Voice Kids" dabei. Hast du schon Tipps von den "erfahrenen" Coaches, Lena und Johannes, bekommen?

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©Gala

Mark: Was man immer unterschätzt ist ja, dass es auch eine technische Komponente bei "The Voice Kids" gibt. Und da hat mir Johannes wirklich sehr dabei geholfen, den richtigen Schwung zu finden, wie ich von oben den Buzzer bearbeiten soll. Da gibt es zum Beispiel die "Rückhand", die er mir gezeigt hat. Es gibt da einfach ganz spezielle Techniken.

Johannes: Ja, und vergiss nicht den "Over-Shoulder".

Mark: Stimmt. Und den "Bogen-Buzzer" – den habe ich mir noch selber überlegt. Das heißt einen Pfeil ziehen und dann auf den Buzzer schießen. (Dabei tut Mark so, als würde er das besagte Geschoss aus einem Köcher auf dem Rücken ziehen und zielt auf einen imaginären Summer). Also da gibt es ausgefuchste Techniken.

Und diese hast du dir jetzt schon perfekt antrainieren können, um richtig schnell "zuhauen" zu können?

Mark: Ja, genau. Es geht nämlich tatsächlich auch um die Geschwindigkeit. Das kann bei den "Blind Auditions" manchmal etwas zu meinem Problem werden. Also dass ich ab und zu einfach zu spät buzzer.

Johannes, das heißt dann ja, dass du richtig wertvolle Tipps weitergegeben hast. Herrscht da etwa nicht ein gewisser Konkurrenzkampf unter euch, der dich davon zurückgehalten hätte?

Johannes: Ich glaube ich habe ihm die Tipps unbewusst weitergegeben. Er hat einfach unglaublich gut zugeguckt, wenn ich diese tierischen Moves aus der Hüfte gezaubert habe. (lacht)

Lena: Und dazu kommt dann ja auch immer so ein kleiner Mitleidsfaktor bei Mark. Man hat Mitleid mit ihm und möchte ihm deshalb auch noch was mit auf den Weg geben.

Mark: Ich bin hier halt so das Rehkitz.

Johannes: Stimmt, das ist dieses Außenseiter-Ding. Auch auf dem Schulhof habe ich nie jemanden ausgegrenzt. Und Mark ist halt derjenige, der allein in der Ecke steht.

Mark: Ja, das ist wirklich so.

(Alle drei Coaches beginnen zu lachen)

Ich merke schon, ihr drei seid mittlerweile schon eine ziemlich eingespielte Konstellation. Das heißt dann ja auch, dass ihr euch untereinander bestimmt gut bewerten könnt.

Lena, welchen Part übernimmt Johannes in eurem Dreiergespann als Coach?

Lena: Den Johannes würde ich eher als den gefühlvollen einschätzen. Er ist mehr so der Kuschelrock- / Schmusepop-Coach.

Mark, wie schätzt du denn Lena wiederum ein?

Mark: Naja, Lena ist den Talents auf der Bühne natürlich altersmäßig noch am Nächsten. Das heißt Lena übernimmt in unserer Gruppe den Part des "Coaches auf Augenhöhe".

Und - last but not least – Johannes, wie steht es da mit Mark?

Johannes: Mark ist so ein schüchterner, kleiner Kautz. Der ist – wie ja auch gerade schon erzählt – manchmal einfach etwas langsamer mit dem Buzzern. Deswegen lassen Lena und ich ihm manchmal auch gerne noch ein paar Sekunden verstreichen, damit er sich erst einmal sammeln kann.

Das heißt Marks Schwäche ist seine Langsamkeit. Würden wir jetzt jedoch über Stärken sprechen, welche würdest du dir da selber zuschreiben?

Johannes: Ich glaube ich habe gar keine Stärke. Ich habe einfach extrem Glück und ich bin einfach total nett zu den Kindern.

Lena: Ohja, ich sage zu denen sogar schon extra: "Guckt ihm nicht in die Augen, guckt ihn bloß nicht an."

Johannes: Genau, ich kann super gut hypnotisieren.

Mark: Und wenn alle Stricke reißen, packt er die Gitarre aus und spielt ein paar Songs.

Lena: Tatsächlich singt Johannes mehr als alle Kinder zusammen.

Klingt ganz danach, als konntest du dir außer den "Buzzer-Moves" nichts bei Johannes abgucken, Mark. Hast du dir denn die letzten Staffeln zur Vorbereitungen auf deinen Coach-Job nochmal angeschaut und eine eigene Strategie entwickelt?

Mark: Natürlich habe ich mir einige Folgen und die Finals der letzten Staffeln angeschaut, aber Sieger-Strategien konnte ich mir dabei von den beiden leider nicht abgucken. Ich besinn mich deswegen auf die Stärke des Siegerstuhls, auf dem ich ja sitze.

Lena, was muss denn ein Kind mitbringen, dass du bei den "Blind Auditions" sofort den Buzzer betätigst?

Lena: Ich glaube das kann man gar nicht so genau sagen. Manchmal hört man den ersten Ton und denkt 'Ich muss sofort drücken' und ein anderes Mal dauert es wiederum ein bisschen länger. Aber eine Regel habe ich dabei gar nicht. Das ist dann wirklich das Gefühl, das einen überzeugt oder eben nicht.

Ihr selber hattet während eurer Kindheit ja gar nicht Chance, bei den "Blind Auditions" antreten zu können. Stattdessen gab es lange Zeit die "Mini Playback Show". Als welcher Künstler wärt ihr damals am Liebsten aus dem Zaubertunnel zurückgekommen?

Mark: Es haben immer die Kinder gewonnen, die Michael Jackson nachgemacht haben – das Ganze war ja auch mehr eine Tanz-Show als alles andere. Für mich stand also fest, dass wenn ich mitmache, dann auf jeden Fall als Michael Jackson. Aber ich habe schon als Kind nicht so richtig gut getanzt. Deswegen habe ich von der Idee lieber doch Abstand genommen.

Johannes: Ich wäre ganz klar Morten Harket von "a-ha" gewesen. Der war damals mein Riesen-Idol. Ich fand die "Mini Playback Show" super und habe auch öfter mal überlegt, mich zu bewerben. Aber meine Eltern haben es mir strengstens verboten, Playback kam für sie als Musiker natürlich überhaupt nicht in Frage.

Lena: Als ich in dem Alter war, in dem ich bei der Show hätte mitmachen können, gab es sie schon gar nicht mehr. Hätte ich jedoch die Chance gehabt, wäre ich definitiv Britney Spears gewesen und hätte "Hit Me Baby" performt.

Die kommende Staffel wird nun bereits die dritte von "The Voice Kids" sein. Gibt es etwas Neues, auf das sich die Zuschauer freuen können?

Johannes: Ganz klar, große Emotionen! Ich finde dieses Jahr ist das Teilnehmerfeld noch vielseitiger. Es ist noch bunter gemixt. Die Stimmen sind noch spezieller und individueller. Außerdem spielen ganz viele Kids auch ein Instrument – die Staffel wird also noch musikalischer als die vorherigen.

Mark: Dazu kommt, dass der Kampf um die Talente noch intensiver geführt wird. Ich denke, dass ich um die Kinder, die ich in meinem Team haben will, wirklich wie ein Löwe kämpfen muss – vor allem gegen Johannes. Der ist einfach extrem stark beim Überzeugen der Talente.

Klingt nach einem harten Kampf unter euch Männern. Lena, du als einziger weiblicher Coach, mit welchem Sieges-Motto gehst du in die Show, um dich gegen Johannes und Mark durchzusetzen?

Lena: Ich brauche kein Motto, die zwei haben doch eh keine Chance gegen mich. (Dabei zwinkert Lena mit einem Auge.)

Ob und wie die drei Coaches sich in ihren Buzzer-Stühlen schlagen, ist ab heute Abend um 20:15 Uhr auf Sat.1 zu sehen.

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