"Tatort: Wer bin ich?": Drei Fragen zum irrsten Fall des Jahres

Die Schauspieler im "Tatort: Wer bin ich?" spielen sich selbst. Wer hat sich das ausgedacht und wie geht es mit "Murot" weiter?

Was war denn das?! Der "Tatort: Wer bin ich?" dürfte viele Zuschauer ratlos zurücklassen. Krimi? Satire? Komödie? Drei Fragen zum irrsten Fall des Jahres.

Hört Tukur auf?

Ulrich Tukur spielt Ulrich Tukur, der die Figur "Felix Murot" spielt. Doch die Rolle macht sich selbstständig. In der letzten Szene treffen die beiden dann aufeinander. "Murot" erklärt Tukur den Fall - und verabschiedet sich danach von ihm. Ein Indiz für dessen endgültigen Abschied vom "Tatort"? Nein - Tukurs nächster Film ist bereits abgedreht und wird 2016 zu sehen sein.

Wird der nächste Film dann wieder so verrückt?

Offenbar nicht ganz so verrückt wie "Wer bin ich?" oder "Im Schmerz geboren". "Er bleibt in der Peripherie der Konventionalität hängen", sagte Tukur am Rande der Dreharbeiten dem "Wiesbadener Kurier". "Es lebe der Tod" ist der Arbeitstitel des sechsten "Murot"-"Tatorts" und erzähle die Geschichte eines Serienmörders.

Auf wessen Konto geht "Wer bin ich?"

Tatort

Alle aktuellen Ermittlerteams im Überblick

Tatort Dresden
Heike Makatsch im "Tatort: Fünf Minuten Himmel"
Axel Milberg und Sibel Kekilli sind als Kieler Ermittlerduo Borowski und Brandt bei den Zuschauern beliebt. Bis zu neun Millionen schalten regelmäßig ein.
Sie lösen "Hauptkommissar Steier" in Frankfurt ab: Margarita Broich alias "Hauptkommissarin Anna Janneke" und Wolfram Koch alias "Hauptkommissar Paul Brix" ermitteln am 17. Mai 2015 zum ersten Mal in der ARD. Es gibt viel zu tun für die neuen Frankfurter Kommissare.

19

Regie führte "Tatort"-Novize Bastian Günther, von dem auch das Buch stammt. Der 41-Jährige drehte mit Ulrich Tukur 2013 bereits das außergewöhnliche Arthaus-Drama "Houston". Er lebt in Berlin und in Austin, Texas. Redakteur Jörg Himstedt erklärte in einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk: "Bei einem Treffen von Ulrich Tukur und Regisseur/Autor Bastian Günther kam beiden in einer weinseligen Stimmung die Idee: Warum nicht mal Film-im-Film? Bastian Günther sagte aber auch gleich dazu: Das will doch keiner haben. Am Ende kam das Exposé für den Film dann zu uns, weil Ulrich Tukur überzeugt war: Die hr-Leute machen 'ne Menge mit! Und so war es - wir fanden das gut und haben gemeinsam das Drehbuch entwickelt."

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche