VG-Wort Pixel

"Tatort" Axel Milberg über die Drehtage mit seinem Sohn

"Tatort"-Schauspieler Axel Milberg
"Tatort"-Schauspieler Axel Milberg.
© NDR/Christine Schroeder
"Tatort"-Schauspieler Axel Milberg erzählt im Interview, wie es war, gemeinsam mit seinem Sohn August eine Folge zu drehen.

"Tatort"-Darsteller Axel Milberg, 65, spielt Seite an Seite mit Almila Bagriacik, 31, im Kieler "Tatort" die Rolle des Klaus Borowski. Im ARD-Interview spricht er über die Zusammenarbeit mit seinem Sohn, August Milberg, 18, der zum ersten Mal vor der Kamera stand. Auch August selbst verrät in einem separaten Interview, wie die Zeit am "Tatort"-Set für ihn war.

"Tatort"-Schauspieler Milberg über seine Zeit am Set mit Sohn August

Milberg muss sich in seiner Rolle als Klaus Borowski in der neuen Folge "Borowski und der Schatten des Mondes", die am Sonntag, 10. April 2022, ausgestrahlt wird, seiner Vergangenheit stellen: Im Wald wird das Skelett eines Mädchens gefunden, dass vor über 50 Jahren ermordet wurde. Bei ihr handelt es sich um die Freundin des damals 14-jährigen Borowski, der ihr Verschwinden – und nun ihren sicheren Tod – nie richtig verarbeiten konnte. Die Folge zeigt Rückblenden aus den 70er-Jahren, wobei der junge Borowski von Milbergs Sohn August gespielt wird.

August und Axel Milberg
August und Axel Milberg
© NDR/Christine Schroeder

Der Dreh stellte eher den Vater als den Sohn vor Herausforderungen, wie er nun offenbart. "Er war auf jeden Fall weniger aufgeregt an seinen beiden Drehtagen als ich", sagt Axel Milberg gegenüber ARD. Tatsächlich habe Papa Axel seinem Sohn keinen einzigen Tipp gegeben. "Während der Dreharbeiten sah er mich meistens aus der Ferne mit geistreichen Augen an, um mich alsdann wortlos in den Arm zu nehmen und mir Kraft zu spenden", sagt August. 

August wird wohl kein Schauspieler

Ob August in die Fußstapfen seines Vaters treten wird? "Wenn er nach seiner Schulzeit, die er in diesen Monaten abschließen wird, tatsächlich Schauspieler werden will, tja, dann soll er’s versuchen", ist hierzu die Meinung vom Vater. August selbst hat dazu bereits eine klare Haltung, wie er im ARD-Interview verrät. Der Casting-Prozess sei sehr aufregend gewesen und das Vorspielen ein absolut neues Gewässer für den jungen Mann. Der Dreh habe ihm zwar "wahnsinnig Spaß" gemacht und er sei traurig gewesen, als es vorbei war, "doch stehe ich, ehrlich gesagt, nicht gerne im Rampenlicht." Die "Tatort"-Zuschauer:innen werden August also höchstwahrscheinlich nur für diese Folge in einer Rolle der Krimi-Serie sehen können.

Verwendete Quelle: daserste.de

Gala

Mehr zum Thema

Gala entdecken