"Tatort": Vier Fragen zu "Der große Schmerz"

Am Sonntag geht es mit dem zweiten Teil weiter: Hier gibt es schon jetzt die Antworten auf vier Fragen zum neuesten Til-Schweiger-"Tatort" mit Helene Fischer

Was für ein großartiger Auftritt von Helene Fischer, 31, beim Til-Schweiger-"Tatort". Als eiskalte Killerin mit tiefgrünen Augen gab sie in "Der große Schmerz" ihr gelungenes Debüt in der Reihe. Doch hat sie überhaupt diese Augenfarbe? Diese und weitere Fragen und Antworten zum Neujahrs-"Tatort" finden Sie hier.

Hat Helene Fischer wirklich so extrem grüne Augen?

Helene Fischer überzeugte mit ihrer Darstellung der kühlen Killerin "Leyla". Vor allem stachen dabei ihre extrem grünen Augen heraus, die im Film als Merkmal bei der Suche nach ihr genannt werden. Auch im echten Leben hat der Schlager-Star auffallend smaragdgrüne Augen. So extrem wie im Film allerdings nicht. Ob die Macher dank Tricktechnik oder mit Kontaktlinsen nachgeholfen haben, ist bislang noch nicht bekannt. Übrigens: Den russischen Dialekt musste Fischer wahrscheinlich nicht sonderlich üben. Sie wurde als Jelena Petrowna Fischer in Krasnojarsk in der ehemaligen Sowjetunion geboren und siedelte erst im Alter von vier Jahren nach Deutschland über.

Daniela Büchner

Ihre Zwillinge haben den Tod von Papa Jens noch nicht verstanden

Daniela und Jens Büchner
Der Tod von Jens Büchner (†49) jährt sich im November zum ersten Mal. Vor allem für die beiden Kleinsten ist der Tod ihres Papas schwer zu begreifen.
©VOX / Gala

Woher kenne ich diesen russischen Mafia-Typen?

Til Schweiger, 52, steht im Finale dem kantigen Russen "Aleksej Brotzki" gegenüber. Viele Zuschauer dachten sich bereits während des Films: Den Typen kenn ich doch irgendwoher. Wir helfen auf die Sprünge: Der Darsteller ist niemand Geringeres als Sascha Reimann, 42. Es klingelt immer noch nicht? Vielleicht sagt ihnen aber Ferris MC oder Ferris Hilton etwas. Unter diesen Künstlernamen machte sich der Neuwieder in der Hip-Hop-Szene einen Namen. Er ist außerdem festes Mitglied von "Deichkind". Bereits 2012 war Reimann in der Bremer "Tatort"-Episode "Hochzeitsnacht" zu sehen.

Gibt es in Landshut überhaupt ein Gefängnis?

Sie sind die beliebtesten "Tatort"-Kommissare und ermitteln in Münster: Jan Josef Liefers und Axel Prahl lösen in ihren Rollen die Fälle vor allem mit Humor. Die Zuschauer danken es ihnen, zum Beispiel mit der besten "Tatort"-Quote 2012. "Das Wunder von Wolbeck" schauten ganze 12,19 Millionen Menschen.

Tatort

Alle aktuellen Ermittlerteams im Überblick

"Firat Astan" soll in der "Der große Schmerz" von einem Hamburger Gefängnis nach Bayern verlegt werden, genauer gesagt in die JVA Landshut. In der niederbayerischen Stadt gibt es tatsächlich eine Justizvollzugsanstalt, in der insgesamt 515 mögliche Insassen Platz finden - nur in der Realität würde ein Verbrecher vom Kaliber "Astan" wohl kaum dort untergebracht werden. Als "Gefängnis für die wirklich schweren Jungs" gilt in Bayern allerdings die Haftanstalt in Straubing, in der Kapitalverbrecher mit einer Freiheitsstrafe ab sechs Jahren untergebracht werden. Landshut darf überdies nicht mit der wesentlich bekannteren JVA Landsberg verwechselt werden. In der knapp 130 Kilometer entfernten Stadt am Lech musste auch Uli Hoeneß, 63, den ersten Teil seiner Strafe absitzen.

Ist das die erste Doppelfolge in der "Tatort"-Geschichte?

Nein, die erste echte Doppelfolge wurde am 8. und 9. April 2012 ausgestrahlt und war eine Gemeinschaftsproduktion des WDR und MDR. Damals ermittelten die Duos "Saalfeld" und "Keppler" aus Leipzig (Simone Thomalla und Martin Wuttke) gemeinsam mit "Ballauf" und "Schenk" aus Köln (Klaus Behrendt und Dietmar Bär). Anschließend folgte im Dezember des gleichen Jahres eine Doppelfolge des NDR mit Ermittlerin "Charlotte Lindholm" alias Maria Furtwängler. Nicht zu verwechseln zu diesen echten Doppelfolgen sind Fortsetzungsepisoden wie zum Beispiel "Borowski und der stille Gast" und "Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes".

Helene Fischer

"Killerin? Super!"

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