VG-Wort Pixel

"Tatort" Zum 25. Jubiläum: Klaus J. Behrendt spricht über das Ende

"Tatort"-Schauspieler Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär
"Tatort"-Darsteller Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt (von links nach rechts).
© WDR/Uwe Stratmann
Dieses Jahr feiern die "Tatort"-Urgesteine Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär das 25. Jubiläum. In einem Interview spricht Behrendt nun über das Ende seiner Karriere als TV-Kommissar.

Die beiden "Tatort"-Kommissare Max Ballauf (gespielt von Klaus J. Behrendt, 62) und Freddy Schenk (gespielt von Dietmar Bär, 61) können bald sozusagen Silberhochzeit feiern, denn am 5. Oktober 1997 – also vor bald 25 Jahren – arbeiteten die beiden zum ersten Mal gemeinsam an einem Fall. In Interview mit "Badische Zeitung" spricht Behrendt über ein mögliches Ende seiner "Tatort"-Zeit und wie es zu der Zusammenarbeit mit Kollege Bär kam.

"Tatort"-Darsteller Behrendt sinniert über das Ende

Bei so einer langen Zeit am Set vom Kölner "Tatort" lohnt es sich immer, innezuhalten und über die Vergangenheit – und Zukunft – der eigenen Karriere nachzudenken. Doch eine große Feier würden die beiden nicht planen, macht der Schauspieler gleich zu Beginn des Interviews deutlich. Klar sei allerdings, dass 25 Jahre, bzw. anders ausgedrückt: ein Vierteljahrhundert, "natürlich eine ganze Menge" seien. Ganz automatisch stecke "viel von einem selbst" in der Rolle und der Serie. Allerdings heißt es nicht, dass ihm die Figur Max Ballauf nach so vielen Jahren langweilig werden würde, versichert der Darsteller. 

"Ich persönlich finde im Gegenteil, dass die Rolle zunehmend an Reiz gewinnt", schließlich gebe es beim Kölner "Tatort" immer wieder neue Herausforderungen, sagt der Schauspieler. "Man hat jedes Mal ein komplett neues Drehbuch vorliegen, oft neue Regisseure, neue Kameraleute, neue Kolleginnen und Kollegen", so Behrendt weiter. Wohl auch deswegen kann er keine Antwort auf die Frage geben, wann denn seine Zeit am Set aufhöre. "Aber wie alles im Leben ist auch diese Sache endlich", stellt er fest. Allzu bald wird diese bestimmte Sache allerdings nicht enden, denn schließlich habe man einen neuen Vertrag unterschrieben, beruhigt er.

Wie es zu der Zusammenarbeit mit Bär kam

Dass Schauspieler Bär seit bald 25 Jahren Seite an Seite mit Behrendt im "Tatort" spielt, ist damals, als die Serie geplant wurde, kein Zufall gewesen. Es war vielmehr so, dass er als Bedingung für seine Zusage für den Kölner "Tatort" stellte, seinen Partner aussuchen zu dürfen "und dass es zwei Figuren auf Augenhöhe sind, zwischen denen ein gesundes Pro und Contra entsteht". Er hätte sich damals für Bär entschieden, weil dieser ein anderer Typ Mensch sei und ein Freund war, mit dem er bereits zusammengearbeitet hatte und bei dem die Chemie stimmte. "Man kann so etwas nur mit einem Kollegen oder einer Kollegin machen, mit dem oder der man sich auch versteht, sonst geht das nicht – zumindest nicht über einen solch langen Zeitraum", erklärt Behrendt. Man sei auch privat bis heute ein gutes Team.

Verwendete Quellen: badische-zeitung.de, daserste.de

Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken