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"Tatort" Adele Neuhauser über Glaube, Work-Life-Balance und Brühwurst

"Tatort"-Schauspielerin Adele Neuhauser
"Tatort"-Schauspielerin Adele Neuhauser.
© rbb/ORF/Petro Domenigg
"Tatort"-Schauspielerin Adele Neuhauser spricht im Interview über Thesen in puncto Glauben, fehlende Work-Life-Balance und Leibspeisen.

"Tatort"-Darstellerin Adele Neuhauser, 63, gehört zusammen mit ihrem Kollegen Harald Krassnitzer, 61, zu den beliebtesten Kommissar:innen. Die beiden, beziehungsweise ihre Figuren, Bibi Fellner und Moritz Eisner, landeten auf dem zweiten Platz einer ARD-Umfrage. Im Interview mit dem Ersten gewährte die Schauspielerin Einblick in ihr Privat- und Arbeitsleben.

"Tatort"-Darstellerin Neuhauser muss ihren Arbeitseifer überdenken

In der Folge "Alles was Recht ist", die am Sonntag, den 3. April 2022, im Ersten ausgestrahlt wird, bewundert ihre Figur die Work-Life-Balance eines Professors. Doch die der Schauspielerin "muss noch mal überdacht werden", wie sie im Gespräch zugibt. "Wenn ich in meinen Kalender schaue, denke ich manchmal daran, ich müsste mir mehr Freizeit einteilen", reflektiert sie. Doch andererseits freue sie sich immer sehr auf die Arbeit. Klar distanzieren muss sie sich von einer Aussage ihrer Rolle zum Thema Glaube: Im Gespräch mit Kollege Eisner stellt Fellner die These auf, Gläubige würden eher zu Betrug neigen, weil sie die Beichte als Ventil zur Vergebung nutzen würden. Das sei eine "sehr interessante, aber auch sehr konstruierte These", gibt die Schauspielerin zu bedenken. "Ich weiß nicht, ob ich da mit Bibi übereinstimme."

Auf diese Leibspeise verzichtet Neuhauser lieber

Wer den Wiener "Tatort" kennt, der:die kennt sicherlich auch den Würstlestand, den beide Ermittler:innen immer mal wieder aufsuchen. Auch die Schauspielerin gehe oft an einem dieser Stände vorbei und spiele immer mal wieder mit dem Gedanken, sich eine Burenwurst zu gönnen, "aber dann lass ich es doch". Leicht fällt ihr das nicht: Die grobe Brühwurst sei eine österreichische Spezialität, "sehr fettig und ungesund, aber sie schmeckt auch super". Der "Tatort"-Darstellerin laufe trotzdem immer das Wasser im Mund zusammen. 

Über den zweiten Platz der beliebtesten "Tatort"-Kommissar:innen freut sich Neuhauser übrigens sehr und präsentiert ihre eigene Theorie: "Vielleicht kommt es ja auch daher, weil die freundschaftliche Zuneigung und der natürliche Umgang vieles zulässt – von der Tiefe bis zum Schmäh." Das können letztlich nur die Zuschauer:innen selbst beantworten.

Verwendete Quellen: daserste.de

Gala

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