"Sturm der Liebe"-Schauspieler : Florian Frowein erklärt nachdenkliche Worte auf Instagram

Fans von "Sturm der Liebe" machen sich Sorgen um Florian Frowein alias "Boris Saalfeld": Der Schauspieler postete auf Instagram nachdenkliche Worte, die aufhorchen ließen. Gegenüber GALA erklärt Frowein, was es damit auf sich hat

Florian Frowein

"Sturm der Liebe"-Schauspieler Florian Frowein: Fans sorgen sich

Am 14. Mai veröffentlichte Florian Frowein, 31, ein Foto, das ihn mit dem Rücken zur Kamera zeigt. Die Hände hat er in den Tasche seiner Hose vergraben, der Kopf ist gesenkt. Vor ihm: das Meer. Dazu schreibt der Ex-"Sturm der Liebe"-Schauspieler (kam diese Woche für einen Gastauftritt als "Boris Saalfeld" zurück): "Sometimes it seems hard to face your own and you’re fail decisions but looking away is not an option either. And if only because the sun is dazzling." Auf Deutsch: "Manchmal erscheint es hart, sich seinen eigenen, falschen Entscheidungen zu stellen. Aber wegzuschauen ist keine Option. Auch, wenn dich nur die Sonne blendet."

Prompt machten sich seine Follower Sorgen. "Sorry, dass es dir nicht gut geht!", "Oh je, das klingt nicht so gut. Egal was es ist, es wird sich lösen" und "Wünsche dir das sich alles zum Guten wendet" lauten drei der Kommentare.

Interview mit "SdL"-Star Florian Frowein

Herr Frowein, erzählen Sie mal: Was steckt hinter dem Post?
Ich kann die Follower beruhigen: Mir geht es gut! (lacht). Es ist nichts Tragisches oder Trauriges passiert. Ich bin ein Mensch, der gerne raushaut, was ihm durch den Kopf geht, und ich liebe die Melancholie. Wenn ich am Strand sitze oder, ganz simpel, im Zug, dann ist das für mich eine gute Gelegenheit, zu reflektieren. Über Dinge, die gut gelaufen sind genauso wie über Dinge, die nicht so gut gelaufen sind.

Also war der Post eine Art Reminder, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen?
Ja. Um für Außenstehende besser zu erklären, was es in meinem Fall bedeutet: Eine erfolgreiche, für das Team aber auch arbeitsintensive Serie wie "Sturm der Liebe" ist im Alltag allgegenwärtig. Du bist am Set und drehst, du kommst in deine Wohnung und lernst deinen Text, du telefonierst mit Kollegen und sprichst über die Arbeit. Auf Geburtstagen oder Treffen mit Freunden wirst du gefragt: "Na, wie läuft’s bei 'Sturm der Liebe'"? Man kommt kaum dazu, gewisse Dinge zu verarbeiten und zu reflektieren, weil die Zeit schlichtweg fehlt. Am Strand, im Zug, habe ich dann diese Zeit. Das wollte ich mit meinen Followern durch den besagten Instagram-Post teilen: Es gibt Dinge, mit denen muss man sich auseinandersetzen, vor denen kann man nicht weglaufen.

Mit dieser Einstellung heben Sie sich von vielen anderen Instagram-Nutzern ab. Die möchten nur ihre Schokoladenseite präsentieren. Das leckere Mittagessen, der tolle Urlaub, die super Party ...
Ich sehe das so: Wenn man in der Öffentlichkeit steht, hat man eine gewisse Vorbildfunktion. Gerade, was junge Mädels und Jungs angeht. Da fände ich es falsch, immer nur die heile Welt vorzuspielen und zu suggerieren, dass man in seiner Persönlichkeit immer stabil sein muss. Es ist völlig okay, auch mal traurig, missmutig oder schlecht gelaunt zu sein.

Wie ist Ihre generelle Einstellung zu Social Media – Fluch oder Segen?
Ich sehe Vor- und Nachteile. Wenn ich zum Beispiel daran denke, wie es war, als ich mit der Schauspielerei angefangen habe... Da hat die Schauspiel-Agentur alle sechs Monate eine DVD mit Demo-Aufnahmen an Casting-Agenturen rausgeschickt (lacht). Heute hat man als Künstler in punkto Selbstvermarktung mit Instagram und Facebook eine super Plattform zur Verfügung. Es sind auch super Tools, um in Kontakt mit den Fans zu kommen. Die sind immer so glücklich und zufrieden, wenn man ihnen einen kleinen Einblick gewährt.

Andererseits habe ich mich am Anfang meiner Social-Media-Aktivität auch unter Druck gesetzt. Ich habe bei anderen geschaut: Welche Strategie fahren die? Wie viele Bilder muss ich posten und wie müssen die aussehen, damit sie gut rüberkommen? Mittlerweile bin ich gelassener. Es gibt Phasen, da poste ich dreimal pro Woche. Und dann gibt es Phasen, in denen ich einige Wochen nichts veröffentliche.

... und dann machen sich Ihre Fans Sorgen.
Ja, genau. Einige haben sogar mal meinen "Sturm der Liebe"-Kollegen Max Beier angeschrieben, ob bei mir alles in Ordnung wäre (lacht). Wissen Sie: Ja, ich achte darauf, dass meine veröffentlichten Fotos schön aussehen. Aber ich möchte nicht vom Frühstück bis zum Abendessen damit beschäftigt sein mir zu überlegen, was ich auf Instagram und Facebook poste. In diese Abhängigkeit will ich mich nicht hineinbegeben.

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Verwendete Quellen: Instagram, eigene Recherche

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