Promi Big Brother 2018: Pascal Behrenbruch über sein frühes Aus

Leichtathlet Pascal Behrenbruch muss "Big Brother" als Erster Promi verlassen. Im GALA-Interview zieht der Sportler eine bittere Bilanz nach der Show 

GALA: Haben Sie den Schock verdaut? Wie geht es Ihnen am Morgen nach dem Rauswurf?
Pascal Behrenbruch:
Ich war sehr niedergeschlagen. Ich war super schockiert und habe mich wirklich gefragt: Bin ich im falschen Film? Man gewinnt eine Challenge, gibt alles und auf einmal wird man rausgeworfen. Jetzt geht es mir natürlich schon besser. Ich versuche in so einer Situation auch immer die positiven Aspekte zu sehen: "Everyhting happens for a reason" (zu Deutsch: Alles passiert aus einem Grund). Deswegen habe ich mich wieder aufgebaut.

Welchen positiven Aspekt konnten Sie für sich finden?
Behrenbruch: Eigentlich lief es echt gut. Ich habe mich wohlgefühlt. Als Sportler will man natürlich gewinnen. Es war super schön, ich vermisse auch manche Leute, aber jetzt kann ich einfach schneller zu meiner Familie. Wenn man Letzter wird, polarisiert man dann vielleicht doch mehr als im Mittelfeld. Deswegen ist es vielleicht gar nicht so schlecht.

Was haben Sie als Erstes gemacht, als sie das Haus verlassen haben?
Behrenbruch: Mein bester Kumpel ist gestern noch ganz schnell aus Frankfurt nach Köln gekommen. Das hätte ich auch nicht erwartet, dass er sich so spät von der Couch nochmal aufrafft und nach Köln ballert. Aber ja, hat mich auf jeden Fall nochmal sehr getröstet. Da war das Bier umso leckerer.

Haben Sie schon mit Ihrer Freundin gesprochen?
Behrenbruch: Gestern Nacht hatten wir telefoniert. Da ging es so von der Stimmung ... Ich war echt traurig, wir waren einfach sehr emotional. Ich war wirklich den Tränen nahe.  Ich habe mich natürlich geärgert und gedacht: "Jetzt fliege ich schon als Erster raus und habe jetzt noch Stress mit meiner Familie."

Wäre ich weiter gekommen oder hätte Promi Big Brother gewonnen, hätte ich alles natürlich damit begründen können. Dann hätte ich es ganz anders verkaufen können. Aber so sagte sie mir natürlich: Du hast dies und das gemacht – und bist als Erster rausgeflogen. Das war natürlich so eine Sache. Heute Morgen haben wir aber nochmal gefacetimed und jetzt ist alles wieder gut. In einer so langen Beziehung, verzeiht man natürlich auch. Jetzt freue ich mich einfach darauf, nach Hause zu kommen und sie wiederzusehen und meinen Sohn in die Arme zu nehmen.

In der Villa ging es so manche Nacht mit ihren Mitbewohnerinnen Chethrin und Katja heiß her. Wie hat Ihre Freundin auf die Szenen im Haus reagiert?
Behrenbruch: Mit den Parties wollten wir einfach mal Stimmung machen. Dass alle Spaß haben, lachen, wir hatten echt eine geile Zeit. Ich bin mit meiner Freundin seit zwölf Jahren zusammen. Ich habe ihr das auch gesagt, sie kennt mich – das wissen die Zuschauer natürlich nicht. Alle, die sich darüber aufregen, was ich ihr damit antue, wissen nichts über unsere Beziehung. Wir sind ein gutes Team und seit 2006 zusammen. Damals war ich auch schon der Bad Boy der Leichtathletik, damit ist sie auch zurechtgekommen. Ich bin schon immer so gewesen. Wir sind im Endeffekt immer gut ausgekommen, wir haben ein tolles Leben und es hat mir bisher immer geholfen so polarisierend zu sein. Das ist einfach interessanter.
Deswegen haben sich viele auch unnötig Sorgen gemacht. Ich habe ja immer abgeblockt, wenn die Mädels mir näher kamen. Ich bin zum Beispiel in den Garten gegangen, als sie sich in mein Bett gelegt haben. Vieles hat man auch gar nicht gesehen. Das ist auch schade - jetzt stehe ich als notgeiler Sack da.

Wenn Katja seine Nähe suchte, versuchte Pascal immer wieder auf Distanz zu gehen. 

Sie haben auch den Flirt zwischen Chethrin und Daniel hautnah miterlebt: Könnte aus den beiden mehr werden?
Behrenbruch: Ich glaube nicht, dass daraus mehr wird. Daniel und ich haben uns im Haus angefreundet, daher kann ich das schon ganz gut einschätzen. Eine Beziehung wird daraus wohl nicht. Dafür hat Daniel vermutlich zu viel über Chethrin erfahren. Wir haben die letzten Tage so viel miteinander geredet. Ich mag sie sehr gerne, aber ich glaube nicht, dass daraus mehr entsteht.

Wer wird wohl heute Abend Promi Big Brother verlassen müssen?
Behrenbruch: Ich war mir zu tausend Prozent sicher, dass ich nicht rausfliege. Während der Entscheidung dachte ich nur: "Es wäre jetzt das Schlimmste, deinen Namen zu hören." Ich glaube, dass keiner damit gerechnet hat. Ich hätte eher auf Mike, Nicole oder Umut getippt. Ich habe sie kennengelernt, das sind alle super liebe Menschen, aber sie sind einfach nicht spannend genug. Deswegen war ich sehr irritiert über meinen Rauswurf.

Mir war einfach nicht bewusst, wie wichtig eine Fanbase ist. Die habe ich als Sportler leider nicht. Leider interessieren sich in Deutschland nicht so viele für Leichtathletik und olympischen Sport.

Und wer hat das Zeug zu gewinnen – oder wem gönnen Sie den Sieg am meisten?
Behrenbruch: Am besten kam ich natürlich mit Daniel zurecht. Ihm gönne ich den Sieg am meisten. Wir sind ein Stück weit auch Freunde geworden und konnten echt Stunden überbrücken, wir haben uns unterhalten – und dann haben wir wieder die Mädels ein bisschen animiert, Blödsinn zu machen. Wir hatten echt Spaß. Es wird aber schwer für ihn, er hat starke Konkurrenz. Alphonso zum Beispiel: Er ist immer gut gelaunt, will immer alles richtig machen. Silvia hat auch eine gute Fanbase. Wenn man nur auf die Followerzahlen schaut, ist Katja auch ganz vorne mit dabei. Wenn alle ihre Bewunderer anrufen, hat sie gute Chancen.

Haben Sie bei unter ihren Mitbewohnerin tatsächlich Freunde gefunden?
Behrenbruch: Ja, Daniel. Wir sind auf einer Wellenlänge, wir wollen uns auf jeden Fall nochmal treffen. Auch Heinz und ich haben uns gut verstanden. Auch wenn ich ihn nur zwei Tage kennengelernt habe, habe ich gleich gemerkt, wir ticken gleich. Das ist wirklich auch das Gute, dass man hier auch Freunde gefunden hat.

Sie haben bei Promi Big Brother TV-Luft geschnuppert. bei Wie geht es mit Ihnen jetzt weiter?
Behrenbruch: Dschungelcamp, Let’s Dance – klar! Ich muss ja irgendein Format mal gewinnen. Das erträgt mein Ego sonst nicht. Nein, Spaß! (lacht) mal schauen, was jetzt kommt. Ich muss schauen, wie die Resonanz ist, wie die Leute damit umgehen. Ob es auch etwas Positives hat. Dann entscheide ich selbst. Die erste Reaktion ist: Nie wieder! Kein Bock auf so etwas, ich habe ein schönes Leben. Ich bin mit meiner Familie glücklich. Diese Bloßstellung, danach fühlt es sich erstmal an, muss man sich dann nicht antun. Dann macht es auch keinen Sinn nochmal eine Fernsehshow zu machen. Aber ich lasse es auf mich zukommen.

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