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"Kitchen Impossible" Kleines Finale: Tim Mälzer erleidet "kulinarische Depression"

"Kitchen Impossible"-Kandidaten Tim Mälzer und Sepp Schellhorn
"Kitchen Impossible"-Kandidaten Tim Mälzer und Sepp Schellhorn (von links nach rechts).
© RTL / Endemol Shine
In "Kitchen Impossible" gerieten die Köche Tim Mälzer und Sepp Schellhorn in echte Schwierigkeiten, als sie im kleinen Finale gegen die "Healthy Boy Band" antraten.

Das kleine Finale von "Kitchen Impossible" hatte für Star-Koch Tim Mälzer, 51, eigentlich eine vielversprechende Basis, durfte er doch mit seinem "Bruder im Geiste", dem Salzburger Gastronom und Ex-Politiker Sepp Schellhorn, 54, antreten. Doch das Duell gegen die "Healthy Boy Band", bestehend aus Felix Schellhorn, Philip Rachinger, 33, und Lukas Mraz, 31, brachte Mälzer an seine Grenzen – auch und besonders emotional.

"Kitchen Impossible": Kampf der Generationen

In dieser Folge war das Ziel nicht nur ein Sieg in puncto Können – beim kleinen Finale von "Kitchen Impossible" ging es um nichts weniger als den Kampf der Generationen. Da waren auf der einen Seite Mälzer und Schellhorn, erfahrene Köche und Urgesteine dieser Kunstform. Auf der anderen Seite die "Healthy Boy Band", die zwar von sich selbst angibt, in nichts "wirklich gut" zu sein, sich ungeachtet dieser Selbsteinschätzung aber bereits einen Namen in der Branche erkocht hat.

In Zürich musste sich das Team von Mälzer bei der Zubereitung eines Cordon bleu und Kartoffelhybriden beweisen – Schellhorn wollten die Knödel aber einfach nicht gelingen. Für beide sicherlich eine bittere Erfahrung, bringen sie doch zusammen mehr als 60 Jahre Kocherfahrung ins Rennen. Mälzer bewies schließlich Größe, als er die Aufgabe für Schellhorn übernahm, der sich einfach nicht aus seinem Blackout holen ließ. Er selbst würde bei der zweiten Aufgabe in Kopenhagen, Dänemark, allerdings an seine eigenen emotionalen Grenzen kommen.

"Ich rutsche gerade in eine kulinarische Depression"

Man könnte es wohl als persönliche Beleidigung auffassen, gestandenen Namen wie Mälzer und Schellhorn die Kochaufgabe zu geben, eine Pizza zuzubereiten. Sollte es das Ziel der "Healthy Boy Band" gewesen sein, den Kampfgeist ihrer Gegner mit dieser Aufgabe zu brechen, dann wäre ihnen das fast bei Mälzer gelungen, der sich in seiner Ehre verletzt sah. "Ich rutsche gerade in eine kulinarische Depression. Ich fahre nach Hause und du machst das allein", sagte der geknickte Mälzer zu Kollege Schellhorn, blieb dann aber doch – und biss sich am Sauerteig für die Pizza die Zähne aus. 

Wenngleich auch die "Healthy Boy Band" nicht unbedingt mit wehenden Fahnen das kleine Finale gewann (dafür zankten sich die drei in Frankfurt zu sehr) – gewonnen haben sie es und das auch noch ziemlich deutlich: Bei 9 Punkten für Mälzer und Schellhorn und 12 für die "Healthy Boy Band" kann von einem knappen Rennen nicht die Rede sein. 

Verwendete Quellen: stern.de, media.rtl.com

Gala


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