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"Kampf der Realitystars" Unmoralisches Angebot für Elena

Bei "Kampf der Realitystars" herrscht Harmonie. Zu viel Harmonie für die Macher, die Zwietracht säen. Elena steckt in einem Dilemma.

In der achten Folge von "Kampf der Realitystars" macht Elena Miras (30) den Machern ein Kompliment, das die vermutlich gar nicht gerne hören. Für Elena ist die Zeit am Star-Strand die harmonischste, die sie je im Fernsehen erlebt habe. Tatsächlich herrscht in Thailand gerade eitel Sonnenschein. Nur zwischen Martin Wernicke (42) und Malkiel Rouven Dietrich gibt es kleinere Konflikte, die aber eher unter der Kategorie Missverständnisse laufen.

Das ist natürlich Gift für jede Reality-Produktion. Also versuchen die Verantwortlichen, in dieser Folge besonders viel Benzin ins Feuer zu kippen. An der "Wand der Wahrheit" müssen die Promis einschätzen, wem die Zuschauer den Gewinn der Show am meisten gönnen - und welchem am wenigsten. Martin, der bei seinen Mitkandidaten aktuell der unbeliebteste Star ist, liegt bei der Umfrage vorne. Elena sieht sich selbst in der Zuschauergunst ganz hinten, und das Publikum gibt ihr recht. Ihr gönnt man den Sieg am wenigsten.

Engel oder Teufel: Elena muss sich entscheiden

Nicht Martin, sondern Elena bekommt die Belohnung der Produktion. Oder ist es eine Bestrafung? Beides. Die Schweizerin mit spanischen Wurzeln wird mit einem echten moralischen Dilemma konfrontiert. Sie bekommt 3.000 Euro und einen Brief ihrer Liebsten. Dafür muss sie aber die Heimatpost von fünf Konkurrenten schreddern. Vernichtet sie alle Briefe, ist sie sicher vor Nominierungen. Wenn sie sich weigert, bekommt sie ihren Brief nicht. Engel und Teufel streiten sich auf ihren Schultern.

Sie hält sich nicht für einen Engel - und die Zuschauer halten sie offenbar für einen Teufel. Also entscheidet sich Elena dafür, die Einschätzung des Publikums zu bestätigen. Sie nimmt die 3.000 Euro und schreddert - mit sichtbar schlechtem Gewissen - die Briefe von Martin, Malkiel, Iris Klein (55), Larissa Neumann (22) und Paco Herb (26). Dass sie das Geld eingestrichen hat, verschweigt sie ihren Mitspielern zunächst. Erst bei der "Stunde der Wahrheit" muss sie die Bombe platzen lassen. Als Paco dann erzählt, dass er gerne Neuigkeiten von seinen erkrankten Großeltern gehört hätte, bereut Elena ihre Aktion.

Belohnung und Strafe

Beim Bestrafungsspiel säen die Macher ausnahmsweise kaum Zwietracht. Die Realitystars müssen im Stil einer großen deutschen Samstagabendshow wetten, dass sie bestimmte Aufgaben lösen. Fünf harmlos-alberne Challenges stehen an - Marshmallows mit dem Mund pflücken und ähnliches. Für jede bestandene Herausforderung gibt es eine Belohnung, für jedes Versagen eine Strafe.

Am Ende stehen drei Belohnungen zwei Bestrafungen gegenüber. Die Stars dürfen ins Meer - normalerweise aus Sicherheitsgründen verboten -, ausschlafen und eine Poolparty feiern. Die Strafen fallen milde aus: Die Kandidaten müssen aus ihrer Kleidung eine lange Schlange knüpfen und eine gewisse Zeit nur Englisch sprechen.

Gnadenschuss für Martin

Im Safety-Spiel "Läster Lounge" geht es wieder härter zur Sache. Die Kandidaten bekommen Sätze zu lesen, die im Laufe der Staffel gefallen sind. Dann müssen sie raten, über wen in diesen Zitaten gelästert wurde. Wer die meisten Personen richtig zuordnet, ist in der Nominierungsrunde sicher.

Manche Kandidaten nehmen die Sprüche mit Humor. Andere sind betroffen, wie Heinrich (55). Dem harmoniesüchtigen und eigentlich allseits beliebten Schäfer wird mangelndes Rückgrat und Profil unterstellt. Sissi Hofbauer setzt sich im Stechen bei einer Schätzfrage durch.

Sissi ist also safe bei der "Stunde der Wahrheit". Dort müssen die Kandidaten gleich zwei Konkurrenten aus ihrer Mitte entfernen. Es erwischt Martin, mit einer rekordverdächtigen Anzahl Münzen. Der "Berlin - Tag & Nacht"-Star hat förmlich um einen Auszug gebettelt - durch sein ständiges Nörgeln und durch seine buchstäblichen Bitten, nachhause zu dürfen. Die Stars tun ihm tatsächlich den Gefallen. Manche zur Strafe, andere aus Wohlwollen. Mit ihm gehen muss Larissa. Das Model erhält ohne große Begründungen die zweitmeisten Stimmen.

SpotOnNews

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