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"In aller Freundschaft" Dieser Star verlässt die Serie - aber nicht freiwillig!

"In aller Freundschaft":  Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch), Hans-Peter Brenner (Michael Trischan), Dr. Lea Peters (Anja Nejarri), Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk) vorn, v. li.: Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig), Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann), Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann)
"In aller Freundschaft":  Dr. Philipp Brentano (Thomas Koch), Hans-Peter Brenner (Michael Trischan), Dr. Lea Peters (Anja Nejarri), Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk) vorn, v. li.: Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig), Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann), Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann)
© MDR/Saxonia/Tom Schulze
"In aller Freundschaft"-News im GALA-Ticker: Überraschender Ausstieg nach 13 Jahren +++ Vater und Sohn stehen erstmals gemeinsam vor der Kamera

"In aller Freundschaft": Daten und Fakten

  • "In aller Freundschaft" ist eine deutsche Arztserie im "Ersten" 

  • Sie läuft immer dienstags um 21 Uhr

  • Am 26. Oktober 1998 wurde "In aller Freundschaft" zum ersten Mal ausgestrahlt

  • Bislang gibt es 23 Staffeln und mehr als 900 Episoden 

  • Die Serie "In aller Freundschaft" wird seit September 2001 in den Studios der media city Leipzig produziert

"In aller Freundschaft": Alle News im Überblick

24. Juni

Schauspieler muss nach 13 Jahren die Serie verlassen

Nach 24 Staffeln ist Schluss: "In aller Freundschaft"-Star Michael Trischan, 58, gibt seinen Ausstieg aus der erfolgreichen Krankenhausserie bekannt - nach 13 Jahren! Als Hans Peter Brenner machte sich der gebürtige Friedberger bei den Fans der Sachsenklinik unentbehrlich. Doch jetzt muss der 58-Jährige die Serie überraschend verlassen. Auf Facebook bezieht Michael Trischan dazu Stellung.

"Es waren für mich glückliche Berufsjahre, mit traumhaften Kollegen und einem unschlagbaren Team hinter der Kamera. Ich wurde respektiert, auf Händen getragen und meine Rolle immer wieder mit schönen Geschichten versorgt. (...) Ich danke allen, auch meinen Schauspielkollegen. Ich danke dem MDR und der Saxonia Media Filmproduktion", so der "In aller Freundschaft"-Star auf seinem Facebook-Account.

Für den Schauspieler ist der Ausstieg zwar eine logische Konsequenz, um die Serie spannend zu halten. Er schreibt: "Um eine so langlaufende Serie aber immer interessant zu gestalten, bedarf es auch der Veränderung. Diese steht nun an."

Ganz freiwillig geht Michael Trischan aber nicht. Vielmehr wurde sein Ausstieg aus der Serie von der Produktionsfirma Saxonia Media gefordert: "Einerseits verstehe ich die Entscheidung, Platz zu machen für neue Handlungsstränge und Rollen, die auch notwendig sind. Anderseits bedauere ich diese Entscheidung! Ich würde heucheln, wenn es nicht so wäre."

Die Fans können sich jedoch noch auf spannende Höhepunkte mit Hans Peter Brenner in der Sachsenklinik freuen. "Bis März 2021 wird es nochmal richtig spannend um Hans Peter. Danach wird er nur noch ab und zu in der Sachsenklinik vorbeischauen", so das Statement auf Facebook.

18. Juni 

Vater und Sohn stehen erstmals gemeinsam vor der Kamera

Das muss eine völlig neue Erfahrung für Bernhard Bettermann, 55, gewesen sein. Der langjährige Darsteller des Dr. Martin Stein in dem ARD-Quotenhit "In aller Freundschaft" spielt mit seinem Sohn Tim Bettermann, 29, und das ist eine Premiere für das Vater-Sohn-Duo.  

"In aller Freundschaft": das Set ist kein Neuland für Tim Bettermann

In der aktuellen Episode stellt Tim den Freund einer Patientin von Dr. Stein dar, der er gerade in einer Not-OP 60 Päckchen Heroin aus dem Darm entfernt hat, weil sie offensichtlich als Drogenkurierin fungiert hat. Welche Rolle Tim alias David Albig dabei spielt, ist dem Arzt zunächst noch unklar.

Viel deutlicher dagegen werden die guten Schwingungen zwischen Vater und Sohn Betterman im Interview mit "Bild", obwohl die gemeinsame Arbeitssituation offenbar zunächst für Irritationen gesorgt hat. "Es war anstrengend auszublenden, wie viel ich von diesem Menschen weiß, und mich nur auf die Rolle einzulassen“, verrät Bernhard Betterman. Sohn Tim dagegen ist positiv überrascht von der ersten Zusammenarbeit: "Es ging besser, als ich im Vorfeld gedacht habe. Ich glaube aber, dass in den Szenen unbewusst mitschwingt, dass wir uns so gut kennen.“

Vorteil für Tim: Das "In aller Freundschaft"-Set ist dem 29-jährigen schon sehr vertraut. "Ich war im Laufe der Jahre ein paar Mal dort", verrät er, und Vater Bernhard erklärt: "Ich wollte meinen Söhnen Tim und Luca diese Arbeitswelt mit allen Vor- und Nachteilen zeigen.“

Was die Schauspielerei bedeutet, hat Tim nicht nur vom Vater gelernt, sondern auch bei seiner Mutter, der Schweizer Schauspielerin Sabina Schneebelli (56, "Tatort") abschauen können. Ganz überzeugt hat ihn der Beruf in jungen Jahren offenbar noch nicht. "Eigentlich wollte ich das gar nicht machen. Mit elf Jahren habe ich in der Schweiz mal einen Film gedreht und fand das okay. Ich hatte aber nicht vor, dass das mein Beruf wird."

Spätes Interesse für den Schauspielberuf

Die Begeisterung für die Darstellungskunst kommt erst später - und unerwartet. "Erst mit 20 bin ich durch Zufall hineingerutscht,“ erzählt er. Ein Kurs an einer New Yorker Schauspielschule gibt den Ausschlag, zu dem ihn im Vorfeld eine Freundin überredet hat.

Seit sieben Jahren steht Tim nun regelmäßig vor der Kamera, in Deutschland und in der Schweiz. Von den Eltern gibt es volle Unterstützung, wieso auch nicht? "Meine Frau und ich mögen den Beruf und können ihn nicht schlechtreden, nur weil der Beruf angeblich unsicher ist,“ stellt Vater Bernhard klar.

Verwendete Quellen: Bild, ARD

ama / cba Gala

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