"Fifty Shades of Grey": Diese Szenen werden nicht gezeigt

Pikante Sex-Szenen, anrüchige Vorspiele, viel nackte Haut - Welche Buch-Passagen haben es nicht in den Film geschafft?

Allein in den USA verkaufte sich die Erfolgs-Trilogie "Fifty Shades of Grey" über 20 Millionen Mal und auch hier zu Lande fesselten die Romane unzählige Leser. Wer jedoch meint, die Verfilmung würde dem packenden Bestseller zu hundert Prozent entsprechen und man kenne daher jetzt bereits den kompletten Film , irrt sich gewaltig. Denn nicht alle Buch-Passagen werden es auf die große Leinwand schaffen. Besonders diese pikanten Szenen sind zu krass fürs Kino:

Der Tabu-Tampon

Yeliz Koc + Johannes Haller

Bedrohliche Nachrichten von Willi Herrens Sohn

Yeliz Koc ist enttäuscht von Willi Herren und fängt an zu weinen. Johannes Haller tröstet sie.
"Das Sommerhaus der Stars" ist zwar vorbei, doch der Streit zwischen Yeliz Koc, Johannes Haller und Willi Herren will einfach kein Ende nehmen.
©Gala

In einem Kapitel des Buches zieht Christian Grey an einem "blauen Bändchen", bevor er und Anastasia zur Sache kommen. Die Produzenten des Films zogen jedoch schon eher die Reißleine. Sie strichen den Tampon-Part direkt aus dem Film. "Es wurde nicht einmal zur Diskussion gestellt", erzählte Regisseur Taylor-Johnson gegenüber "Variety".

Vorsichtig bei Vorspiel-Szenen

Die Produzenten des Films mussten genauestens abwägen, wie stark sie die Sadomaso-Thematik des Buches im Film vertiefen wollen. Um nicht zu sehr in Richtung Porno abzudriften, strichen sie einige der detaillierten Vorspiel-Szenen. In den Film schafften es folglich weder Oralsex- noch Selbstbefriedigungs-Parts. Auch die Buch-Sequenz, in der Anastasia die Vorzüge silberfarbener Liebeskugeln erfährt, wird nicht zu sehen sein.

Das Kondom-K.O.

Wer bei der Verkündung des Casts an die detailliert beschriebenen Passagen von Christian Greys bestem Stück dachte, und davon ausging, man könne eins und eins einfach zusammenziehen, sprich man könnte im Film Jamie Dornans Kronjuwelen zu Gesicht bekommen, der hätte lieber etwas weiterrechnen sollen. Natürlich kann der Film nicht so nackt sein, wie das Buch. Das wurde dem Hauptdarsteller sogar schon im Voraus versprochen und im Vertrag festgelegt. Daher schied ebenfalls die Szene aus, in der sich der SM-Profi ein Kondom über "den kleinen Grey" zieht.

Gestrichene Sex-Sequenzen

Man könnte ja meinen, dass ein Buch wie "Fifty Shades of Grey" in einem Film voller Sex endet. Tatsächlich besteht die Verfilmung jedoch nur zu einem Bruchteil aus anrüchigen Szenen. Lediglich 20 heiße Minuten schaffen es auf die große Leinwand. Da der Bestseller seine Leser jedoch vor allem damit begeisterte, zeigten sich Fans bereits empört über den relativen Mangel an Sadomaso.

Doch eigentlich sollten sie sich über die Entscheidung der Produzenten und Regie eher glücklich schätzen: Hätte man das Buch eins zu eins verfilmt, würde der Film mit großer Sicherheit direkt auf dem Index statt auf der Kino-Leinwand landen. Und in gewisserweise sind Vorsichtsmaßnahmen ja ebenfalls Teil des Buches.

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