"Echo"-Verleihung Helene Fischer ist die große Gewinnerin

Helene Fischer
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Helene Fischer hat die diesjährige "Echo"-Verleihung nach Strich und Faden dominiert und einen Preis nach dem anderen eingeheimst

Am Donnerstagabend (26. März) hat sich die nationale und internationale Musik-Prominenz versammelt, um im Rahmen der "Echo"-Verleihung einander zu huldigen. Zwar führte Barbara Schöneberger durch den Abend, dennoch wurde die Sendung zur großen Helene-Fischer-Show.

Gedenken an Absturzopfer

Zunächst allerdings ein trauriger Moment: Mit einer Schweigeminute zum Geigenspiel von Lindsay Sterling gedachten die Stars der Musikszene den 150 Menschen, die bei dem Flugzeugabsturz des deutschen Betreibers Germanwings ums Leben gekommen sind. Und auch dem unlängst verstorbenen Musiker Udo Jürgens wurde zu Beginn der Show ein musikalisches Denkmal gesetzt. Stars wie Roger Cicero, Udo Lindenberg und Sarah Connor boten noch einmal die größten Hits der Schlagerlegende dar.

Ganz der TV-Profi führte Schöneberger souverän durch diese nicht leichten Momente und schaffte danach gekonnt den Übergang zum Tagesgeschäft. Und wie ginge das besser, als kurz mit Helene Fischer zu scherzen und sie auf ihre unzähligen Nominierungen des Abends anzusprechen? Barbara Schöneberger ahnte zu diesem Zeitpunkt wohl schon, wie der Abend verlaufen würde.

Preis für "GZSZ"-Schauspielerin

Den ersten Preis des Abends als beste Künstlerin im Genre Rock/Pop schnappte sich die "GZSZ"-Schauspielerin Senta-Sofia Delliponti mit dem etwas sperrigen Künstlernamen "Oonagh". Später durfte sie sich dann auch noch den Preis als bester Newcomer von der Bühne abholen.

Ereignisreich ging es gleich weiter mit einer der Hauptkategorien: Das "Album des Jahres" fand einen nationalen Preisträger, und das war selbstredend Helene Fischer. Dabei setzte sie sich immerhin gegen internationale Legenden wie "Pink Floyd" durch. Das Unglaubliche daran: "Farbenspiel" wurde damit zum zweiten Mal das "Album des Jahres". Und es sollte nicht der letzte Erfolg des Abends für die Sängerin bleiben.

Herbert Grönemeyer bekommt einen "Echo"

Nachdem er beim "Album des Jahres" noch leer ausging, schnappte sich Herbert Grönemeyer den "Echo" in der Kategorie Rock/Pop der Herren. Und ein weiteres Urgestein der deutschen Musikindustrie hatte Grund zur Freude: Andrea Berg wurde als bester Live-Act national gekürt und dankte bei ihrer Rede unter anderem DJ Bobo, der "für sie Rosen regnen ließ".

Als beste nationale Band wurde danach "Revolverheld" geehrt - zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Mit den Worten "vielen Dank an Jan Böhmermann, unser sechstes Bandmitglied" dankte der Frontmann der Band mit einem Augenzwinkern Deutschlands Zyniker-Nachwuchs, der sich schon des Öfteren nicht als der größte Fan von "Revolverheld" geoutet hat.

"Fischer-Festspiele"

Gar nicht mehr von der Bühne gehen wollte Andreas Gabalier, der in der Volksmusik-Kategorie abräumen konnte. Dabei dankte er vor allem Laudator Xavier Naidoo. Und dann begannen die "Fischer-Festspiele". Nachdem Til Schweiger ihr schon den Preis für den besten Schlager überreichen durfte, musste Helene Fischer kurz danach erneut auf die Bühne. Denn mit "Atemlos durch die Nacht" lieferte sie auch den "Hit des Jahres". Und "Echo" Nummer vier gab es für die Musik-DVD des Jahres auch noch gleich dazu.

SpotOnNews


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