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Baran Hêvî "Ein treuer Fan der Rosenheim-Cops war ich vor meinem Gastspiel nicht"

Raubmord kann ausgeschlossen werden, da sind sich die Kommissare Kaya (Baran Hêvî, l.) und Hansen (Igor Jeftić, r.) sicher. "Die Rosenheim-Cops" sehen Sie dienstags um 19:25 Uhr im ZDF.
Raubmord kann ausgeschlossen werden, da sind sich die Kommissare Kaya (Baran Hêvî, l.) und Hansen (Igor Jeftić, r.) sicher. "Die Rosenheim-Cops" sehen Sie dienstags um 19:25 Uhr im ZDF.
© ZDF/Bojan Ritan
Baran Hêvî ist aktuell in der beliebten ZDF-Serie "Die Rosenheim-Cops" zu sehen. Ob er vor seinem ersten Drehtag nervös war und wer ihm Informationen über die Serie verraten hat, lesen Sie hier.

Baran Hêvî, 33, ist "der Neue" bei den "Rosenheim-Cops" – zumindest vorübergehend. Als Kommissar Kaya vertritt der Wahlberliner Serien-Urgestein Dieter Fischer, 49, der als Kommissar Anton Stadler mit seiner Ehefrau Urlaub auf den Seychellen macht. Im GALA-Interview spricht Hêvî über seine neue Rolle und verrät, wieso er gerne länger bei den "Rosenheim-Cops" geblieben wäre.

Baran Hêvî: "Ich war sehr nervös"

GALA: Wie war es für Sie, als "Neuer" in das doch sehr eingespielte "Rosenheim-Cops"-Team zu kommen?
Baran Hêvî: Ich war am Anfang wirklich sehr aufgeregt und nervös, aber das hat sich am Set schnell wieder gelegt. Das Team bei den "Rosenheim-Cops" ist überraschend nett und aufgeschlossen, sodass ich mich sehr schnell sehr wohl gefühlt habe.

Haben Sie sich für die Rolle beworben?
Nein, ich habe mich nicht beworben, sondern wurde angefragt und zum Casting eingeladen. Danach habe ich die Rolle zum Glück bekommen.

Waren Sie vor Ihrem Engagement Fan von den "Rosenheim-Cops"?
Ich bin Bayer, natürlich war mir die Serie bekannt! (lacht) Hin und wieder habe ich auch mal reingeschaut, aber ein treuer Fan war ich vor meinem Gastspiel nicht, nein.

"'Die 'Rosenheim-Cops' haben sehr treue und kritische Fans"

Sie vertreten Dieter Fischer aka. Kommissar Anton Stadler. Hat er Ihnen Tipps gegeben?
Ich bin Herrn Fischer bisher tatsächlich nur einmal begegnet, bei unserem gemeinsamen Drehtag. Wir hatten ein sehr nettes Gespräch.

Hatten Sie vor der ersten Ausstrahlung mit Ihnen als Kommissar Kaya Angst, dass die treuen "Rosenheim-Cops"-Fans vielleicht eher weniger begeistert sind?
Angst hatte ich nicht wirklich, aber ich war sehr aufgeregt. Vor allem, weil ich weiß, dass die "Rosenheim-Cops" sehr treue und kritische Fans haben. Zum Glück gab es nur wenige negative Reaktionen, den meisten hat es gefallen.

Wurde Ihnen schon ein dauerhaftes Engagement in der Serie angeboten?
Ich würde sehr gerne weiterhin bei den "Rosenheim-Cops" bleiben, es ist wirklich ein tolles Projekt und das ganze Team ist außergewöhnlich nett – das ist nicht selbstverständlich, an vielen Sets herrscht eine gewisse "Ellenbogen raus"-Haltung. Ich würde mich sehr freuen, wenn es weitergeht, aber das liegt ja leider nicht in meiner Hand. (lacht) Wenn mich der Sender und die Produktionsfirma fragen sollten, wäre ich sofort bereit! Bisher habe ich aber noch kein Angebot bekommen. 

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War der Abschied vom Set traurig?
Ja, natürlich. Ich war fast zweieinhalb Monate jeden Tag am Set, das war sehr intensiv. Aber ich wusste ja, dass die Zeit begrenzt ist. Den Aufenthalt in meiner bayerischen Heimat habe ich aber sehr genossen, obwohl ich natürlich auch mein Leben in Berlin habe.

"Meine Kolleginnen sind große Fans"

Wenn Sie ein dauerhaftes Angebot von den "Rosenheim-Cops" bekommen würden, würden Sie Ihre Wahlheimat Berlin verlassen und in Ihre Heimat Bayern zurückkehren?
Ich würde es wie Goethe halten: "Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust". Ich lebe sehr gerne in Berlin. Und Bayern? Des seng mia dann wenns soweit is.

Sie arbeiten neben der Schauspielerei in einem Drogeriemarkt. Werden Sie seit Ihrer Rolle als Kommissar Kaya oft erkannt?
Wegen der aktuellen Maskenpflicht eher nicht. (lacht) Das hält sich hier in Berlin gerade wirklich noch in Grenzen. Auf Social Media ist das "neue Interesse" dafür viel größer.

In Berlin? Schauen Berliner "Die Rosenheim-Cops“ etwa nicht?
Doch! (lacht) Meine Kolleginnen sind sogar große Fans und wussten mehr Bescheid über die Serie als ich. Obwohl sie Ur-Berlinerinnen sind, schauen sie diese Ur-Bayerische Serie. In Bayern würde man mich aber wahrscheinlich noch etwas öfter erkennen.

Dann werden Sie bald bestimmt auch mit Kommissar Kaya angesprochen …
Ich bin gespannt. Die Reaktionen nach der ersten Folge waren schon überwältigend, damit hätte ich nicht gerechnet. Plötzlich hatte ich einige hundert Follower auf Instagram mehr, ganz viele Nachrichten und zig Kommentare.

Verwendete Quelle:eigenes Interview

Gala

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