"Die Höhle der Löwen": Wingbrush: Die Bürste für die Zahnzwischenreinigung im Test

Bei "Die Höhle der Löwen" wollen die Erfinder von "Wingbrush", einem System aus Bürsten für die Zahnzwischenreinigung, mit den Investoren einen Deal einfädeln. GALA hat getestet, ob die Bürsten halten, was sie versprechen.

Die Erfinder von "Wingbrush" - Burak Dönmezer, Marc Schmitz und Louis Bahlmann - mit "Höhle der Löwen"-Investor Ralf Dümmel (2.v.r.)

"Die Höhle der Löwen" hält diesmal ein Produkt bereit, mit dem wir alle künftig kraftvoll zubeißen und strahlend lächeln sollen: "Wingbrush", eine Bürste für die Reinigung der Zahnzwischenräume.

"Die Höhle der Löwen": "Wingbrush" soll die Zähne gesund halten

Als Zahnarzt weiß Dr. Louis Bahlmann genau,  worauf es bei einer guten Zahnreinigung ankommt -  und zwar auf die richtige Bürste! "Die [herkömmliche] Zahnbürste erreicht die Stellen zwischen den Zähnen nicht und das sind 30 bis 40 Prozent der Zahnoberfläche." So können sich Bakterien einnisten, die Parodontitis, Karies und andere entzündliche Reaktionen hervorrufen. Obwohl es schon viele herkömmliche Produkte für die Zahnzwischenräume auf dem Markt gibt, bleibt sie unangenehm, zeitaufwendig und umständlich. Das will der Zahnarzt mit "Wingbrush" ändern.

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Gemeinsam mit seinen Schulfreunden Burak Dönmezer und Marc Schmitz hat er die "Wingbrush Interdentalbürste" erfunden. Der entwickelte Fühler findet schnell jeden Zahnzwischenraum und verleiht Stabilität. "Einfach am Zahnzwischenraum ansetzen, zusammendrücken, fertig – einfacher und schneller war es noch nie”, erklärt Burak Dönmezer. Aber stimmt das auch? GALA macht den Selbsttest. 

"Wingbrush" im Test: Was kann die Interdental-Bürste?

Die "Wingbrush" besteht aus einem Aufsatz ("Fühler") und einer Bürste. 

Ich, die GALA-Reporterin, lege viel Wert auf saubere Zähne und verwende in der Regel Zahnseide zur Reinigung meiner Zahnzwischenräume. Das Problem: Ich habe empfindliches Zahnfleisch und verletzte mich häufig mit dem feinen, aber sehr robusten Faden. Als Alternative habe ich bereits auf verschiedene Interdentalbürsten zurückgegriffen, bisher jedoch ohne Erfolg. Entweder waren die Bürsten zu groß oder sind beim Versuch, sie zwischen meine Zähne zu schieben, abgeknickt. "Wingbrush" verspricht mir nun eine "kinderleichte" Reinigung. Ich bin gespannt, ob der Selbsttest diesem Versprechen standhält.

Positiv fällt mir zunächst der sogenannte "Fühler" auf, eine Art Gestell, in das die Bürste eingesetzt wird und dadurch mehr Halt und Stabilität erhält. Außerdem erhöht es die Präzision beim Anvisieren des Zahnzwischenraums. Zweiter Pluspunkt: "Wingbrush" bietet drei Wechselbürsten mit je unterschiedlicher Größe für unterschiedlich große Zahnabstände (XS, S und M-L). Während die Bürste laut Hersteller etwa nach einer Woche gewechselt werden sollte (nach jeder Nutzung bitte gründlich abwaschen!), kann der Fühler immer wieder verwendet werden.

"Wingbrush" bietet drei Wechselbürsten mit jeweils unterschiedlicher Größe. So soll jeder Zwischenraum perfekt gesäubert werden.

Das Testergebnis für "Wingbrush"

Das Anbringen der Bürste am Fühler ist tatsächlich kinderleicht und das Gestell liegt gut in der Hand. Ich habe dennoch erst einmal drei, vier Anläufe gebraucht, um die Bürste präzise in die Zahnzwischenräume gleiten zu lassen. Übung macht den Meister! Die Bürste hat die Rückstände der Lebensmittel sehr zufriedenstellend entfernt und war dabei für mein Zahnfleisch deutlich schonender als Zahnseide. 

Wenn Sie neugierig geworden sind und "Wingbrush" testen möchten, können Sie das Set hier bestellen. 

Sie haben eine Folge "Höhle der Löwen" verpasst oder wollen einen Überblick? Alle weiteren Infos zu "Die Höhle der Löwen" gibt es hier oder in unserer "DHDL"-Übersicht.

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