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"Die Heiland" Christina Athenstädt über die Nachfolge von Lisa Martinek

Christina Athenstädt in "Die Heiland - Wir sind Anwalt"
Christina Athenstädt in "Die Heiland - Wir sind Anwalt"
© ARD/Hardy Spitz
Knapp ein Jahr nach dem tragischen Tod von Lisa Martinek startet die neue Staffel der Serie "Die Heiland" mit ihrer Nachfolgerin, Christina Athenstädt, in der Hauptrolle. Im Interview berichtet die Schauspielerin, wie sie es empfand, in die Rolle der blinden TV-Anwältin zu schlüpfen. 

In sechs Folgen spielte Lisa Martinek (†47) die Hauptrolle in der ARD-Fernsehserie "Die Heiland - Wir sind Anwalt". Nach ihrem Tod im Sommer 2019  tritt Schauspielerin Christina Athenstädt, 41, nun ihr TV-Erbe an. Ab Dienstag, dem 28. April 2020, um 20.15 Uhr, ist sie in der zweiten Staffel als Romy Heiland zu sehen. "Natürlich hatte ich große Zweifel daran, ob ich die Richtige bin und ob es überhaupt gut ist, einen Ersatz für Lisa zu suchen. Ich hatte auch Angst davor, ob ich dem gerecht werden kann", gesteht sie im Gespräch mit "Bild". Der herzliche Empfang am Set erleichterte ihr den Start. "Meine Kollegen haben mich mit offenen Armen empfangen. Wir sind sehr vorsichtig miteinander umgegangen", erklärt sie, "die Traurigkeit und die Trauer hatten immer ihren Platz."

Christina Athenstädt: "Kochen funktioniert gar nicht"

Für die Vorbereitung auf die Rolle der blinden Anwältin Romy Heiland habe Athenstädt sich aber nicht etwa die erste Staffel mit ihrer Vorgängerin angesehen, sondern sich von Pamela Pabst, dem realen Vorbild für die Figur, inspirieren lassen. "Ich war auch mit ihr vor Gericht", erzählt die 41-Jährige. Zuhause habe sie zudem häufig eine Augenbinde getragen, um sich in die Rolle hineinzufühlen. "Heute weiß ich: zu kochen funktioniert gar nicht", gibt sie zu. 

Doch eine blinde Anwältin zu verkörpern war nicht die einzige Herausforderung am Set, immerhin spielt Athenstädts Ehemann, Peter Fieseler, 43, in der Serie ausgerechnet ihren Ex. Von der ersten Zusammenarbeit mit ihm sei sie jedoch positiv überrascht gewesen: "Mein Mann ist ein toller Kollege! Das hätte ja auch anders kommen können", lacht sie im Interview. 

Verwendete Quelle: Bild.de, ARD

spg Gala


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