"Deutschland sucht den Superstar": Gute Quoten beim Staffelauftakt

Die neue Staffel "Deutschland sucht den Superstar" bringt die gewohnten Peinlichkeiten erfolgreich zurück: Ätzender Bohlen, Fremdschäm-Kandidaten und wenig Talent

DSDS

Es fühlt sich an wie die hunderste, doch es ist erst die achte Staffel "Deutschland sucht den Superstar", die am vergangenen Samstag (8. Januar) an den Start ging. Der Casting-Marathon um RTL-Star Dieter Bohlen und seine neuen Jurykollegen Patrick Nuo und Fernanda Brandao war äußerst erfolgreich: Mit 4,6 Millionen Zuschauern war der Marktanteil bei den 14 - 49-Jährigen so hoch wie noch nie zuvor bei einem Staffelauftakt. Wie das Medienportal "dwdl.de" meldet, fuhr RTL damit einen Marktanteil von satten 36,8 Prozent ein.

Das Fremdschäm-Spektakel scheint die Massen also immer noch anzuziehen. Und so wurden die Zuschauer auch dieses Mal nicht enttäuscht: Der Reigen der Peinlichkeiten ging weiter wie in den Staffeln zuvor. Da war zum Beispiel die arbeitlose Visagistin Shole. Die 27-Jährige hatte es offensichtlich trotz entsprechender Ausbildung nicht geschafft, ihr Gesicht für die Kameras abzupudern. Vernichtendes Urteil von Dieter Bohlen: "Du glänzt wie eine Speckschwarte." Gesanglich lieferte Shole dann wenig Glänzendes - und raus war sie.

Die nächste Fremdschäm-Kandidatin ließ nicht lange auf sich warten: Hendrikje Padula kam als selbst erklärter Bohlen-Fan gleich mit einer Liebeserklärung an: "Für Dieter würde ich sofort meinen Mann verlassen." Als sie endlich vor ihrem großen Idol stand, zog sie sich ungeniert das T-Shirt hoch und versuchte so, den alternden Juryvorsitzenden von sich zu überzeugen. Doch keine Chance: Auch sie musste gehen.

Bei der Jury punkten konnte jedoch unter anderem die 18-jährige Anna Carina. Die Puppenspielerin brachte eine Marionette mit und überzeugte dann sowohl Bohlen als auch den Rest der Jury mit ihrer Interpretation von Duffys "Mercy". Sie ist also auf jeden Fall unter den 135 Auserwählten, die es nach den ersten Castings in den "Recall" geschafft haben. Trotz der meist im Sande verlaufenden Karrieren der Gewinner gab es auch in diesem Jahr mit knapp 35.000 Teilnehmern wieder einen wahren Kandidaten-Ansturm.

sst

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