"Der letzte Tango in Paris": Die Vergewaltigung war echt

Schock in Hollywood: Die Vergewaltigungsszene zwischen Marlon Brando und Maria Schneider in dem Film "Der letzte Tango in Paris" war nicht gespielt

Das Erotikdrama "Der letzte Tango in Paris" von Regisseur Bernardo Bertolucci, 76, schlug 1972 hohe Wellen - auch wegen der gezeigten Vergewaltigung. Doch es kommt noch schlimmer, denn offenbar war die brutale Szene zwischen dem US-Schauspieler Marlon Brando (1924 bis 2004) und seiner fast 30 Jahre jüngeren französischen Kollegin Maria Schneider (1952 bis 2011) echt, da diese nicht wusste, was passieren würde.

Maria Schneider wusste nicht, was Bertolucci plante

"Ich behandelte Maria insofern schrecklich, dass ich ihr nicht sagte, was geplant ist. Ich wollte ihre Reaktion als Mädchen, nicht als Schauspielerin. Ich wollte, dass sie die Erniedrigung fühlt. Ich denke, dafür hat sie mich und Marlon ihr Leben lang gehasst", erklärte Bertolucci bereits 2013 in einem Interview, das nun als Video wieder aufgetaucht ist. Die Idee mit der Butter sei ihm und Brando am Morgen vor dem Dreh gekommen. Obwohl es schrecklich gewesen sei, ihr das nicht vorher zu sagen, bereue er es nicht, so der Regisseur weiter.

Sascha Hehn

Kritische Worte über sein "Traumschiff"-Aus

Schauspieler Sascha Hehn war von 2014 bis 2019 als "Traumschiff"-Kapitän zu sehen.
Sascha Hehn wird dem deutschen Fernsehpublikum u.a. durch seine Rolle als Chefsteward Victor in der ZDF-Serie "Das Traumschiff" bekannt. Viele Jahre später wird er sogar zum Kapitän des Schiffs ernannt. Jetzt lästert er aber über den alten Arbeitgeber.
©Gala

Maria Schneider und Marlon Brando sind in der Vergewaltigungsszene des Filmes "Der letzte Tango in Paris" von 1972 zu sehen.

2007 äußerte sich Maria Schneider in der "Daily Mail" dazu: "Marlon hat zu mir gesagt: 'Maria, keine Sorge, es ist nur ein Film'." Entschuldigt habe er sich danach nicht, wie sie weiter schreibt, "zum Glück gab es nur einen Take".

Breite Empörung in Hollywood

Hollywood-Schauspieler reagierten geschockt und fordern das Aberkennen der Filmpreise für den Italiener. US-Star Jessica Chastain schreibt auf Twitter: "An alle, die den Film lieben: Ihr seht eine 19-Jährige, die von einem 48 Jahre alten Mann vergewaltigt wird. Der Regisseur hat die Attacke geplant. Mir ist schlecht."

Setbilder

Stars bei Dreharbeiten

Erkennen Sie die Schauspielerin, die hier für den Film "Ruby's Choice" vor der Kamera steht? Ein kleiner Tipp, normalerweise ist sie mit ihren rötlichen, langen Haaren unverkennbar. Es handelt sich tatsächlich um die britisch-amerikanische Schauspielerin Jane Seymour. 
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Die Dreharbeiten für die Casting-Show "American Idol" gehen weiter, und in Zeiten der Coronakrise stimmt Jury-Mitglied Katy Perry ihre Kostüme natürlich auf die derzeitige Situation ab.
Da staunen die Autofahrer in Los Angeles nicht schlecht, als Popstar Harry Styles vor ihnen singend über die Straße fliegt. Die Performance ist Teil der "Crosswalk The Musical"-Episoden des britischen Entertainers James Corden. Die prominenten Darsteller nutzen die roten Ampelphasen, um auf unterhaltsame Weise bekannte Stücke in Kurzform zum Besten zu geben. 

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Kollegin Evan Rachel Wood hat Chastains Kommentar retweeted und hinzugefügt: "Ich unterstütze das. Das ist herzzerreißend und abscheulich. Diese beiden sind sehr kranke Individuen, wenn sie dachten, dass das in Ordnung ist."

Schauspieler Chris Evans twitterte: "Wow. Ich werde diesen Film, Bertolucci oder Brando nie mehr so sehen wie zuvor. Das ist mehr als widerlich. Ich fühle Wut."

Das wiederum kommentierte Kollegin Anna Kendrick mit den Worten: "Frau Schneider hat das schon vor ein paar Jahren bekannt gemacht. Immer wenn ich danach darüber gesprochen habe, haben alle nur mit den Augen gerollt." Daraufhin fordert Evans: "Sie sollten im Gefängnis sein." "Ohne Zweifel", findet auch Kendrick. Sie sei aber froh, dass es wenigstens jetzt ernst genommen würde ...

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