"Bares für Rares": Gemälde sorgt für Streit bei den Händlern

Mit einem stattlichen Gemälde kommt Verkäuferin Doris Gerth aus Pulheim am Montag (24. Juni) zu "Bares für Rares". Dass ihr Mitbringsel einen Streit zwischen den Händlern entfachen würde, damit hatte sie aber sicherlich nicht gerechnet.

Gemälde entfacht Bieterduell bei "Bares für Rares"

Sie habe einfach keine Verwendung für das viel zu dunkle Kunstwerk, das den Ur-Ur-Ur-Urgroßonkel ihres verstorbenen Mannes darstellt, erklärt Doris Gerth ihre Teilnahme an "Bares für Rares". Moderator Horst Lichter kann es verstehen, ist dennoch begeistert von dem Stück. "Ein tolles Ding", stellt er fest. Auch "Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz ist von dem Werk angetan. "Der Künstler Adolf Zimmermann ist ein recht bekannter Maler, der überall in Deutschland tätig war und sein Handwerk verstand", erklärt er, datiert das Bild auf 1859. 

Colmar Schulte-Goltz und Horst Lichter sind begeistert von dem Gemälde

"Bares für Rares": Verkäuferin stapelt zu tief

"Zwischen 350 und 500 Euro" hätte Doris Gerth gerne für das Gemälde, doch damit liegt sie völlig falsch. "Es hat einen tollen Rahmen, der mit Blattgold gemacht ist. Der ist allein schon 800 bis 1000 Euro Wert", resümiert Schulte-Goltz, den Gesamtwert schätzt der Experte auf 1500 bis 1800 Euro.

Kunstwerk entfacht Streit zwischen Händlern

Kaum hat sie den Raum betreten, ist das Interesse an ihrem Gemälde riesig. Die "Bares für Rares"- Händler zeigen sich mehr als interessiert an dem imposanten Stück - besonders groß ist es bei Julian Schmitz-Avila und Susanne Steiger. Die liefern sich schnell ein Bietergefecht samt kleiner Spitzen gegen den jeweils anderen. Schmitz-Avila bietet 1150 Euro, doch Steiger grätscht dazwischen, überbietet mit 1200 Euro. "Das macht die Susanne immer. Immer wenn ich frage, kommt sie mit einem Gebot. Dann sag das doch vorher," beschwert sich der "Bares für Rares"-Händler und erhöht sein Gebot auf 1250 Euro. Susanne überhört die Spitze, erhöht erneut, bietet 1300 Euro. "Ich bin raus", erklärt Schmitz-Avila pikiert. Am Ende herrscht aber wieder Einigkeit zwischen den beiden Streithähnen. "Das ist einer der tollsten Rahmen, die wir hier jemals hatten", lobt Schmitz-Avila Susanne Steigers Gespür für Kunst.

Verwendete Quelle: ZDF

"Bares für Rares" (ZDF)

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