Emilia Romagna: Diese fünf Orte sollte man gesehen haben

Von Bologna bis Parma: Die Region Emilia Romagna im nördlichen Mittelitalien ist für alle Italien-Liebhaber ein Muss.

Ein Highlight in Rimini: die Ponte d'Augusto

Italien ist immer eine Reise wert: Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, gutes Essen und eine traumhafte Natur lockten allein im Jahr 2017 mehr als 123 Millionen Touristen. Kilometerlange Strände im Süden, Osten und Westen, Berge in Südtirol, Venetien und Piemont sowie hügelige Regionen wie die Toskana oder Marken - keine Frage, das Land hat viel zu bieten. Eine weniger bekannte, aber trotzdem sehr reizvolle Region ist die Emilia Romagna im nördlichen Mittelitalien, die sich von der Adria-Küste im Osten über das Landesinnere bis nach Ligurien im Westen erstreckt. Diese Städte sollten Italien-Liebhaber unbedingt gesehen haben.

Bologna

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©Gala

Die Hauptstadt der Emilia Romagna ist Bologna mit knapp 400.000 Einwohnern. Im Jahr 2000 wurde sie zur Kulturhauptstadt Europas ernannt, sie punktet unter anderem mit der ältesten Universität Europas aus dem Jahr 1088. Sie ist sowohl bei italienischen als auch ausländischen Studenten sehr beliebt. Bologna steht aber auch für seine Arkaden, die sich über 38 km durch die Stadt ziehen.

Kulinarisch ist die Stadt nicht nur die Heimat der Tortellini, mit Hackfleisch gefüllte Teigwaren, sondern auch der Mortadella, einer Schnittwurst vom Schwein, die hauchdünn am besten schmeckt. Im Zentrum der Stadt tummelt sich das Leben auf der Piazza Maggiore mit dem Neptunbrunnen und der Basilika San Petronio.

Rimini

Die Stadt an der Adria stand in der Vergangenheit für Badetourismus wie kein anderes Urlaubsziel in Italien. Doch das Leben der knapp 150.000 Einwohner und Touristen spielt sich nicht nur am Strand, sondern zunehmend auch in dem antiken Kern der Stadt ab. Das Teatro Galli wurde nach 75 Jahren wiedereröffnet, neue Radwege werden erschlossen und 2020 wird der 100. Geburtstag von Federico Fellini gefeiert. Maßgeblich verantwortlich für den Wandel der Stadt ist der engagierte Bürgermister Andrea Gnassi. Die Wahrzeichen von Rimini sind der Augustusbogen aus dem Jahr 27 vor Christus, sowie die Ponte d'Augusto aus der Zeit des römischen Kaisers Tiberius um 21 nach Christi. Die fünfbögige Brücke überspannt den Marecchia - den antiken Fluss Ariminus, der der Stadt ihren Namen gab - und mündet in den gut besuchten Corso D'Augusto, der Haupteinkaufsstraße von Rimini.

Unweit der Ponte di Tiberio entfernt findet man das ehemalige Fischerviertel. Alte, gepflasterte Straßen und kleine, bunte Häuser mit gemalten Szenen schmücken die Wände. Viele davon zeigen Ereignisse aus dem Leben der Fischer. Es ist ein charmanter Ort zum Bummeln, besonders am Abend. Einer der bekanntesten Bewohner von Rimini war der Filmemacher Frederico Fellini, der in der Stadt allgegenwärtig ist. Ein kulinarisches und optisches Highlight ist die überdachte Markthalle von Rimini (Mercato di Cittadino di Rimini), in der man frisches Gemüse, Fisch, Käse, Obst und andere Spezialitäten kaufen kann.

Milano Marittima

Milano Marittima (übersetzt Mailand am Meer) ist ein kleiner aber mondäner Badeort direkt an der Adria. Sowohl bekannte Fußballgrößen als auch die beliebte Moderatorin Michelle Hunziker verbringen hier regelmäßig ihren Urlaub. Der Ort ist für seine edlen Boutiquen und den alten Fischmarkt (Antica Pescheria) im historischen Zentrum von Cervia bekannt. Heimische Gäste aus den umliegenden Städten genießen am Wochenende vor allem den Strand mit weißem Sand und abfallenden Meerzugang.

Wer länger bleiben möchte, nächtigt nahe am Wasser, im historischen 5-Sterne Hotel "Mare Pineta Resort". Das Resort der JSH Hotelgruppe wurde aufwendig renoviert und bietet direkten Strandzugang, zehn Tennisplätze sowie einen großen Pool mit genügend Platz zum Entspannen. Der Beach-Look mit Daybeds ist modern in Weiß gehalten, inklusive persönlichem Service, Sonnenschirmen und edlen Holzliegen. Im Sea-Side-Restaurant mit direkten Meerblick werden mittags Snacks, Eis und Getränke gereicht. Der Nachwuchs wird im Mini- und Kids Club betreut. Der Clou: Zimmerservice mit Kissen-Menü. Hier schläft es sich himmlisch.

Parma

Die Geschichte der Stadt, der mittlerweile zweitgrößten in der Emilia Romagna, reicht bis in die Epoche der Etrusker ins Jahr 184 v. Christus zurück. Über viele Jahrhunderte sind hier zahlreiche Sehenswürdigkeiten entstanden, die es zu entdecken gilt. Kirchen, Klöster und Palazzo sowie die Synagoge in der Nähe der Piazza Garibaldi sind nur einige davon. Aus Parma stammt der gleichnamige Hartkäse Parmigiano Reggiano sowie der luftgetrocknete Schinken Prosciutto di Parma, die beide über Europas Grenzen hinaus bekannt sind.

Modena

Modena ist mit ihren 185.00 Einwohnen die drittgrößte Stadt und geprägt von Industrie mit historischem Altstadtkern. Ein Highlight ist die Piazza Grande mit dem Dom San Geminiano (Duomo) und dem 88 Meter hohen Campanile (Ghirlandina Turm), von der UNESCO Ende der Neunziger Jahre zum Weltkulturerbe erklärt. Rund um Modena sind mit Ferrari, Lamborghini und Maserati drei bekannte Sportwagenhersteller ansässig. In Maranello finden regelmäßig Ferrari-Testfahrten der Formel1-Boliden statt. Der rote Lambrusco und der Aceto Balsamico di Modena sind die bekanntesten Produkte der Stadt.

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