Tipps für das Drachenfliegen: Drachen zähmen leicht gemacht: So bändigen Sie Ihren Drachen

Ob im Sommer oder Herbst, Drachen steigen lassen ist ein toller Spaß für Groß und Klein. Was Sie über das Drachenfliegen wissen sollten, GALA klärt auf.

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Drachensteigen scheint in Vergessenheit zu geraten - nicht mit uns, denn es gibt kaum ein besseres Hobby, das man draußen bei schönem, windigem Wetter machen kann. Ob im Park, am Strand oder auf der nächsten Wiese, fast überall, wo es Wind gibt, kann der Lenkdrachen herausgeholt werden, vorausgesetzt, es sind keine Strommasten und Hochspannungsleitungen in der Nähe. Vom Wind getrieben kann so mancher Drachen unendlich hoch steigen. Ein faszinierendes Bild, nicht nur für Kinder, denn auch Erwachsene erfreuen sich an den bunten, fröhlichen Drachen.

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Faszination Drachen

Drachen sind eine schöne Erfindung. Dieses Glücksgefühl, wenn man die Schnur des Drachens in der Hand hält, der Wind um die Nase weht und der Drachen in den Himmel steigt und fliegt, ist unbeschreiblich.
In diesem Moment folgen wir ihm augenscheinlich, schweifen meist etwas in der Ferne ab und genießen einfach nur den Anblick.

Ab welchem Alter kann man Drachen steigen lassen?

Das Alter beim Drachenfliegen ist abhängig von dem Modell. Mit Unterstützung der Eltern können bereits drei- bis vierjährige Kinder ihren ersten Drachen steigen lassen. Dieser sollte dann in jedem Fall klein und leicht sein.

Besonders beliebt ist dieser hier.

Große Lenkdrachen sollten nicht unter 16 Jahren geflogen werden, da die Zugkraft zu groß ist und der Drachen aufgrund dessen vom Kind schlecht kontrolliert werden kann.

Ein tolles Modell für fortgeschrittene Drachenflieger ist dieses hier.

Die unterschiedlichen Modelle

Die Drachen werden in Ein- und Zweileiner unterteilt. Die Zahl bezieht sich auf die Anzahl der Schnüre, an denen der Drachen befestigt ist.
Einleiner gibt es in diversen Formen, sie eignen sich perfekt für kleine Kinder und Einsteiger. Zweileiner hingegen (auch als Lenkdrachen bekannt) gibt es in circa zehn unterschiedlichen Formen, sie erfordern zwar mehr Übung, bringen aber auch noch mehr Spaß. Profis nutzen manchmal sogar Drachen mit bis zu vier Leinen.

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Wie lasse ich einen Drachen steigen?

Beim ersten Mal bekommen nur wenige ihren Drachen in die Luft. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen, damit Sie Ihren Drachen problemlos steigen lassen können.

  1. Ein Ort ist geeignet, um Ihren Drachen steigen zu lassen, wenn der Wind weht, ausreichend Freifläche, keine Strommasten, Flughäfen, Straßen und möglichst wenig bis keine Bäume in der unmittelbaren Umgebung sind.
  2. Prüfen Sie aus welcher Richtung der Wind kommt, feuchten Sie dazu einen Finger an und strecken Sie diesen in die Luft. Wenn Sie dies nicht abschätzen können, hilft Ihnen ein Windmessgerät.
  3. Stellen Sie sich mit dem Rücken gegen den Wind und legen Sie Ihren Drachen vorsichtig und richtig herum auf den Boden.
  4. Gehen Sie einige Schritte rückwärts und wickeln Sie langsam die Leine von der Spule ab.
  5. Suchen Sie sich eine feste Standposition und stellen Sie dafür Ihre Beine etwas auseinander. Ziehen Sie erst leicht und dann kräftig an der Leine, beides jedoch immer unbedingt mit einer kontrollierten, ruhigen Lenkbewegung.
  6. Der Drache stellt sich langsam auf und wird vom Wind in den Himmel getragen. Die Leine sollte währenddessen immer straff gespannt sein. Besitzen Sie einen Lenkdrachen, so können Sie mit beiden Leinen sowohl nach links als auch nach rechts lenken.
  7. Wenn Sie die Leine locker in Ihren Händen halten oder auf Ihren Drachen zugehen, landet der Drachen wieder auf dem Boden. Lenkdrachen können Sie bequem nach unten lenken.

Auf die Windstärke kommt es an

Der Wind spielt beim Drachensteigen eine entscheidende Rolle. Ist dieser zu schwach, bekommen Sie Ihren Drachen nur schwer in die Luft. Ist er hingegen zu stark, wird es schwer für Sie, ihn unter Kontrolle zu haben. Unterschätzen Sie dabei nicht, wie anstrengend es ist, einen in der Luft fliegenden Drachen festzuhalten.

Natürlich hängt es aber auch immer vom Drachen selbst ab. So sind spezielle Leichtwinddrachen für schwache Brisen geeignet, während einige Drachen auch bei starkem Wind optimal sind.

Die perfekte Windstärke liegt zwischen drei bis sechs. Leichtwinddrachen können dann am besten in die Luft steigen. Bei Windstärke sieben wird das Festhalten von der Leine schon schwieriger, wohingegen Windstärke acht wirklich nur noch für Profis zu empfehlen ist.
Ab Windstärke neun sollte das Drachenfliegen generell vermieden werden. Bei dieser Stärke ist es unmöglich, den Lenkdrachen zu kontrollieren und unversehrt wieder auf den Boden zu bekommen.

Für eine korrekte Windstärke ist ein Windmessgerät unbedingt von Vorteil. Von diesem hier sind besonders viele begeistert.

Die Bedeutung von Drachen in China

Drachen sind ein wesentlicher Bestandteil der chinesischen Kultur. Die asiatischen Drachen sind keine bösen Ungeheuer, sondern freundliche Geistwesen, die statt Feuer zu spucken durch die Lüfte fliegen und Freude bereiten. In vielen Teilen Asiens ist die Rede davon, dass der Drachen Glück bringt.

Viel Spaß beim Drachenfliegen und Freude bereiten!

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