Coronakrise schadet der Wirtschaft: So können Sie Unternehmen jetzt unterstützen

Das Coronavirus hat mittlerweile ganz Europa fest im Griff. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bedroht diese Situation stark. Wir stellen Ihnen Möglichkeiten vor, wie Sie in der Zeit des "Social Distancing" trotzdem Unterstützung leisten können.

Supporten Sie, wo Sie nur können!

Leere Supermarktregale, Klopapierhamsterkäufe, 50.000 gestohlene Atemschutzmasken: Das, was dieser Tage in Deutschland, Europa und der Welt vor sich geht, ist nicht weniger als eine große Prüfung für die Gesellschaft. Das Coronavirus bedroht die Leben vieler Mitmenschen, insbesondere der älteren Generation und Personen mit Vorerkrankungen, und niemand weiß so recht, wie es nun weitergehen soll.

Für viele ist die Einfrierung des öffentlichen Lebens aber nicht nur nervig und sozial bedrückend, sondern existenzbedrohend. Kleinere und mittlere Unternehmen, Selbstständige, Künstler, Cafés, Boutiquen und Restaurants droht durch fehlende Kundschaft und Aufträge der Konkurs. Um die Wirtschaft so gut es geht aufrecht zu erhalten und insbesondere die eigenen Lieblinge zu unterstützen, kann man nun einige Maßnahmen ergreifen.

Gutscheine kaufen

Viele Restaurants und Cafés, Geschäfte, Dienstleister (Spas, Friseure, Kosmetikstudios) und Stores bieten Gutscheine an. Diese können in der aktuell angespannten Situation echte Lebensretter werden. Wer weiß, dass er ohnehin bald in dem besagten Unternehmen Geld ausgeben möchte, sollte jetzt schon Gutscheine kaufen und so für Einnahmen sorgen. 

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Wegen des Coronavirus sind aktuell viele Supermärkte wie leergefegt. 

Außer-Haus-Bestellungen tätigen und abholen

Insbesondere Restaurants und Cafés leiden immens unter dem Ausgangsgebot. Eine Möglichkeit, sie dennoch zu unterstützen, besteht im ordern von Speisen und Getränke, die man dann selbst abholt. Sie möchten nicht auf den besten Flat White Ihres Viertels oder die leckere Pho vom Vietnamesen um die Ecke verzichten? Dann kann der schnelle Weg zum Supermarkt genutzt werden, um die Bestellung schnell persönlich abzuholen. Doch auch hier gilt: Meiden Sie Menschenansammlungen.

Eintrittskarten nicht zurückgeben

Da hat man sich Wochen oder gar Monate auf ein Event gefreut - und dann muss es im Zuge der Coronamaßnahmen abgesagt werden. Das ist schrecklich ärgerlich, für Sie als Gast aber zu verkraften. Die zahlreichen Dienstleister jedoch, die in das Event involviert sind, stehen nun vor einer reellen Bedrohung ihrer beruflichen Existenz. Caterer, Künstler, Organisatoren - sie alle verdienen nicht einen Cent, wenn die verkauften Tickets mit dem Anspruch auf Erstattung zurückgegeben werden. Deshalb appellieren viele Unterstützer dazu, die Eintrittskarten nicht zurückzugeben oder erteilte Aufträge nicht zu stornieren. Sehen Sie es als eine Art Spende an, wenn Sie z.B. Ihre Theaterkarte behalten und dem Veranstalter so das Geld für seine geleistete Arbeit zugestehen.

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Konsumieren bedeutet Supporten 

Natürlich ist unüberlegter Konsum in Zeiten des Klimawandels und der grenzenlosen Massenproduktion absolut nicht empfehlenswert. Doch jetzt, wo die Umsätze ohnehin an allen und Ecken einbrechen, werden kleine und mittlere Unternehmen möglicherweise daran zugrunde gehen. Was kann der Einzelne also tun? So blöd es auch klingt: Kaufen Sie, konsumieren Sie, bestellen Sie. Und zwar nicht unbedingt bei Weltkonzernen wie Amazon oder Zara, sondern beim Buchhandel in Ihrem Viertel. Oder Ihrer Lieblingsboutique, die bestimmt gerne bereit ist, eine Order per Telefon oder Email entgegenzunehmen. Über die Liefermodalitäten wird man sich schon einig.

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