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Chryssanthi Kavazi "Unsere Location war kein Festraum mit Ausblick aufs Meer"

Chrysshanti Kavazi
Chrysshanti Kavazi
© Getty Images
Chryssanthi Kavazi hat am 25. August 2018 ihre große Liebe, den Schauspieler Tom Beck, geheiratet. Mit uns schwelgt der hübsche GZSZ-Star in Erinnerungen und verrät uns, was seine Hochzeit so einzigartig machte. 

Chryssanthi Kavazi und ihr Mann Tom Beck haben bei ihrer Hochzeit im August 2018 bewusst auf Social Media & Co. verzichtet. Stattdessen gab es für die Gäste eine Fotobox. 

Einige der Bilder haben es dann im Nachhinein auf Instagram geschafft - doch wie und wo hat das Paar geheiratet? Gab es etwas, das auf ihrer Hochzeit schief lief? Welcher war der schönste Moment? All das hat Chryssanthi GALA im Interview verraten.

Chryssanthi Kavazi im GALA-Interview über ihre Hochzeit mit Tom Beck

GALA: Wie schwer fällt es einer Frau, ihren Nachnamen abzugeben und den Namen des Mannes anzunehmen?
Chryssanthi Kavazi: Ich denke, dass es jeder Frau schwer fällt, den Nachnamen abzugeben, den sie bis zur Hochzeit jahrelang getragen hat.  

Wie war das bei Ihnen? Haben Sie sich bewusst dafür entschieden, Ihren Mädchennamen zu behalten?
Meine Eltern kommen aus Griechenland und dort ist es so, dass Frauen auch nach der Heirat ihren Mädchennamen behalten. Für mich ist das aber nicht in Frage gekommen, weil mir derselbe Nachname noch mehr das Gefühl einer Einheit gibt und ich stolz war, den Namen meines Mannes anzunehmen. Dennoch hab ich meinen Mädchennamen "Kavazi“ als Künstlernamen behalten, um weiterhin als eigenständige Frau in meinem Beruf wahrgenommen zu werden. 

Wollten Sie immer heiraten?
Definitiv, ja! Ich habe drei Geschwister und meine Eltern haben mir immer das Gefühl gegeben, dass die Familie das Wichtigste ist. Deswegen war für mich immer klar, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Ich muss aber sagen, dass ich nie aktiv danach gesucht habe. Ich dachte immer: Irgendwann wird das schon passieren und so ist es dann ja auch gekommen. 

Chryssanthi Kavazi: Sie trug zur Hochzeit drei Kleider

Sie trugen an Ihrer Hochzeit drei Kleider. Warum haben Sie sich für drei entschieden und waren Sie mit der Auswahl zufrieden? 
Das war gar nicht geplant, da ist das Eine zum Anderen gekommen. Unsere standesamtliche Trauung war eine Woche vor unserer kirchlichen, deswegen hatte ich mich hier für ein Kleid von Lana Müller entschieden. Am Tag der kirchlichen Trauung hatte ich mein Hochzeitskleid elf Stunden lang an und ich wusste schon bei der Anprobe, dass ich es mit der super engen Corsage nicht noch den ganzen Abend bzw. Nacht aushalten, ausgiebig feiern und tanzen kann. Um mich also auf der Feier etwas freier bewegen zu können, habe ich mich zusätzlich für ein lockeres Kleid entschieden. Bis heute war das die beste Entscheidung! Ich bin immer noch hin und weg von meinen Kleidern. 

Wie schwer fiel Ihnen die Brautkleidsuche?
Über das perfekte Kleid hab ich mir bis zur meiner Verlobung nie Gedanken gemacht. Als ich dann aber auf die Suche gegangen bin, wusste sofort, in welche Richtung es gehen soll, und so hatte ich schnell das Kleid für die kirchliche Trauung gefunden. Ich finde die Brautmode aus Israel unfassbar toll. Sie ist sehr zart und feenhaft. 

Würden Sie Brautpaaren raten, die Hilfe eines Wedding Planers anzunehmen? 
Wenn die Notwendigkeit und natürlich die finanziellen Möglichkeiten da sind, würde ich das jedem raten. Mein Mann und ich haben zu der Zeit viel gedreht und die Feier war 200 km entfernt bei meinen Eltern im Restaurant. Ich konnte mich vor Ort nicht immer um alles kümmern und wollte meine Eltern nicht mit noch mehr Arbeit belasten. Deswegen hatten wir eine Wedding Planerin, die uns mit ihrem Team großartig unterstützt hat. Kreativ und auch seelisch. 

Wie schwer haben Sie sich mit der Zusammenstellung der Gästeliste getan?
Ich hab im Vergleich zu Tom eine sehr große Familie. Von meiner Seite waren es 113 Familienangehörige und bei Tom 17. Die standen also schon mal fest. Dazu kamen aber natürlich noch unsere Freunde. Da wir beide schon in zwei anderen Städten gelebt und uns somit einen großen Freundeskreis aufgebaut hatten, mussten wir die Liste etwas kürzen. Das war nicht leicht. 

Was war der schönste Moment Ihrer Hochzeit? 

Unsere Begegnung vor der Kirche, als wir uns an dem Tag zum ersten Mal gesehen haben. 

Gab es etwas, das schief lief?
Ja, so einiges. Der Träger meines Kleides ist mir gerissen.

Zur späten Stunde hab ich mir beim Teller zerschlagen (griechische Tradition) ziemlich tief in den Finger geschnitten, sodass mein Kleid voller Blut war und natürlich auch noch ein paar organisatorische Sachen.

Am Ende war mir das aber egal, weil wir einen bezaubernden Tag hatten. 

Welchen Tipp in Sachen Styling, Organisation oder ähnlichem würden Sie einer Braut in spe geben?
Ganz wichtig ist es, sich auf seiner eigenen Hochzeit wohl zu fühlen. Angefangen von der Kleidersuche bis hin zur Frisur und dem Make-Up - man soll sich von keinem reinreden lassen und immer auf sein Bauchgefühl hören. Auch noch ganz wichtig: An seinem großen Tag soll man sich keinen Kopf mehr über Sitzordnung, Blumen, Deko etc. machen müssen. Let it go! Genieß den Tag. Keiner wird wissen, wie du es dir in deinem Kopf vorgestellt hast. Sobald die Leute, die Musik und das Essen stimmen, wird es ein unvergessliches Fest! 

Würden Sie genauso nochmal heiraten oder gibt es etwas, dass Sie anders machen würden?
Ich würde genau so noch mal heiraten. Die beste Entscheidung war es, bei meinen Eltern im Restaurant zu feiern. Da, wo ich groß geworden bin. Es war kein Festraum mit einem Ausblick auf‘s Meer, aber es war mit ganz viel Liebe organisiert, dekoriert und mit tollen Menschen an unserer Seite.

Haben Sie sich bewusst dafür entschieden, Social Media außen vor zulassen? 
Ja, das haben wir. Wir wollten, dass unsere Gäste den Tag bewusst mit uns und nicht auf ihren Social Media Kanälen verbringen. Das ist uns gelungen! Wir hatten dafür eine Fotobox in der sich unsere Gäste mehr als austoben konnten. 

Verwendete Quellen:Interview mit Chryssanthi Kavazi

Gala

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