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Bride-Insights Sonja von "Shoppisticated" gibt Tipps zum Thema Brautkleid

Sonja vom Blog "Shoppisticated"
Sonja vom Blog "Shoppisticated"
© Shoppisticated
Sonja ist Teil des Blogger-Trios "Shoppisticated". Sie und ihr Freund Henrik haben erst vor Kurzem und trotz Corona geheiratet. Das Brautkleid für ihre standesamtliche Hochzeit hat sie bereits gefunden und gibt hier Tipps, wie auch Sie das perfekte Hochzeitskleid finden. 

Wenn es um das Thema Brautkleid geht, dann bekommt jede Frau schlagartig ein Lächeln im Gesicht. Ich glaube, jede von uns, hat sich schon als kleines Mädchen Gedanken darüber gemacht, wie das eigene Brautkleid eines Tages aussehen könnte. Ich weiß es noch ganz genau, ich wollte unbedingt genau das gleiche Kleid wie Cinderella haben, weil es so schön geglitzert hat, als sie es abends zum Ball getragen hat.

Zum Glück ändert sich der Geschmack über die Jahre und als es bei mir um das Thema Brautkleid ging, wollte ich doch ein ganz anderes Kleid, als Cinderella es damals hatte.

Was muss ich bei der Kleidersuche denn nun wirklich beachten?

Ich war am Anfang wirklich etwas überrumpelt, als ich anfing mir Gedanken über mein Hochzeitskleid zu machen. Es gibt nämlich so viel mehr zu beachten, als einfach nur in ein Brautmodengeschäft zu gehen und sich dort das richtige Kleid auszusuchen. Als aller erstes muss man bedenken, dass die meisten Kleider sechs bis neun Monate brauchen, um bestellt und angefertigt zu werden. Daher gehört die Auswahl des Kleides mit zu den ersten Schritten, über die man sich als frisch verlobte Frau Gedanken machen sollte.

Bevor man sich jedoch einen Termin zur Anprobe macht, sollte man sich vorher noch einmal die eine oder andere Frage stellen. Wie soll mein Kleid eigentlich aussehen? Möchte ich viel Spitze oder lieber gar keine. Sollen die Ärmel lang oder kurz sein? Möchte ich eventuell einen Rückenausschnitt haben oder soll das Kleid hochgeschlossen sein? Fragen über Fragen, die auf einmal auf einen zu kommen.

Mir hat es sehr geholfen ein wenig im Internet zu stöbern und zu schauen, in welche Richtung ich schlussendlich gehen möchte.

Pinterest ist beispielsweise eine tolle Plattform, um Recherche für das Brautkleid zu betreiben. Ich habe mir extra unterschiedliche Pinnwände mit unterschiedlichen Kleidertypen angelegt. Dadurch viel mir die Wahl am Ende um einiges leichter, da ich eine grobe Richtung hatte, welcher Kleidertyp mir gefällt und was mir bei meinem Brautkleid besonders wichtig ist.

Was mag ich an meinem Körper gerne und möchte ich betonen?

Wenn Sie ein wenig Recherche betreiben und eine grobe Vorstellung haben, in welche Richtung es gehen kann, können Sie noch einen Schritt weiter gehen und aufschreiben, welchen Teil Ihres Körpers Sie besonders mögen. Ist es die Taille, die Schulterpartie oder der Ausschnitt? Sind Sie eher klein oder gibt es eine Stelle, die Sie etwas kaschieren möchten? Mit dem richtigen Kleid können Sie das, was Sie an sich mögen besonders betonen oder kleine "Problemzönchen" kaschieren.

Die Passform ist das A und O bei der Auswahl des perfekten Kleides

Kommen wir jetzt zu den unterschiedlichen Passformen von Brautkleidern. Sie sollen sich an diesem besonderen Tag in Ihrer Haut wohlfühlen und wirklich nichts ist schlimmer, als ein Kleid, das nicht richtig sitzt. Außerdem wollen Sie mit dem Kleid ja nicht nur den Mann Ihrer Träume verzaubern, sondern auch alle Ihre Liebsten umarmen und am Ende auf der Party eine heiße Sohle aufs Parkett legen können.

Das sind die verschiedenen Brautkleider-Passformen

  • A-Linie: Meiner Meinung nach ist ein Brautkleid in A-Linie ein absoluter Klassiker. Es ist an der Brust eng geschnitten und meistens ohne Ärmel oder Träger. Unter der Brust fällt es in der Form eines A's zu Boden. Solch ein Kleid betont Dekolletee und Schultern und zaubert eine wundervoll, schmale Figur. Andere Problemzonen wie beispielsweise der Bauch oder die Beine werden durch die Form des Kleides perfekt kaschiert.
  • Empire: Das Empire-Kleid fällt ab der Brust Partie locker zu Boden und wirkt dadurch sehr feminin und verspielt. Die Stoffe eines Empire Kleides sind meistens leicht und fließend. Auch dieses Kleid betont das Dekolletee und die Schultern und kaschiert kleine Problemzonen sehr gut.
  • Meerjungfrau: Der Meerjungfrauen-Schnitt sollte eigentlich jeder Frau bekannt sein. Spätestens nach dem glanzvollen Aufritt von Pippa Middelton bei der Trauung von Kate und William, weiss jede Frau, um welches Kleid es geht. Der Schnitt ist sehr körperbetont und das Kleid liegt eng an der Taille und Hüfte an. Die weiblichen Kurven werden mit diesem Schnitt also so richtig in Szene gesetzt.
  • Prinzessinnenkleid: Das Prinzessinnenkleid zeichnet sich durch einen üppigen Rock aus, welcher durch einen Reifrock noch pompöser aussehen kann. Das Kleid betont die Taille und wirkt durch den Schnitt sehr elegant – so wie eine Prinzessin eben auch aussehen sollte.
  • Ballkleid: Das Ballkleid ist das wohl prunkvollste Kleid unter den Brautkleidern. Es zeichnet sich durch einen prächtigen Rock mit besonders viel Tüll aus. Bei diesem Kleidertyp steht besonders der breite Rock im Kontrast zum schmalen Oberteil – also werden auch hier vor allem das Dekolleté, die Taille und die Schultern betont. Jede Braut, die dieses Kleid wählt, wird majestätisch aussehen!
  • Kleid mit Schleppe: Wer einen einzigartigen Auftritt auf seiner Hochzeit hinlegen möchte, der sollte sich ein Kleid mit Schleppe aussuchen. Die Schleppe ist etwas ganz besonderes und erinnert mich persönlich an eine Disney-Prinzessin oder die Hochzeit von Kate und William. Trotzdem: eine Schleppe ist vielleicht nicht die praktischste Lösung für ein Kleid, aber es gibt auch Varianten, die man separat am Rock befestigen kann. Bei einem Kleid mit Schleppe sollte man auf ein schmales Oberteil achten, da sonst das ganze Kleid zu wuchtig wirken könnte. insta-shoppis-sonja

Ich könnte noch Stunden so weiter machen und Ihnen weitere Kleidertypen aufzählen, aber ich denke, das die oben genannten Schnitte die Grundlage für die Auswahl des perfekten Brautkleides sind. Am Ende ist das Kleid aber auch nicht alles, was die Braut zur Hochzeit tragen kann. Es gibt natürlich noch Schleier, Jacken zum Überziehen, Schuhe und Schmuck. Sobald man aber das richtige Kleid gefunden hat, kann man darauf aufbauen und überlegen, was den Look abrunden könnte. Aber denken Sie daran, nichts ist ein Muss und ich kann es nicht oft genug sagen: Jede Frau sollte das tragen, worin sie sich wohl fühlt, denn erst dann wird sie so richtig strahlen.

Für die Wahl des Brautkleides unerlässlich: Das passende Brautmodengeschäft

Was jedoch für die Wahl des perfekten Brautkleides sehr wichtig ist, ist die perfekte Beratung im Brautmodengeschäft. Nichts ist schlimmer, als forsche Bemerkungen oder gemeine Sprüche. Während der Anprobe sollte die Braut im Mittelpunkt stehen und die Begleitung sollte das auf keinen Fall vergessen. Suchen Sie sich also die Menschen aus, die Ihnen ein gutes Gefühl geben, eine positive Einstellung haben und Ihnen einen guten Rat und die ehrliche Meinung sagen können, ohne Sie dabei zu verletzen. Nichts ist schlimmer als sich am Ende für ein Kleid zu entscheiden, welches einem nicht gefällt, nur weil die Menschen, die einen eigentlich beraten sollten, einen quasi überredet haben. Während des Besuchs im Brautmodengeschäft sollen nämlich nur ganz bestimmte Tränen fließen und das sollten Freudentränen sein.

So verlief mein Besuch im Brautmodengeschäft

Mein Besuch im Brautmodengeschäft "I am Yours" in Hamburg hätte nicht schöner sein können. Ich hatte die perfekte Begleitung dabei und wir hatten eine unfassbar schöne Zeit zusammen. Ich habe mich dafür entschieden, dass meine Mama und die Mama von meinem Freund Henrik auf jeden Fall dabei sein sollen. Natürlich durften meine Freundinnen und Kira und Maike nicht fehlen – ich kann auf die Meinung von den Mädels zu einhundert Prozent zählen und ich weiß, dass sie ehrlich zu mir sind und sich nur das Beste für mich wünschen. Carola, meine Trauzeugin, durfte auch nicht fehlen. Wir kennen uns mittlerweile seit fast zwölf Jahren und haben eine sehr enge und ehrliche Freundschaft. Caro ist die Freundin von Henriks Bruder und für mich gefühlt meine Schwester. Ich hatte natürlich einen Plan, in welche Richtung mein Kleid ungefähr gehen soll, habe aber trotzdem versucht, mich im Laden nicht zu sehr darauf zu versteifen.

Also habe ich auch ein paar andere Modelle anprobiert, darunter auch Kleider, welche ich selber gar nicht ausgesucht hätte, die die Mamis aber gerne an mir sehen wollten.

Man merkt aber wirklich sehr schnell, in welchen Kleidern man sich wohl fühlt, welcher Schnitt zu einem passt und was man einfach gar nicht mag. Die riesige Auswahl wurde also sehr schnell auf drei Kleider minimiert und am Ende wurde es genau das Kleid, welches ich als aller erstes von der Stange zum anprobieren rausgesucht habe.

Ich wünsche allen Bräuten unter Ihnen ganz viel Spaß bei der Kleiderwahl. Für mich war es ein ganz besonderer, emotionaler Augenblick und ich weiß, es hört sich komisch an, aber Sie merken sofort, welches das richtige Kleid ist und ich konnte es tatsächlich auch sofort in den Gesichtern der Mamis und meiner Mädels sehen! 

Gala

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