BMI-Rechner: Bin ich zu dick oder zu dünn?

Schönheit ist relativ und auch bei der idealen Figur scheiden sich die Geister. Über Gesundheit aber lässt sich nicht streiten, denn die kann objektiv bewertet werden. Dabei hilft ganz einfach der BMI: Die Abkürzung steht für "Body-Mass-Index" und wurde von Medizinern entwickelt. Aber sie müssen kein Arzt sein, um das Helferlein zu benutzen. Gala.de erklärt Ihnen kurz und knackig, wie es funktioniert und nimmt Ihnen das Rechnen ab.

 

Der BMI-Rechner und das Alter

Mit dem Index können Sie einschätzen, ob Sie untergewichtig oder übergewichtig beziehungsweise adipös sind. Einfach nur Gewicht und Körpergröße messen und los geht´s! Aber Obacht: Oft wird vergessen, das Alter zu berücksichtigen. Dabei verändert dies die Einschätzung entscheidend, denn der Idealwert verschiebt sich mit den Jahren um bis zu 5 Punkte nach oben. In welcher Kategorie Sie sich bewegen, entnehmen Sie der folgenden Tabelle. Nur wer unter 19 Jahre alt ist, muss sich noch etwas gedulden, bis er oder sie seinen Body Mass Index berechnen kann.

AlterBMI
19 - 24 Jahre19 - 24
25 - 34 Jahre

20 - 25

35 - 44 Jahre21 - 26
45 - 54 Jahre22 - 27
55 - 64 Jahre23 - 28
>64 Jahre24 - 29


Wie funktioniert ein BMI-Rechner?

Schaut man sich den Rechenweg an, sieht man, dass es sich hierbei um keine Raketenwissenschaft handelt. Man teile einfach das eigene Körpergewicht durch die Körpergröße zum Quadrat. Die Formel lautet also:

BMI = x KG / x Meter²

Wenn Sie Lust haben, können Sie so auch selbst mal Ihren BMI ausrechnen. Die Einfachheit des Bewertungssystems ist aber teilweise auch ein Einfallstor für Fehldiagnosen…

Schlechte Werte = Schlechte Gesundheit?

Zwar kann der Index ein Hinweis auf ein zu geringes oder zu hohes Gewicht im Verhältnis zur Größe sein. Es ist also schon ratsam, im grünen Bereich zu landen, sprich, Normalgewicht auf die Waage zu bringen. Spuckt Ihnen der BMI-Rechner aber ein unschönes Ergebnis aus, müssen Sie nicht sofort verzweifeln: Für sehr kleine oder sehr große Menschen ist die Skala nicht geeignet. Eine geringe Körpergröße zum Beispiel lässt den BMI stärker ansteigen, als unbedingt realistisch ist – schließlich steht die unter dem Bruchstrich. Und auch muskulöse Menschen können keine akkuraten Ergebnisse erwarten, da Muskeln mehr wiegen als Fett und dabei überhaupt kein Zeichen von schlechter körperlicher Verfassung sind, im Gegenteil!

BMI-Rechner – Alles fauler Zauber?

Sollte man also am besten gar nicht erst seinen BMI berechnen? Weit gefehlt, man sollte nur den Test zum Test machen. Es spielt nämlich auch der Taillenumfang eine Rolle und schließlich wird der beim BMI nicht berücksichtigt. Haben Frauen einen größeren Umfang als 88 Zentimeter oder Männer mehr als 102 Zentimeter in der Körpermitte und die Diagnose lautet Übergewicht, heißt es AUFGEPASST! Runter mit den Pfunden oder die Gesundheit leidet. Denn wer zu viel Bauchfett ansetzt, hat einen höheren Blutzuckerspiegel und auch der Blutdruck ist über dem empfohlenen Pegel. Mit ausreichend Sport und einer gesunden, ausgewogenen Ernährung können die meisten wieder gesunde Werte erreichen.

WHtR für den Taillenumfang

Sie wollen es noch genauer, so wie beim BMI-Rechner? Dafür wurde der "WHtR" entwickelt. Die 4 Buchstaben stehen für "Waist-to-Height-Ratio" und man ermittelt mit diesem Test das Verhältnis von Taille zur Körpergröße. Und wenn Sie das zusammen mit dem Body Mass Index berechnen, wissen Sie genau, ob Sie zu füllig, zu mager oder einfach normalgewichtig sind! 

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