Betty Taube: "Es war schon naiv, so früh zu heiraten"

Das Model Betty Taube hat mit 22 Jahren ihrem Freund Koray das Ja-Wort gegeben. Ein mutiger Schritt, den das Paar nach wenigen Monaten Beziehung gewagt hat. Naiv? Sie sagt ja. Warum es dennoch die richtige Entscheidung war, verriet uns Betty im Interview.

Betty Taube

In der Casting-Show "Germanys next Topmodel" hat es Betty Taube, 25, nicht nur ins Halbfinale geschafft, von Modelmama Heidi Klum, 46, hat die gebürtige Brandenburgerin auch viel gelernt. Mit ihrer charmanten und fröhlichen Art, verzaubert sie nicht nur auf Instagram ihre rund eine Millionen Follower, sondern auch uns im GALA Interview.

Wir treffen Betty auf der Vorstellung des neuen Fit Smarts BH von Triumph in Berlin und sprechen mit ihr über Unterwäsche, ihre Beziehung zu Ehemann Koray Günter und die gemeinsame Hochzeit, die das Paar mit rund 300 Gästen im letzten Jahr zum zweiten Mal feierte. 

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Betty Taube im GALA-Interview

GALA: Wenn Sie Unterwäsche kaufen. Auf was achten Sie?
Betty Taube: Es gibt zwei Sachen: Zum einen kaufe ich Unterwäsche, weil sie bequem und praktisch sein muss. Ich trage zum Beispiel sehr viel Unterwäsche in hautfarben, damit man sie nicht sieht. Wenn ich etwas anderes kaufe, dann achte ich auf das Aussehen. 

Finden Sie, wir Frauen zwängen zu häufig in unbequeme Teile, um gut auszusehen?
Ja, ich sehe das immer am Abend, wenn ich mich ausziehe. Egal ob Hose, BH oder manchmal auch Socken – die Abdrücke können schon unangenehm sein. Aber irgendwie machen wir es trotzdem... 

Als Model kommt es häufiger vor, dass Sie in Unterwäsche posieren müssen. Ist das für Sie eine Herausforderung?
Nein, tatsächlich fühle ich mich sehr wohl in Unterwäsche und meine Lieblingsfotoshootings sind auch die in Unterwäsche.

Obwohl man dazu sagen muss, dass ich sehr schüchtern bin und mich im Freibad beispielsweise noch nicht einmal traue, im Bikini herum zu laufen.

Aber wenn ich dann ein Shooting habe, ist es doch etwas anderes. Vielleicht liegt es daran, dass ich dann in der Rolle als Model bin und weiß, dass ich jetzt abliefern darf. 

Betty Taube: "Ich habe meinen eigenen Kopf und mache das, was ich möchte"

Sie sagten vor einiger Zeit mal, dass Ihr Mann Koray solche Dessous-Shootings nicht gerne sieht. Ist das immer noch der Fall?
Ja, er findet das immer noch nicht gut. Aber er hat in all den Jahren gelernt, dass ich meinen eigenen Kopf habe und das mache, was ich möchte. Deshalb ist das auch eigentlich kein Thema mehr bei uns. 

Sie haben letztes Jahr zum zweiten Mal geheiratet. Wie hat sich Ihre Beziehung seitdem verändert? 
Eigentlich gar nicht. Und das wundert mich selbst, denn man hört ja immer wieder aus seinem Umkreis, dass wenn man verheiratet ist, sich vieles ändert. Der einzige Unterschied ist natürlich der, dass wir jetzt offiziell zueinander gehören. Das rückt uns natürlich nochmal mehr zusammen. 

Würden Sie rückblickend etwas anders machen? 
Ich bin super zufrieden, aber froh, dass wir jetzt fertig geheiratet haben – ich will nicht nochmal. Ich bin auch froh, dass man das nur einmal im Leben machen muss. Es war Stress pur. Jetzt ein paar Jahre später muss ich sagen, es ging schon sehr schnell. Zwar ist es gut für uns ausgegangen, aber es war schon bisschen naiv, so früh zu heiraten. Die rosa rote Brille hatte ich schon auf (lacht). 

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N‘anya ♥️

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Hatten Sie das Gefühl, schon viel vorweggenommen zu haben in Ihrer Beziehung?
Nein, ich glaube, dadurch, dass Koray in Italien lebt und wir uns auch mal eine oder zwei Wochen nicht sehen, ist es immer noch sehr frisch. Wir hocken also niemals zu lange aufeinander und von daher funktioniert das ganz gut. 

Wie schwierig war das Thema Gästeliste bei Ihnen?
Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich am liebsten jeden eingeladen, den ich kenne. Aber wir haben relativ schnell gemerkt, dass eine Hochzeit sehr teuer ist – wir haben ja schon mit 300 Gästen gefeiert. Aber dennoch mussten wir ein bisschen selektieren. Was aber auch gut ist, denn, wenn man ehrlich ist, was soll jeder Hans und Franz auf deiner Hochzeit. Für uns war es schöner, dass nur die Liebsten da waren und bei 300 Leuten war es schon wirklich anstrengend, jedem gerecht zu werden. 

Wenn eine Freundin von Ihnen heiratet, was würden Sie ihr als Tipp mit auf den Weg geben?
Natürlich ist es immer auch eine Sache des Geldes, aber eine Wedding-Plannerin ist schon echter Luxus. Am Anfang wollte ich auch am liebsten alles selbst bestimmen und habe die Zügel an mich gerissen. Aber ich habe relativ schnell gemerkt, dass das wirklich schwierig ist und hätten wir das alleine gemacht, hätten wir wahrscheinlich auch die Hälfte vergessen. Aber das allerschönste war, dass mich an dem Tag um nichts kümmern musste, sondern voll und ganz unsere Hochzeit genießen konnte. 

Ein Moment, der Ihnen besonders schön in Erinnerung geblieben ist?
Unser Gelübde, welches wir jeweils selbst verfasst haben, war ein wirklich emotionaler Moment für mich. Aber nicht nur für uns, auch bei unseren Gästen ist kein Auge trocken geblieben. Wir haben das auch wirklich ganz süß gemacht: Das Gelübde haben wir aufgeschrieben und nachdem wir es uns gegenseitig vorgetragen haben, kam es in eine Box, die von unseren Trauzeugen zugenagelt wurde. So lange bleibt es jetzt da drin und wird erst wieder hervorgeholt, wenn wir Silberhochzeit haben. Oder aber auch in schwierigen Zeiten, kann es uns daran erinnern, was wir uns geschworen haben und warum es sich lohnt, zu kämpfen. 

Verwendete Quellen: Interview mit Betty Taube

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