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Bastian Schweinsteiger im "Soccer Star Check" Kein deutscher Fußballer ist mehr wert

Ana Ivanovic, Bastian Schweinsteiger
© Getty Images
Fußballer Bastian Schweinsteiger hat die europäischen Topligen verlassen. Sein neuer Job in Chicago mag als Rückschritt gelten - im "Soccer Star Check" konnte sich Schweini dennoch den Thron sichern

Das Fußballjahr 2017 wird in die Geschichtsbücher eingehen. 222 Millionen Euro für einen einzigen Spieler - Was vor Jahren selbst unter Branchenkennern noch als unvorstellbar galt, wurde vom französischen Club Paris St. Germain und dem brasilianischen Kicker Neymar in die Tat umgesetzt.

Bastian Schweinsteiger: Sieger beim Markenwert

Marktwert und Markenwert müssen jedoch nicht immer miteinander einhergehen. Die Hamburger Agentur Jung von Matt/sports hat mit dem "Soccer Star Check" zum dritten Mal eine detaillierte Untersuchung der Marken- und Imagewerte deutscher Fußballer herausgegeben.

Überraschender Sieger der empirischen Studie: Bastian Schweinsteiger. Der Gewinner von 2015 wechselte im März 2017 vom Premier-League-Club Manchester United zum amerikanischen Verein Chicago Fire. Sportlich gesehen vielleicht ein Rückschritt, in Sachen Imagewahrnehmung und Markenstrahlkraft aber keineswegs.

Jung von Matt/sports-Geschäftsführer und Ex-Profi Christoph Metzelder gratuliert seinem Kollegen: "Die Entwicklung von Bastian hat mich schon immer beeindruckt. Vom frechen Schweini hin zu einem gestandenen Mann! [...] Bastian ist eine smarte, charismatische Führungspersönlichkeit, jemand der nach vorne geht und die richtigen Worte findet."

An Schweini reicht kaum jemand heran

"Schweini" konnte sich in den vier Kategorien Game Style Score, Personality Score, Celebrity Score und Archetyp Score gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Metzelder fügt hinzu: "Bastian ist ein moderner Gentleman. Nicht viele Fußballer in Deutschland haben diese Ausstrahlung. Mats Hummels und Ilkay Gündogan kommen ihm noch am nächsten." Auf Platz zwei und drei rangieren übrigens Schweinsteigers einstige Teamkollegen Philipp Lahm und Thomas Müller.

Großes Lob für den smarten Bayer, der mit seiner ebenfalls berühmten Ehefrau Ana Ivanovic das neue Leben in Amerika genießt. Es scheint, als habe es der 33-Jährige eben jener Tennisschönheit zu verdanken, dass er trotz seines Weggangs aus dem europäischen Spitzenfußball nach wie vor als so präsent und nachahmungswürdig empfunden wird. Herzlichen Glückwünsch, Bastian Schweinsteiger!

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kst

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