Backofen reinigen: Neuer Glanz dank Hausmitteln

Backofen reinigen ohne Chemie? Kein Problem. Dank simpler Hausmittel, die jeder zuhause hat, lassen sich Fettspritzer und Essensreste ganz einfach entfernen.

Backofen reinigen

Wer gerne in der Küche steht, kennt das Problem: Nach Keksen, Kuchen und Braten haben Teigreste und Fettspritzer Spuren gelassen, der Backofen sieht ganz schön mitgenommen aus. Und sieht mit jedem Backvorgang schlimmer aus: Die Speisereste trocknen ein und verkrusten immer mehr. Doch um den hartnäckigen Schmutz loszuwerden, sind nicht zwingend chemische Reinigungsmittel notwendig.

Backofen reinigen: Sechs effektive Hausmittel

Bevor Sie mit dem Schrubben loslegen, sollten Sie alle Kleinteile im Backofen entfernen, dazu gehören zum Beispiel Backbleche und das Rost. Diese Elemente können während des Putzvorganges in einem verdünnten Essigreiniger über mehrere Stunden eingeweicht werden, danach sehen sie wieder aus wie neu. Und mit diesen Hausmitteln bringen Sie Ihren Backofen ganz ohne Backofenspray wieder zum Glänzen:

  • Backpulver: Backpulver ist und bleibt ein wahres Wundermittel im Haushalt. Um eingebrannte Essensreste zu entfernen, einfach eine Paste aus Backpulver und Wasser anrühren, die betroffenen Stellen damit einreiben, einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch wieder abwischen. Von Fettspritzern und Co. sollte danach keine Spur mehr sein.
  • Salz: Wischen Sie den Backofen mit einem feuchten Tuch aus und bestreuen ihn anschließend großzügig mit Salz. Danach den Ofen auf 50 Grad erhitzen und warten, bis sich das Salz braun verfärbt. Wenn der Backofen ausgekühlt ist, kann das Salz samt des Schmutzes mit einem Lappen abgewischt werden. 
  • Zitronensaft: So wie Essig zählt auch Zitronensaft zu den Wundermitteln im Haushalt, riecht allerdings um Längen besser und hält ganz nebenbei lästige Silberfische fern. Wer Zitronensaft und Wasser in einer Auflaufform vermischt und bei 120 Grad in den Ofen stellt, wird nicht nur von einem frischen Duft, sondern auch von einem sauberen Backofen überrascht. Denn: Durch den Wasserdampf lösen sich Fettrückstände wie von selbst, danach muss nur noch einmal feucht durchgewischt werden.
  • Rasierschaum: Rasierschaum zählt normalerweise zu einem bewährten Hilfsmittel im Badezimmer, doch auch in der Küche hat es einiges zu bieten. Wer eingebrannte Stellen im Backofen mit Rasierschaum einsprüht, einige Minuten abwartet und anschließend mit einem feuchten Lappen durchwischt, kann sich über einen sauberen Backofen freuen.
  • Natron: Auch dank Natron strahlt der Backofen nach nur wenigen Handgriffen wieder wie von selbst. Dafür Natron großzügig im Backofen verteilen und anschließend etwas Wasser auf das Pulver spritzen. Nachdem die Mischung eingewirkt ist, mit einem feuchten Lappen durchwischen und siehe da: Der Backofen glänzt wie neu.
  • Waschmittel: Klingt komisch, kann allerdings Wunder bewirken. Für einen sauberen Backofen einfach eine dünne Schicht Waschpulver auf dem Boden des Backofens verteilen, ein paar Lagen feuchtes Küchenpapier drüber legen und über Nacht einwirken lassen. Die Schmutzreste lassen sich am nächsten Tag kinderleicht wegwischen. Übrigens: Weichspüler eignet sich auch hervorragend zum Staubwischen.

Von Scheuermilch sollte im Backofen allerdings die Finger gelassen werden: Das allseits beliebte Putzmittel greift die Emaille-Oberflächen an, wodurch Fett und Speisereste noch besser haften bleiben.

Haushalt

Mit diesem Trick sieht der Backofen wieder aus wie neu

So sieht der Backofen aus wie neu
Der Trick ist im Grunde ganz einfach – und die "Zutaten" haben wir im meist eh im Haus.
©Gala

Schmutz im Backofen vermeiden

Wer keine Lust hat, ständig seinen Backofen zu reinigen, kann das große Putzen mit kleinen Tricks im Alltag hinauszögern. Durch Backpapier werden beispielsweise fettige Spuren auf dem Backblech oder dem Rost verhindert, bei Braten oder Aufläufen eignen sich vor allem hohe Formen, die das Überlaufen von Soßen und Co. verhindern. Falls doch etwas daneben geht, sollten Sie lieber sofort zum Lappen greifen, bevor sich die Speisereste in Ihren Backofen fressen.

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Backofen reinigen mit Selbstreinigungsfunktion

Die entspannteste, aber auch teuerste Lösung für die Reinigung des Backofens ist ein Backofen mit Selbstreinigungsfunktion. Dabei gibt es drei unterschiedliche Prinzipien: die Pyrolyse, die Katalyse und die Hydrolyse. Die Pyrolyse gilt allerdings als das führende Prinzip. Dabei wird der Backofen (ohne Backbleche und Rost) während einer Zeitspanne von ein bis drei Stunden auf eine Temperatur von rund 500 Grad erhitzt. Durch diese hohe Temperatur verbrennt sämtlicher Schmutz und zerfällt zu Asche, die nach der Prozedur mit einem feuchten Tuch aus dem Backofen gewischt werden kann – der Backofen glänzt wie neu. Dank dieser Funktion entfällt zwar mühsames Schrubben, doch der Energieverbrauch für diesen komfortablen Reinigungsvorgang ist extrem hoch.

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