Der Adventskalender soll die Tage bis zum Heiligen Abend verkürzen. Der Kalender ist – insbesondere für Kinder – der Zeitmesser vom 1. bis zum 24. Dezember.

Weihnachtskalender – eine relativ neue Tradition

Der erste gedruckte Adventskalender, wie man ihn heute kennt ist Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden. Die eigentlichen Ursprünge des Adventskalenders finden sich im 19. Jahrhundert. Auf jeden Fall erschien zwischen 1902 und 1908 in Deutschland der erste Adventskalender, der damals noch "Weihnachtskalender" genannt wurde und fortan zum christlichen Brauchtum in der Adventszeit gehört.

Wer ist der Erfinder des Adventskalenders?

Es ist nicht ganz eindeutig, wer der Erfinder des Kalenders war. Die ersten Formen jedenfalls kommen aus dem protestantischen Umfeld.

Adventskalender-Formen
Bilderkalender
In besonders religiösen Familien wurden im Dezember 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt.

Strichkalender
Einfach, aber nicht weniger effektvoll, war eine andere Variante: 24 an die Wand oder Türe gemalte Kreidestriche, von denen die Kinder täglich einen wegwischen durften – der so genannte Strichkalender.

Strohhalmkalender
Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag bis Heilig Abend.

Weihnachtsuhr & Adventskerze
Weitere Formen sind die Weihnachtsuhr, oder aber eine Adventskerze die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt werden durfte.

Selbstgebastelter Adventskalender
Der erste selbstgebastelte Kalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851.

Adventskalender 2019

Heute ist der Adventskalender nicht mehr wegzudenken. Spätestens bis Ende November sollte man seine 24 täglichen Geschenke zusammenhaben, oder einen fertigen Kalender gekauft haben. Ob für den Partner, die eigenen Kinder oder mal andersherum für die liebe Mama. Wer noch Inspiration sucht, klickt sich am besten durch die obige Bildergalerie.

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