Amazon-Tag - was ist das?: Amazon testet neuen Versende-Modus

Kostensparend und klimaschonend will Amazon seinen Versand umkrempeln und für den Kunden an einem Wunschtag in der Woche bündeln. Ein Test dazu läuft nun auch in Deutschland. Was steckt hinter dem "Amazon-Tag"?

Der "Amazon-Tag" soll dem Klima, dem Kunden und den Kosten guttun. Wie die "WirtschaftsWoche" zuerst berichtet, testet Amazon in Deutschland gerade ein neues Versandmodell für Prime-Kunden. Dabei soll statt mehrerer kleiner Pakete mit dem jeweiligen Produkt nur noch ein Paket mit allen bestellten Artikeln der Woche an einen Haushalt versendet werden. Den Tag soll der Kunde selbst bestimmen.

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Das sagt Amazon

Dadurch wird nicht nur die Chance gesteigert, dass Paketbote und Kunde sich tatsächlich treffen. Auch das Klima soll profitieren, Fahrten sowie Verpackungen sollen eingespart werden. Amazon selbst äußert sich gegenüber GALA noch eher allgemein: „Wir sind immer auf der Suche nach neuen bequemen Lieferoptionen für Prime-Mitglieder. Wir testen unterschiedliche Programme, die es Prime-Mitgliedern ermöglichen, die Zustellungszeit zu steuern.“ 

Auch andere Versandhändler denken in die Richtung

Dennoch: In Zeiten, in denen Versandhändler stark in der Kritik stehen, weil die Paketflut samt Verpackungsmüll stetig zunimmt und Lieferwagen um Lieferwagen die Straße bevölkert, könnte das ein Argument sein, dass Kunden bindet. Gerade Händler, die auch Mittler für viele externe Versender und Geschäfte sind - neben Amazon zum Beispiel auch die Multi-Marken-Plattform Zalando, wo man sich laut "Wirtschaftswoche" über ähnliche Angebote Gedanken macht - verschrecken mit ihrer Versandstrategie derzeit diejenigen Kunden, die sich wegen des Umweltaspekts ihrer Einkäufe Sorgen machen.

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So läuft es in den USA

In den USA gibt es den "Amazon-Tag" übrigens schon seit einigen Monaten. Dort speichert der Online-Händler laut Wirtschaftwoche die Bestellung bis zu zwei Tage vor dem Liefertag und verpackt alles zusammen. Auf diese Weise soll Verpackungsmüll eingespart werden. Noch liegen keine konkreten Zahlen aus den USA hinsichtlich der eingesparten Verpackungen und Kilometer vor. Allerdings wirkt dies wie der erste Schritt in eine Richtung, die die Umweltbilanz verbessert.

Verwendete Quellen: Amazon, wiwo.de

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