Guy Ritchie: Regie bei "Aladdin"-Realverfilmung

Disney verpasst seinen Klassikern ein neues Gewand: Als nächstes ist "Aladdin" an der Reihe. Um die Regie kümmert sich Guy Ritchie

Den Realverfilmungen von "Cinderella" und "Das Dschungelbuch" sollen nun weitere Disney-Klassiker folgen. Für das neueste Projekt verhandelt die Walt Disney Company laut dem Branchenportal "Variety" gerade mit "Sherlock Holmes"-Regisseur Guy Ritchie, 48. Der Brite soll dann für die Regie der Realverfilmung von "Aladdin" zuständig sein. Das Drehbuch für den Film stammt von "Big Fish"-Autor John August, produziert werden soll das Ganze von "Sherlock Holmes"-Produzent Dan Lin.

Die Original-Geschichte zu "Aladdin" stammt aus den Märchen aus "Tausendundeine Nacht". Aladin ist ein junger Mann, der von einem Zauberer beauftragt wird, eine Öllampe in einer magischen Höhle zu finden. Nachdem der Zauberer ihn betrügen will, behält er die Lampe für sich. Er entdeckt, dass darin ein Dschinn steckt, der die Wünsche des Lampenbesitzers erfüllen muss. Disneys "Aladdin"-Adaption von 1992, in der Robin Williams (1951-2014) dem blauen Geist seine Stimme lieh, hat weltweit mehr als 500 Millionen Dollar (etwa 458 Millionen Euro) eingespielt.

Realverfilmung statt Fortsetzung

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Im Juli 2015 war noch von einem Prequel des Zeichentrickfilm-Klassikers die Rede. Der geplante Film sollte erzählen, wie Aladdins Dschinn in die Lampe geraten ist, berichtete damals "The Hollywood Reporter". Das Projekt trug den Titel "Genies" und sollte mit Schauspielern als Abenteuer-Komödie umgesetzt werden, heißt es weiter. Diese Pläne sind nun wohl auf Eis gelegt.

Zuletzt hatte Disney einige Zeichentrickfilm-Klassiker genommen und sie mit Schauspielern neu umgesetzt, darunter "Cinderella", "Maleficent", "Alice im Wunderland" und "Das Dschungelbuch". Im März 2017 folgt ihnen "Die Schöne und das Biest" mit Emma Watson, 26, in der Hauptrolle auf die Kino-Leinwand. Geplant sind zudem Streifen zu "Pinocchio", "Winnie the Pooh", "Mulan" und "Dumbo".

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