Vidal Sassoon

Vidal Sassoon

Vidal Sassoon war ein britischer Star-Friseur und Unternehmer. In den 1960er Jahren wurde er für die Entwicklung des „geometrischen Stils“ und Wiederbelebung des Bob weltbekannt. 

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Was definiert den Bob?

Kinnlang und in klassischer Form geschnitten, gehörte der Bob ursprünglich mal zu den Kurzhaarfrisuren. Schon im Alten Ägypten trugen Männer und Frauen eine dem Bob ähnliche Pagenfrisur mit geradem Pony. So richtig in Mode kam der Bob Anfang der 1920er Jahre als Ausdruck eines neuen, emanzipierten Frauenbildes. Der kinnlange klare Unisex-Haarschnitt bekam viele Namen: Neben Bubikopf oder Pagenschnitt, wurde die Frisur auch als Garçon-Schnitt (abgeleitet von “garçon”, “Junge”) bezeichnet. Letzterer zeichnete sich durch besonders kurz geschnittenes Haar bis zum Ohrläppchen und einen geraden Pony aus.

Dieser Bob-Schnitt der Schauspielerin Nancy Kwan machte ihn berühmt: Vidal Sassoon revolutionierte mit seinen innovativen Haarschnitten die Frauen-Frisuren der 60er Jahre. Dies Foto ist das Filmplakat seiner autobiografischen Dokumentation "Wie ein Mann mit einer Schere die Welt ändert".

Der britische Star-Friseur Vidal Sassoon löste einen regelrechten Bob-Boom aus, als er der Schauspielerin Nancy Kwan eine vereinfachte Variante des Garçon-Schnittes verpasste, die in internationalen Mode-Magazinen wie der VOGUE erschien. Der Clue: Ganz ohne aufwendiges Styling, fielen die Haare immer wieder in die ursprüngliche Position zurück. So rief Star-Coiffeur Sassoon: „Shake it, Baby!“, nachdem er Frauen diesen Cut schnitt.