Christine Theiss: Rücktritt wegen Kinderwunsch

Kickboxerin Christine Theiss beendet ihre Karriere, weil sie endlich eine Familie gründen will

Hans Theiss, Christine Theiss

Hans Theiss, Christine Theiss

"Ende des Jahres ist Schluss." Das verkündete in einem Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten" und meint damit ihre erfolgreiche Karriere als Kickboxerin. Zu gern hätte die 33-Jährige mit ihrem Sport weitergemacht, doch nun wünsche sie sich ein Kind - das sei nicht miteinander vereinbar. "Nach einer Schwangerschaft ist es auf diesem Niveau nicht mehr möglich, in den Ring zurückzukommen", so die promovierte Ärztin, die seit 2005 mit dem Kardiologen verheiratet ist.

Ganz möchte Christine Theiss aber nicht von der Bildfläche verschwinden, im Gegenteil: Statt im Ring wird die Sportlerin zukünftig öfter im TV zu sehen sein - als TV-Moderatorin und Schauspielerin. Erste Erfahrungen sammelte sie bereits 2009 in der Rolle der Judith Stein in dem Spielfilm "Die Jagd nach der Heiligen Lanze". Seit März 2012 moderiert Theiss die Abspeck-Show" The Biggest Loser" auf Sat.1. "Ich bringe viele Dinge mit, die das Publikum und die Medien mögen", so die Blondine. "Attraktivität schadet nicht, und mir fällt es leichter, mich zu vermarkten. Im Ring zählt Schönheit aber nicht."

Seit 2006 kämpft Christine Theiss als Profi-Kickboxerin. 2007 erboxte sie sich bereits den ersten Weltmeister-Titel und gewann danach all ihre 22 WM-Kämpfe. Weltweit gilt sie als erfolgreichste Profi-Kickboxerin aller Zeiten.

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