Hautunreinheiten : Pickel am Kinn: Ursachen und was Sie dagegen tun können

Pickel am Kinn sind nicht nur lästig, sondern sehen auch noch unschön aus - und sie entstehen auch noch nach unserer Pubertät! Wir verraten Ihnen, welche Ursache Pickel am Kinn haben und wie Sie diese schnell wieder loswerden. 

Fassen Sie sich häufig ins Gesicht, kann das eine Ursache für Pickel am Kinn sein. 

Nein, leider ist es vielen Frauen auch jenseits der Pubertät nicht vergönnt, eine strahlend reine Haut zu besitzen. Besonders lästig sind fiese Pickel am Kinn - vor allem die "Unterirdischen" wie man sie gerne auch nennt. Doch dafür gibt es Ursachen und dementsprechend auch Lösungen. 

Pickel am Kinn: Ursachen 

  • Pickel am Kinn durch hormonelle Schwankungen: Jede Frau kennt die typischen Pickel, die während der Periode und rund um den Eisprung entstehen. Hier durchflutet das Hormon Testosteron den Körper, was eine Stimulation der Talgdrüsen bewirkt. Östrogene wären in der Lage, die Talgproduktion zu hemmen, sind aber während der Periode im Mangel.    
  • Stress kann ebenfalls ein Auslöser für Pickel am Kinn sein. Stehen wir unter Strom, neigt die Haut nämlich dazu, Substanzen zu bilden, die Entzündungen verursachen. 
  • Pickel durch Überpflege: Ja, man kann seine Haut auch zu viel pflegen. Dieses Phänomen nennt sich perioale Dermatitis und wird im Volksmund auch gerne Stewardessen-Krankheit genannt. Ein zu häufiges Anwenden von Pflegeprodukten - oder auch die falsche Pflege - kann dazu führen, die Barrierefunktion der Haut zu stören, die daraufhin entsprechend gereizt reagiert. Sie ist dadurch nicht mehr in der Lage, die Feuchtigkeit zu speichern. Pflegt man dann immer weiter, verschlimmert man nur die Symptome und ein Teufelskreis entsteht. 
  • Wie tragen Sie Ihr Make-up auf? Denn in Pinseln, Schwämmchen und Blendern sammeln sich gerne Hautschüppchen, Talg und Bakterien an. Auch Handtücher und Kopfkissen, die zu lange benutzt werden, können ein echter Bakterienherd und für Pickel am Kinn verantwortlich sein. 
  • Die falsche Ernährung: Mittags schnell ein paar Pommes, abends noch ein Schnitzel? Auch eine unausgewogene Ernährung wirkt sich auf unser Hautbild aus. Im Verdacht stehen besonders Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index und Milchprodukte. 

Pickel am Kinn? Das können Sie tun 

  • Finger weg! Gehen Sie erst einmal in sich und beobachten Sie den Tag über, wie oft Sie sich unbewusst ins Gesicht fassen. Denn so geben wir Pickeln am Kinn den perfekten Nährboden. 
  • Hausmittel bei Pickeln am Kinn: Bewährt hat sich vor allem Teebaumöl mit seiner entzündungshemmenden Wirkung. Hierfür einfach ein paar Tropfen des Öls auf ein Wattepad oder -stäbchen geben und den Pickel damit vorsichtig betupfen. Besonders Empfindliche waschen das Teebaumöl nach 15 Minuten mit lauwarmem Wasser wieder herunter. Auch Masken helfen gegen Hautunreinheiten. Hier können Sie außerdem nachlesen, wie Sie Gesichtsmasken selber machen können
  • Auf die Ernährung achten: Versuchen Sie allzu fettige Lebensmittel und Milchprodukte zu streichen. Setzen Sie dafür lieber auf eine ausgewogene Kost. Vor allem grünes Blattgemüse und Beeren enthalten Antioxidantien und sind echte Beauty-Foods für die Haut. 
  • Verdächtigen Sie eine perioalen Dermatitis hinter Ihren Pickeln am Kinn, sollten Sie Ihre Haut erst einmal in Ruhe lassen. Das bedeutet: Pflegepause für einige Wochen - auch wenn's schwerfällt. Im schlimmsten Fall empfiehlt sich auch der Gang zum Hautarzt. 

Sie leiden generell unter Pickeln? Hier finden sie Pflegetipps bei unreiner Haut. Auch der restliche Körper kann von Pickeln betroffen sein: Hier lesen Sie alles zu Pickeln am Po und über Reibeisenhaut.  


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