Nur drei Schritte: Hornhaut entfernen: So werden Ihre Füße wieder weich und zart

Um unschöne Hornhaut an den Füßen zu entfernen, braucht man nicht viel. GALA hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung parat, wie sie wieder babyzarte Füße bekommen

Babyzarte Füße - die hätte jeder gern.

Hornhaut hat fast jeder an den Füßen und fast jeder möchte sie loswerden. Sie entsteht an den Stellen, wo die Haut für längere Zeit Reibung oder Druck ausgesetzt ist wie zum Beispiel beim Tragen von engen  Schuhen. Auch wenn die Haut an den Füßen trocken ist, begünstigt das die Entstehung von Hornhaut.

Die verhornten Stellen sehen meist unschön aus und können sogar zu Schmerzen an den Füßen führen. Sehr dicke Hornhaut  reißt zudem schnell ein und bildet sogenannte Rhagaden. Diese Risse können extrem schmerzhaft sein und Eintrittspforte für Viren, Bakterien oder Pilze sein. Darum sollte man die Hornhaut möglichst entfernen. Das geht ganz einfach!

1. Hornhaut aufweichen

Wenn man die Hornhaut an den Füßen entfernen möchte, ist es wichtig, diese zunächst aufzuweichen.  Das geht am besten mit einem warmen, etwa 10 bis 20 minütigen Fußbad. Dem Wasser kann man noch Zusätze hinzufügen, die den Aufweichungs-Effekt verstärken. Dazu eignen sich:

  • Milch oder Milchpulver (gleichzeitig pflegend)
  • Teebaum- oder Lavendelöl (gerade bei eingerissener Hornhaut, da antibakteriell)
  • Totes-Meer-Salz (hoher Mineralstoffgehalt)
  • Weidenrinde (stark aufweichend durch Salicylsäure)
  • Apfelessig (antibakteriell und belebend)
  • Natron (hoher pH-Wert macht Haut weich)
  • Kernseife (entfettend und bakterizid)

2. Hornhaut entfernen

Wenn die Hornhaut an den Füßen aufgeweicht ist, kann man sie problemlos entfernen. Dies gelingt mit einem Bimsstein, einer Feile oder einer Hornhautraspel.  Achtung: Hornhauthobel gehören eher in die Hand einer Fachkraft, da man sich bei falscher Verwendung schnell verletzen kann. 

Mit einem Bimsstein kann man verhornten Stellen an den Füßen zu Leibe rücken.

Beim Entfernen der Hornhaut sollten Sie auf gar keinen Fall übertreiben. Lassen Sie den Füßen unbedingt eine dünne Schicht Hornhaut, denn diese schützt die Füße vor Verletzungen. Barfuß laufen kann ohne die geringste Schicht Hornhaut sehr unangenehm werden. Zudem reagiert die Haut nach extremer Reduzierung der verhornten Stellen oftmals mit der Produktion von noch mehr Hornhaut. 

Wiederholen Sie Schritt 1 und Schritt 2 lieber im Abstand von sieben bis zehn Tagen und gehen sie sanft vor. So gewöhnt sich die Haut langsam an den Prozess.

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3. Hornhaut eincremen

Nach dem Entfernen der Hornhaut ist dies ein wichtiger Schritt, der nicht vernachlässigt werden sollte. Denn: Je trockener die Füße sind, desto schneller bildet sich neue Hornhaut. Deshalb sollten die Füße nicht nur direkt nach dem Entfernen der Hornhaut sondern am besten täglich (zum Beispiel abends vor dem Schlafengehen) mit Feuchtigkeit in Form von Cremes oder Lotions versorgt werden. Hierfür eignen sich am besten:

  • herkömmliche Bodylotion (bei leichter Verhornung)
  • Fußbutter
  • Fettcremes
  • Ringelblumensalbe
  • Olivenöl
  • Kokosöl

Wann sollte ich zu einer professionellen Fußpflege?

Die Hornhaut selber zu entfernen ist also nicht schwer. Sollten Sie jedoch auch danach unter stark schmerzender Hornhaut leiden, unter ständigen Hühneraugen oder Entzündungen, gehen Sie besser zu einer professionellen Fußpflege. Hier kann die Ursache erkannt werden und Sie bekommen Tipps für die Fußpflege zuhause.

Auch bei einigen Erkrankungen ist es ratsam regelmäßig eine Fußpflege aufzusuchen. Diabetes beispielsweise bringt mit der Zeit eine Unempfindlichkeit der Füße mit sich. So kann es leicht passieren, das Probleme mit den Füßen erst sehr spät bemerkt werden. 

Barfuß laufen als Wundermittel gegen Hornhaut

Wer die Neuentstehung von Hornhaut gering halten möchte, sollte möglichst häufig barfuß laufen. Dann genießen die Füße nämlich grenzenlose Freiheit und müssen sich gar nicht erst per Hornhaut gegen Reibung und Druck wappnen. 


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