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Fettige Haut Ursachen und Pflegetipps

Fettige Haut: Frau zeigt ihre ölige Gesichtshaut.
Viele Menschen haben fettige Haut.
© Shutterstock
Einmal abpudern bitte! Fettige Haut hat einen öligen Glanz und neigt obendrein auch noch zu Unreinheiten. Wie fettige Haut entsteht und was dagegen tatsächlich hilft, erklärt GALA.

Gerade erst das Gesicht gewaschen oder Make-up aufgetragen, doch schon glänzt die Stirn wieder: Fettige Haut bereitet vielen Menschen Probleme. Denn sie geht zudem häufig mit Hautunreinheiten wie Mitessern und Pickeln einher - deswegen fühlen sich Betroffene aus ästhetischen Gründen meist unwohl. Sie können sie jedoch behandeln und Ihr Hautbild verbessern. GALA erklärt die Ursachen fettiger Haut und gibt Ihnen hilfreiche Pflegetipps.

Fettige Haut: Symptome

Fettige Haut hat ein anderes Erscheinungsbild als andere Hauttypen. Sie hat folgende Merkmale:

  • vergrößerte Poren
  • ölig wirkende und glänzende Hautoberfläche
  • dickere und unreine Haut
  • fahler Teint
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Besonders die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) ist von fettiger Haut betroffen, da sich unter ihr mehr Talgdrüsen befinden als im restlichen Gesicht. Menschen mit Mischhaut haben ebenfalls Probleme mit der T-Zone. Außerdem wirkt ölige Haut häufig blass und fahl, da die Durchblutung meist schlechter ist als bei normaler Haut.

Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: Fettige Haut ist in der Regel widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen wie Kälte oder Sonne, von denen zum Beispiel trockene Haut stark beeinflusst wird. Und sie bleibt länger straff, weshalb sich Falten deutlich später bilden als bei normaler oder trockener Haut.

Ursachen für fettige Haut

Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch unser Beschützer. Die oberste Hautschicht, die Epidermis, besteht aus hornbildenden Zellen und fungiert als Schutzbarriere gegen schädigende äußere Einflüsse wie zum Beispiel Keime.

Unter ihr liegt die Lederhaut (medizinisch Dermis), in der sich neben Haarfollikeln, Gefäßen, Nerven sowie Muskelzellen auch die Talg- und Schweißdrüsen befinden. Da die Epidermis keine Gefäße besitzt, ist es die Aufgabe der Lederhaut sie mit Nährstoffen zu versorgen. Die Talgdrüsen produzieren Hautfett beziehungsweise Talg (medizinisch Sebum), um das Gewebe der Epidermis geschmeidig zu halten.

Doch manchmal wird zu viel Sebum produziert, was fettige Haut zur Folge hat. Hautunreinheiten treten infolgedessen häufig auf, weil die Talgdrüsen bei Überproduktion verstopfen und der überschüssige Talg nicht abfließen kann.

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Die Ansammlung des Hautfetts ist ein idealer Nährboden für Bakterien, die Entzündungen auslösen, welche sich in Form von Mitessern und Pickeln zeigen - das kann auch zu Akne führen. Aber was verleitet die Drüsen überhaupt dazu, zu viel Talg zu produzieren? Eine übermäßige Talgproduktion (medizinisch Seborrhoe), kann unter anderem folgende Ursachen haben:

  • Hormonschwankungen: Sie treten zum Beispiel in der Pubertät oder während einer Schwangerschaft auf. Grund dafür ist die Ausschüttung männlicher Geschlechtshormone (medizinisch Androgene), die auch der weibliche Körper herstellt, regen die Talgproduktion an und sorgen häufig für fettige Haut und Akne.
  • Ungesunde Ernährung: Zu viel Fett und Zucker können die Sebumproduktion ankurbeln und unreine Haut im Gesicht begünstigen.
  • Veranlagung: Erbliche Faktoren spielen zudem eine Rolle bezüglich Seborrhoe.
  • Alkoholkonsum: Alkohol trocknet die Haut aus, wodurch die Talgdrüsen mehr Sebum produzieren. Das Ergebnis: unreine Haut.
  • Psychische Faktoren: Stress kann beispielsweise Seborrhoe verursachen. 

Fettige Haut: Die richtige Ernährung

Ob trockene Haut, Mischhaut, empfindliche Haut oder fettige Haut - die Ernährung hat großen Einfluss auf das Hautbild jedes Hauttypen. Welche Nahrungsmittel wir zu uns nehmen, spiegelt sich auf positive oder negative Weise in unserem Gesicht wider. Bei fettiger Haut sollten Sie folgende Ernährungs-Tipps beachten:

  • Achten Sie auf eine vitaminreiche Ernährung!  Besonders Vitamin A wirkt sich positiv auf fettige Haut aus und kann das Hautbild verbessern. Bei einem Mangel an Vitamin A kommt es häufig zu Verdickung beziehungsweise Verhornung der Haut. Achten Sie also darauf genügend Vitamin A mit der Nahrung aufzunehmen. Grünkohl, Karotten, Brokkoli, Paprika, Spinat, Grapefruit, Süßkartoffeln und Eier sind Lieferanten der wertvollen Substanz.
  • Nehmen Sie gesunde Fette zu sich. Ihr Körper braucht Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die zum Beispiel in Avocado, Lachs, Makrele, Nüssen und kaltgepressten Ölen enthalten sind, um das fettlösliche Vitamin A zu transportieren.
  • Essen Sie zinkhaltige Lebensmittel. Zink ist ein wichtiges Spurenelement im Kampf gegen fettige Haut, da es dabei helfen kann die Talgproduktion zu hemmen. Haferflocken, Linsen, Cashewnüsse, Käse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne versorgen Sie mit Zink.
  • Achten Sie auf eine eisenhaltige Ernährung. Eisen verbessert die Sauerstoffversorgung, die wiederum maßgeblich an der Regenerationsfähigkeit der Haut beteiligt ist. Eisenhaltige Lebensmittel sind Hülsenfrüchte, Weizenkleie, Vollkornprodukte und Nüsse.
  • Trinken Sie viel Wasser! Denn das fördert die Durchblutung, die Sauerstoffversorgung und den Stoffwechsel.Schöne Haut bekommen Sie, indem Sie zwei Liter Wasser oder ungesüßten Teepro Tag trinken.
  • Verzehren Sie so wenig ungesundes Fett (gesättigte Fettsäuren) und Zucker wie möglich. Sie regen die Produktion von Hautfett weiter an. Das bedeutet nicht, dass Sie nie wieder einen Schokoriegel essen dürfen - genießen Sie süße und fettreiche Verführungen einfach in Maßen.
  • Nehmen Sie tierische Produkte nur in moderaten Mengen zu sich. Denn in Nahrungsmitteln wie Wurst, rotem Fleisch, Butter oder Schmalz stecken jede Menge gesättigte Fettsäuren.

Wenn Sie die Ernährungstipps nicht (immer) so umsetzen können, dann können Sie sich auch mit Nahrungsmittelergänzungen helfen.

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Die richtige Pflege für fettige Haut

Von außen können Sie fettige Haut mit der richtigen Hautpflege behandeln. 

Wichtige Hinweise: Es stimmt, dass fettige Haut im Allgemeinen widerstandsfähiger ist als beispielsweise trockene Haut. Allerdings ist es ein häufiger Fehlschluss, dass ölige Haut grundsätzlich mit aggressiven, stark alkoholhaltigen Produkten gereinigt oder gepflegt werden muss. Das vermeintlich "reine Gefühl", das Prickeln, das beispielsweise ein alkoholhaltiges Tonikum erzeugt, ist ein Zeichen dafür, dass die Haut gereizt ist. Auch Duftstoffe sorgen für Hautirritationen, die für fettige und unreine Haut ebenso belastend sind wie für empfindliche Haut.

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Hinzu kommt, dass Alkohol die Haut stark austrocknet. Generell sollten Sie fettige Haut natürlich von dem überschüssigen Talg befreien. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, Ihre Haut nicht zu sehr zu entfetten: Dadurch wird mehr Hautfett produziert und genau das wollen Sie schließlich vermeiden. Außerdem braucht auch fettige Haut Feuchtigkeit. Benutzen Sie Produkte, die speziell für den fettigen Hauttyp geeignet sind. Diese sind talgabsorbierend und regulieren den Fett-Feuchtigkeits-Gehalt der Haut.

Pflegetipps für fettige Haut:

  • Die Gesichtsreinigung ist bei fettiger Haut besonders wichtig. Verwenden Sie ein mildes und pH-neutrales Waschgel und spülen Sie es mit lauwarmem Wasserab.
  • Benutzen Sie ein Gesichtswasser. Am besten eignet sich ein alkoholfreies Gesichtswasser mit antibakterieller Wirkung.
  • Wählen Sie die passende Tagespflege! Für die Hautpflege sollten Sie keinesfalls fettende oder rückfettende Cremes auftragen. Greifen Sie stattdessen auf Lotionen mit einer leichten Textur zurück. Als Tagespflege können Sie einefeuchtigkeitsspendende Creme mit leichtem UV-Schutz verwenden.
  • Benutzen Sie eine Nachtcreme.  Es empfiehlt sich ein regenerierendes und feuchtigkeitsspendendes Gel.
  • Wenden Sie regelmäßig ein sanftes Peeling an! So können Sie Ihre Haut von abgestorbenen Hautschüppchen befreien und verstopfte Poren vermindern. Greifen Sie ein- bis zweimal pro Woche zu einem Peeling. Mit natürlichen Zutaten können Sie übrigens Ihr Peeling selber machen.
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  • Machen Sie regelmäßig ein Dampfbad mit Kamille. Es reinigt die Poren, lässt das Sebum besser abfließen und hat eine beruhigende bis entzündungshemmende Wirkung. Gönnen Sie Ihrer Haut einmal pro Woche ein Kamillen-Dampfbad. So geht's:
    1. Übergießen Sie zwei Esslöffel Kamillenblüten (alternativ Teebeutel) in einem Kochtopf oder einer hitzebeständigen Schüssel mit etwa 1,5 Litern kochendem Wasser.
    2. Lassen Sie es fünf Minuten ziehen.
    3. Beugen Sie Ihren Kopf, abgedeckt mit einem Handtuch, darüber und verweilen Sie 10 bis 15 Minuten in dieser Position.
    4. Das Gesicht anschließend kurz mit lauwarmem Wasser abspülen und mit einem sauberen Handtuch trocken tupfen.
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  • Tragen Sie Gesichtsmasken auf! Besonders nach einem Dampfbad sind die Poren geöffnet und Pflegeprodukte können besser aufgenommen werden. Eine klärende Tonmaske bietet sich zum Beispiel an. Falls Sie diese nicht zur Hand, dafür aber Quark und Gurke im Kühlschrank haben, können Sie Ihre Gesichtsmasken selber machen.
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Verwendete Quellen:gesundheit-portal.com, netdoktor.de/ netdoktor.at, ratgeber-hautgesundheit.de

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