Olivenöl für die Haare: So pflegt man das Haar natürlich

Olivenöl ist nicht nur in Salat und Co. eine gesunde Zutat, sondern kann auch unsere Haare nachhaltig pflegen. Warum das so ist und wie es funktioniert ...

Olivenöl ist ein Pflege-Ass für die Haare

Olivenöl ist ein absoluter Beauty-Allrounder: Nehmen wir es mit unserer Nahrung auf, strahlen wir durch seine wertvollen Inhaltsstoffe von innen, bauen wir es in unsere Beauty-Routine ein, bringt es auch Haut und Haare zum Strahlen. Besonders unser Haar profitiert von hochwertigem Olivenöl und dessen Bestandteilen.

Warum ist Olivenöl so gut für die Haare?

Olivenöl enthält zahlreiche Bestandteile, die unsere Haare perfekt pflegen können:

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Seidig glattes Haar

Beauty-Tutorial: Seidig glattes Haar
  • Antioxidantien: Sie schützen die Zellen vor freien Radikalen und sorgen dafür, dass unsere Haare langsamer altern.
  • Oleuropein: Das ist ein Bitterstoff, der das Haarwachstum unterstützt
  • Vitamine A, D, E und K

Neben diesen pflegenden Inhaltsstoffen hat Olivenöl noch eine weitere Eigenschaft, die die Haare gesund und schön macht: Das Öl hält die Feuchtigkeit im Haar. Es legt sich wie ein Schutzfilm um die Haare, der äußere negative Einwirkungen wie beispielsweise Hitze nicht an das Haar heranlässt. Auch Schadstoffe aus der Luft, die wir gar nicht wahrnehmen, lässt dieser Film aus Olivenöl an den Haaren regelrecht abperlen. 

Die meisten Menschen, die Olivenöl für die Pflege ihrer Haare verwenden, stellen fest, dass das Haar mehr Glanz bekommt, weniger Spliss bildet und nicht so schnell austrocknet.

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Olivenöl wirkt nicht bei allen Haaren gleich

Allerdings verhält es sich bei Olivenöl wie mit allen Pflegeprodukten und Hausmitteln: Sie wirken nicht bei jedem gleich. Hier lohnt es sich, die Anwendung des Öls einfach auszuprobieren.Sollte nicht der gewünschte Effekt eintreten, so ist in diesem Fall vielleicht ein anderes Öl wie Kokosnussöl oder Mandelöl passender.

Und noch ein Tipp: Sollten die übrigen Haarpflegeprodukte Silikone enthalten, wie dies bei einer Vielzahl von Shampoos der Fall ist, kann das Olivenöl nicht seine volle Wirkungskraft entfalten. Denn das Silikon umschließt die Haare bereits mit einem Film. Folge: Das Olivenöl kann nicht ins Haar eindringen.

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Welches Olivenöl ist am besten für die Haare?

Beim Kauf von Olivenöl sollte man in jedem Fall - egal ob man es fürs Essen oder für die Haarpflege verwendet - auf Qualität achten. Idealerweise verwenden Sie ein kaltgepresstes Öl, da es durch die schonende Herstellungsweise seine natürlichen Nährstoffe behält. Genau diese wünschen Sie sich ja für Ihr Haar. 

Wie verwende ich Olivenöl für die Haare?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ihre Haare mit Olivenöl pflegen:

Olivenöl als Spitzenpflege

Hierfür ist Olivenöl geradezu prädestiniert und die Anwendung könnte nicht einfacher sein. Arbeiten Sie hierfür einfach ein paar wenige Tropfen des Öls in die Haarspitzen ein. Lassen Sie es anschließend über Nacht einwirken und waschen Sie es erst am nächsten Morgen wieder aus. Das Ergebnis: Weiche, zarte Haarspitzen!

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Olivenöl als Haarmaske

Um die gesamten Haare intensiv zu pflegen, können Sie Olivenöl auch als Haarkur verwenden. Dafür geben Sie das Öl am besten nach dem Waschen in die handtuchtrockenen Haare und lassen es für einige Stunden oder über Nacht (bei sehr trockenem Haar) einwirken. Wickeln Sie sich ein Tuch oder Handtuch um das Haar, damit Sie ihre Kleidung oder das Bettzeug schützen. Bei der nachfolgenden Haarwäsche sollten Sie das Öl mit einem milden Shampoo gründlich auswaschen. Manchmal dauert es etwas, bis das Öl komplett aus den Haaren verschwunden ist. 

Sie können die Haarkur auch noch etwas verfeinern, indem Sie unter das Öl Honig, eine gemuste Banane oder Avocado mischen. Das macht die Haarmaske noch nahrhafter und die Herstellung macht zudem auch noch Spaß!

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Olivenöl als Leave-In-Pflege

Das Olivenöl muss allerdings nicht immer aus dem Haar ausgewaschen werden. Wer sein Haar nur etwas bändigen und ihm ein wenig Glanz verschaffen möchte, kann ein paar Tropfen in den Handflächen verreiben und diese übers Haar streichen. Doch Vorsicht: Seien Sie wirklich sparsam mit dem Öl. Zu viel macht die Haare schnell fettig. 

Olivenöl bei juckender Kopfhaut

Wenn die Kopfhaut trocken ist und juckt oder zu Schuppen neigt, kann Olivenöl helfen. Hierfür das Öl auf der Kopfhaut verreiben und einwirken lassen. Nach maximal einer Stunde sollte das Öl jedoch ausgewaschen werden, damit das Haar am Ansatz nicht zu sehr beschwert wird und nach der Anwendung fettig wirkt. 

Wichtig bei allen Anwendungen: Verwenden Sie lieber weniger als mehr Olivenöl. Gerade am Anfang sollte man erst einmal beobachten, wie gut die Haare auf die Anwendung reagieren. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, kann man mehr von dem Öl verwenden. Auch an die Häufigkeit der Behandlungen sollte man sich langsam herantasten. Eine Kur kann durchaus einmal die Woche angewendet werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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