Nie mehr trockenes Haar: Spitzentipps für mehr Glanz und Glätte

Trockenes Haar kann ein Alptraum sein, sowohl beim Pflegen als auch beim Stylen. Mit diesen Tipps sollten Sie diese Sorge bald los sein

Ob es nun an zu viel Färben, Föhnen oder Glätten liegt oder einfach Ihr Haartyp so beschaffen ist: Trockene Haare können einen zur Verzweiflung bringen.

Frauen mit fettigem Haar mögen zwar darüber jammern, wie oft sie die Haare waschen müssen, aber wenigstens haben sie danach schöne, glänzende Haare. Wer jedoch ausgedorrtes Haar hat, bekommt kaum Glanz hinein, so dass es strohig und ungepflegt aussieht.

Beauty-Tutorial

Seidig glattes Haar

Beauty-Tutorial: Seidig glattes Haar

Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, verzagen Sie nicht: Man kann etwas dagegen unternehmen.

Erwarten Sie jedoch keine Verbesserung über Nacht, da trockenes Haar mindestens drei Wochen braucht, um sich zu regenerieren (wie wohl jeder weiß, der nach einer Blondierung plötzlich Stroh auf dem Kopf hatte).

Der erste Tipp liegt auf der Hand: Verwenden Sie Shampoo und Conditioner, die Ihrem Haar Feuchtigkeit spenden - Moisturiser für die Frisur. Wenn Sie gefärbtes oder gebleichtes Haar haben, waschen Sie es erst mit einem farbstabilisierenden Produkt, danach mit einem, das Feuchtigkeit spendet. Dadurch wird Ihr Haar wieder Kraft tanken.

Als Nächstes sollten Sie Masken benutzen. Wenn die Trockenheit von chemischen Behandlungen wie Färben oder Dauerwellen herrührt, probieren Sie es mit einer Proteinmaske. Die füllt die durch die Behandlung entstanden Lücken im Haarschaft, sodass das einzelne Haar glatter und glänzender wird. Allerdings ist zu beachten, dass zu viel Protein oder Keratin den gegenteiligen Effekt hat und das Haar brüchig macht. Darum ist es am besten, immer abwechselnd Protein- und Feuchtigkeitsmasken zu verwenden; wenn Ihr Haar einfach von Natur aus trocken ist, nehmen Sie nur die Feuchtigkeitsmasken.

Zurückhaltung ist nicht gefragt - Sie können die Masken ruhig bei jeder Haarwäsche benutzen. Einmal in der Woche machen Sie eine Intensivmaske, bei der Sie das entsprechende Produkt einfach länger einwirken lassen; eine Stunde unter einer Duschhaube wirkt Wunder.

Zusätzlich können Sie ein Reconstructor-Produkt einsetzen, beispielsweise von Aussie oder Tigi. Sie können sie mehrmals pro Woche benutzen und einmal pro Woche in Ihre Intensivkur einbauen: Waschen Sie das Haar zunächst mit einem Moisturiser-Shampoo, trocknen Sie es mit dem Handtuch an und tragen Sie dann für fünf Minuten den Reconstructor auf. Ausspülen, wieder mit dem Handtuch leicht trocknen, dann die Maske auftragen. Lassen Sie diese so lange einwirken, wie Sie mögen (unter einer Duschhaube), dann spülen Sie sie wieder aus. Es ist etwas aufwändig, verbessert aber garantiert die Haargesundheit.

Was sollte man nach dem Waschen benutzen? Eine Hitzeschutzprodukt ist angesagt, wenn Sie die Haare nicht an der Luft trocknen lassen.

Doch es gibt noch mehr Helfer im Kampf gegen die Trockenheit: Öle sind eine tolle Option, ob auf nassem oder trockenem Haar. Geben Sie es vor allem in die Spitzen, da Haare dort zuerst brüchig werden, und tragen Sie idealerweise auf das noch feuchte Haar auf. Wenn die Haare trocken sind, können Sie mehr Öl auftragen, sparen Sie dabei aber die Ansätze aus - es sei denn, Sie stehen auf den fettigen Look. Konzentrieren Sie sich auf die Spitzen und alle Bereiche, die krisselig wirken.

Stylingcremes, die die Haare beim Frisieren mit Feuchtigkeit und Protein versorgen, sind ebenfalls zu empfehlen - auch hier sollten Sie sich auf die Spitzen konzentrieren. Und dann können Sie beim Blick in den Spiegel bald wieder fröhlich strahlen.

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