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Naturlocken Pflege 8 Tipps für mehr Definition

Naturlocken Pflege: Lächelnde Frau mit voluminösen Locken
© Look Studio / Shutterstock
Worauf kommt es bei der richtigen Naturlocken Pflege wirklich an? GALA verrät die besten Tipps und Tricks für mehr Glanz, Geschmeidigkeit und Definition.

Naturlocken Pflege: Was schöne Locken ausmacht

Durch die richtige Naturlocken Pflege kommen Sie Ihrer Traummähne ein Stück weit näher. Aber was macht schöne Locken eigentlich aus? Gesunde Locken erkennen Sie an folgenden Merkmalen:

  • Wenig Frizz: Locken wirken besonders gepflegt, wenn wenig abstehende Härchen erkennbar sind. Frizz lässt die Haare stumpf und störrisch wirken.
  • Gebündelte Locken: Statt in einzelnen Strähnen in verschiedene Richtungen zu driften, bleiben gesunde Locken schön einheitlich gebündelt.
  • Locken-Sprungkraft: Sind die Locken starr und trocken, verlieren sie ihre Definition. Gesunde Locken bewahren ihre Struktur über den Tag hinweg und springen immer wieder in ihre natürliche Form zurück. Das setzt eine hohe Elastizität der Haarfaser voraus.

Alle Lockenträgerinnen wünschen sich Locken ohne Frizz, die geschmeidig und definiert bleiben. Was können Sie tun, um das Beste aus Ihren Naturlocken herauszuholen? Probieren Sie doch mal folgende acht Tipps für Ihre Haare aus. Sie sollten schon innerhalb einer Woche sehen, wie sich Ihre Haarqualität verbessert.

Tipp 1: Setzen Sie auf Conditioner

Manche schwören darauf, andere halten ihn für überflüssig: Der Conditioner spaltet Beauty-Fans in zwei Lager. Als Lockenträgerin sollten Sie aber definitiv nicht auf dieses Pflegeprodukt verzichten.

Ein Conditioner verbleibt zwar nur kurze Zeit im Haar und hat dadurch nicht die gleiche Pflegewirkung wie eine Haarmaske. Aber er eignet sich trotzdem wunderbar, um kleine abstehende Härchen zu glätten und die Haarfaser elastisch zu halten.

Dadurch fühlen sich die Locken nach der Haarwäsche schön weich an und sind einfach zu frisieren. Greifen Sie am besten zu einer silikonfreien Variante, die keine chemischen Filmbildner enthält. Diese trocknen das Haar durch ihre abdichtende Wirkung auf Dauer aus.

Das gilt auch für Shampoos: Ein Shampoo ohne Silikone wirkt in Kombination mit einem silikonfreien Conditioner am besten.

Tipp 2: Stylen Sie die Haare im nassen Zustand

Sie kennen das Problem: Locken können ganz schön widerspenstig sein. Da kann das Styling der Haare zu einer mühsamen Herausforderung werden. Vor allem, wenn Sie dicke Haare haben. Aber es gibt einen Trick, mit dem Sie Zeit sparen und Nerven schonen können: Stylen Sie Ihre Locken im nassen Zustand.

Cremegel, Cremewachs und Co. werden also nicht auf den trockenen Locken aufgetragen, sondern dürfen gerne schon ins feuchte Haar gegeben werden. So vermindern Sie Frizz und schenken den Haaren mehr Definition. Außerdem wird die Feuchtigkeit auf diese Weise länger im Haar gespeichert.

Tipp 3: Bürsten Sie die Haare zum richtigen Zeitpunkt

Naturlocken sind im Vergleich zu glattem Haar trockener. Das liegt daran, dass die Schuppenschicht der Haare von Natur aus etwas aufgerauter ist und Feuchtigkeit schlechter halten kann. Dadurch wirken Locken zwar schön voluminös, sind aber auch viel anfälliger für Haarbruch, Spliss und Frizz.

Diese wichtige Regel kann Ihre Locken vorm Abbrechen schützen: Bürsten Sie das Haar niemals in nassem Zustand durch. Die Haarfaser quillt in feuchtem Zustand auf, wodurch sie sehr empfindlich wird. Außerdem verlieren Ihre Locken an Form, wenn Sie im nassen Zustand glatt gebürstet werden.

Entwirren Sie einzelne Strähnen lieber vorsichtig mit den Fingern und lassen Sie die Haare zu 80 Prozent trocknen, bevor Sie zur Bürste greifen.

Tipp 4: Nutzen Sie einen Diffuser

Föhn an und einfach drauf los pusten? Vorsicht, jetzt droht Frizz-Gefahr! Stecken Sie lieber einen Diffuser-Aufsatz auf den Föhn, um Ihre Lockenstruktur zu definieren und die Haare zu schonen.

Ein Diffuser wird bei den meisten Föhnmodellen mitgeliefert. Es handelt sich dabei um einen runden Plastikteller, in dem kleine längliche Noppen eingebaut sind. Zum Trocknen der Locken legen Sie ganz einfach einzelne Strähnen in den Diffuser und schalten den Föhn an.

Da die Luft von unten kommt, wird die Lockenform besonders gut fixiert. Dadurch fallen die Locken schön schwungvoll und hängen sich im Verlauf des Tages nicht so schnell aus.

Übrigens: Beim Föhnen werden Ihre Naturlocken durch hohe Temperaturen strapaziert. Lassen Sie die Haare an der Luft trocknen, wann immer Sie die Zeit aufbringen können. Das schont die Haarstruktur und ist besonders bei kaputten Spitzen empfehlenswert.

Tipp 5: Verwenden Sie die richtige Lockenpflege

Um samtweiche und glänzende Naturlocken zu bekommen, sollten Sie nach der Haarwäsche etwas Öl in den Längen und Spitzen verteilen. Eine gute Lockenpflege hilft dabei, das Haar den ganzen Tag vor dem Austrocknen zu bewahren und mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Genau wie beim Shampoo und beim Conditioner sollten auch bei der Leave-in Lockenpflege keine chemischen Filmbildner enthalten sein. Ein Haaröl ohne Silikone ist die beste Wahl für störrische Locken und pflegt die Haare durch die enthaltenen Fettsäuren, Vitamine und Mineralien.

Wichtig: Kneten Sie das Öl in Aufwärtsbewegungen in die Längen ein, um den Locken mehr Definition zu schenken.

Hier erfahren Sie außerdem, welches Öl für die Haare am besten für Sie geeignet ist.

Tipp 6: Schlafen Sie auf dem richtigen Kissenbezug

Tagsüber sitzen die Locken noch schön definiert. Nach dem Schlafengehen bemerken Sie morgens eine enorm störrische Mähne, die sich kaum noch bändigen lässt. Kennen Sie dieses Phänomen? Für viele Lockenträgerinnen gehört dieses Szenario zur Tagesordnung mit dazu.

Gute Nachrichten: Sie müssen sich nicht damit abfinden. Es gibt einen Trick, mit dem Sie sich morgens nie wieder über abstehende, wirre Haare ärgern müssen: Setzen Sie auf ein Seidenkissen!

Im Gegensatz zu Baumwolle ist ein Seidenstoff sehr fein und weich. Dadurch wird das Haar beim Schlafen auf einem Seidenkissen geglättet. Ein Baumwoll- oder Leinenkissen hat genau den Gegenteiligen Effekt: Das Haar raut auf und verliert Feuchtigkeit.

Lange Locken sollten Sie außerdem lose festbinden, bevor Sie zu Bett gehen. Das nächtliche hin und her wälzen kann für offene Haare gefährlich werden: Die Haare brechen ab.

Tipp 7: Waschen Sie die Haare seltener

Waschen, Föhnen, Stylen: Die typische Haarwäsche-Routine ist immer eine kleine Strapaze für Ihre Locken. Deshalb ist es grundsätzlich empfehlenswert, die Locken seltener zu waschen. Dadurch wird die Haarstruktur geschont und Sie müssen sich weniger Gedanken um strohige Längen und abstehende Haare machen.

Auch wenn es anfangs schwerfällt: Versuchen Sie das Haare waschen hinauszuzögern. Das Haare ausfetten lassen kostet am Anfang zwar etwas Zeit und Geduld. Aber es lohnt sich: Mit der Zeit wird der Ansatz viel langsamer nachfetten.

Um fettigen Haaren vorzubeugen, können Sie auch auf ein Trockenshampoo setzen. Das spart Zeit und schont die Haarlängen. Sprühen Sie einfach etwas Trockenshampoo auf den Ansatz, wenn dieser nicht mehr frisch wirkt – wenige Minuten später sieht die Mähne aus wie frisch gewaschen!

Hier geht es zu unserem großen Trockenshampoo-Test.

Tipp 8: Wählen Sie das richtige Handtuch aus

Das falsche Handtuch kann Ihren Traum von schönen, glänzenden Naturlocken schnell zerplatzen lassen. Genau wie beim Kissen sollten Sie auch bei den Handtüchern auf die richtige Stoffart setzen. Lassen Sie grobe Baumwollstoffe lieber nicht an Ihre empfindlichen Locken.

Besser sind Mikrofaser-Handtücher oder Haarturbane aus Mikrofaser, die das Haar sanft trocknen, ohne die Schuppenschicht aufzurauen. So beugen Sie abstehenden Härchen effektiv vor. 


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