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Haaröle Konkurrenz für Conditioner und Co.

Haaröle : Konkurrenz für Conditioner und Co.
© New Africa/shutterstock
Haaröle wurden als Haarpflegeprodukt lange Zeit von Spülungen und Conditionern verdrängt. Denn Öl für die Haare galt als kompliziert in der Anwendung und hatte den Ruf, das Haar unnötig zu beschweren und fettig werden zu lassen. Doch diese Zeiten sind zum Glück vorbei.

Wie wirken Haaröle?

Gute Haaröle sind heutzutage so aufbereitet, dass sie ihre beschwerenden Eigenschaften verlieren, aber das Haar genauso gut pflegen wie die herkömmlichen Haaröle. Sie bestehen aus gehaltvollen Fetten, die in Moleküle aufgebrochen sind, so dass sie sich nicht mehr schwer auf das Haar legen sondern es weich umhüllen. Die Öle versiegeln poröse, raue Schuppenschichten, schützen das Haar und lassen es glänzen.

Auch wenn die neuen Haaröle die wertvollen Nährstoffe natürlicher Pflanzenöle wie beispielsweise  Arganöl, Mandelöl, Rosenöl oder Jojoba-Öl beinhalten, sind sie meist auch synthetisch angereichert. Silikonöl ist ein häufiger Bestandteil, der das Haar besonders weich macht. Allerdings ist Silikon - eine chemische Kunststoffverbindung - nur schwer abbaubar, was viele vor der Nutzung zurückschrecken lässt. Wer der Natur etwas Gutes tun will, sollte daher darauf achten, dass das verwendete Haaröl kein Silikon enthält.

Hier finden Sie Haaröl ohne Silikon:

Pflanzenöle in Haarölen - Übersicht:

  • Arganöl ist gerade das Top-Öl unter den Pflanzenölen für Haare. kein Wunder: es macht stumpfe Haare wieder glänzend und schützt gut vor Spliss und Haarbruch. 
  • Mandelöl ist ein Allrounder-Öl, das nicht nur in den Längen nährt und schützt, sondern auch die (trockene) Kopfhaut hervorragend pflegt.
  • Jojobaöl kräftigt die Haarstruktur nachhaltig.
  • Kokosöl lässt sich gut in die Haare einarbeiten und duftet traumhaft. Allerdings liegt es meist etwas schwer im Haar und sollte daher nur als auszuwaschende Kur und nicht als Leave-in-Kur verwendet werden.
  • Rizinusöl soll angeblich das Haarwachstum unterstützen und beschwert das Haar ebenfalls vergleichsweise stark.
  • Amla-Öl ist das Geheim-Öl für all diejenigen, die unter Haarausfall leiden. In Indien schwört man schon seit Ewigkeiten auf dieses Haaröl.
  • Olivenöl macht vor allem krauses und lockiges Haar geschmeidig.
  • Traubenkernöl ist ein wahrer Nährstoffbooster und kann geschädigtes Haar reparieren.

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Für welchen Haartyp sind Haaröle geeignet?

Haaröle machen die Haare wieder geschmeidig und bringen einen gesunden Glanz. Daher freut sich vor allem trockenes oder sprödes Haar über die Pflege mit Haaröl. Gerade wenn das Haar Umweltstrapazen wie intensiver Sonneneinstrahlung, extremer Kälte oder Chlor ausgesetzt ist, kann es sinnvoll sein, dass es zusätzlich mit Haarölen zu pflegen.

Wer fettige Haare hat, sollte Haaröle nur sehr sparsam verwenden und es - wenn überhaupt - nur in trockene Spitzen einarbeiten.

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Wie wendet man Haaröle an?

Eines vorweg: Haaröle sollten immer sparsam angewendet werden. Hierbei ist es egal, ob Sie das Öl in nasses, handtuchtrockenes oder trockenes Haar geben. Es gibt Öle, die man wie eine Haarkur einwirken lässt und anschließend wieder auswäscht. Andere Öle lässt man wie herkömmliche Leave-in-Produkte im Haar, so dass sie hier über einen längeren Zeitraum ihre volle Pflegekraft entfalten können. Letzteres ist nur bei sehr leichten Haarölen möglich.

Intensivkur mit Haaröl

Wer sein Haar richtig verwöhnen möchte, kann das Haaröl abends vor dem Schlafengehen ins Haar massieren und es über Nacht einwirken lassen. Ein um den Kopf gewickeltes Handtuch intensiviert die Wirkung und schützt die Bettwäsche.

Anti-Frizz mit Haaröl

Wenn die Haare mal wieder trocken aussehen und in alle Richtungen abstehen, kann Haaröl die Rettung sein. Einfach zwei, drei Tropfen zwischen den Händen verreiben und auf die Haare streichen.

Anti-Hitze-Schutz mit Haaröl

Wenn man oft seine Haar föhnt, kann man das Haaröl auch verwenden, um es vor der intensiven Föhn-Hitze zu schützen. Also: nach der Wäsche und vor dem Föhnen austragen.

Haaröle selber machen

Die Auswahl an guten Haarölen, die das Haar nicht beschweren, ist riesig. Wer jedoch auf Nummer Sicher gehen und ganz genau wissen will, was in seinem Haaröl steckt, kann es auch leicht selber machen. Wir haben ein paar DIY-Rezepte:

Haaröl gegen trockene Haare

Zutaten:

  • 3 EL Walnussöl
  • 3 EL Jojobaöl

Öle in eine kleine Flasche füllen, verschließen und so lange kräftig schütteln, bis sich die Öle gut miteinander vermengt haben. Dann das Öl großzügig ins frisch gewaschenen Haar kneten, eine Stunde einwirken lassen und danach gründlich ausspülen.

Haaröl für duftendes Traumhaar

Zutaten:

  • 1 Beutel Jasmintee
  • 1/4 l Rosenöl oder Sesamöl

Teebeutel in ein verschließbares Gefäß hängen und mit dem Rosenöl übergießen. Mindestens vier Tage verschlossen und an einem dunklen, warmen Ort ziehen lassen. Für die Anwendung ein paar der Tropfen zwischen den Händen verreiben und ins Haar geben.

Haaröl gegen Spliss

Zutaten:

  • 4 EL Arganöl
  • 1 EL Zitronensaft

Arganöl und Zitronensaft in eine Schüssel geben. Beides mithilfe einer Gabel oder eines kleinen Schneebesens miteinander verquirlen. Für die Anwendung: im trockenen Haar verteilen und ca. eine halbe Stunde einwirken lassen. Dann mit einem milden Shampoo auswaschen.

Verwendete Quellen: gala.de, oelversum.de

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