Frisuren: So zaubern Sie Volumen

Eine schöne Wallemähne will gelernt sein. Mit dem richtigen Styling bekommen auch weniger füllige Haare mehr Volumen und Stand.

Schöne Haare sollen glänzen, lang sein und vor Volumen nur so strotzen. Da liegt aber schon das größte Problem. Laut Friseur und L'Oréal-Professionnel-Experte André Märtens ("10-Minuten-Hairstyles") zeichnet sich voluminöses Haar meist durch eine besondere Dicke kombiniert mit einer zumindest leichten Bewegung aus. "Nicht jedem ist von Mutter Natur fülliges, voluminöses Haar gegeben", sagt der Experte. Mit den richtigen Tipps könne man aber viel herausholen.

Spezielle Produkte können Fülle ins Haar bringen. Sie seien aber nur Hilfsmittel, "das Volumen bringen Lockenstab, Glätteisen oder Föhnbürste, die das Haar dann entsprechend formen", erklärt Märtens. Bei den verschiedenen Produkten kommt es vor allem auf die Dosis an: "Nicht viel hilft viel." Die richtige Kombination könne Stand und Volumen erzeugen, zu viel könne das Haar aber "unter Umständen beschweren und schmierig aussehen lassen."

Beauty-Tutorial

Dem lästigen Spliss den Kampf ansagen

Beauty-Tutorial: Dem lästigen Spliss den Kampf ansagen

Volumenpuder kann weiße Rückstände hinterlassen

Langhaarfrisuren

Die Traummähnen der Stars

Blake Lively ist bekannt für ihre lange, gepflegte Mähne. Hier hat die Schauspielerin ihre welligen Haare ein wenig gezügelt. Die obere Strähne wurde mithilfe einer Haarspange aus dem geklemmt.
Blake Lively kann aber auch so: Hier lässt sie ihrer welligen, voluminösen Mähne den Vortritt. Bei so einer Frisur bedarf es nicht mehr viel auffälligem Make-up.
Auf der Bühne lässt Jennifer Lopez ihrer wilden Mähne gerne freien Lauf.
Nicht weniger sexy ist dieser Look: Die obere Partie der Haare wurde bei Jennifer streng nach hinten gesteckt. Der Rest des Haars fällt - sorgfältig geglättet - über ihre Schultern. 

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Märtens empfiehlt Salt Spray, das auf die Ansätze kommt und "in Verbindung mit Föhnschaum einen wirklich tollen Halt und Stand ergibt." Transparente Mineralpuder-Sprays würden das Haar zusätzlich pushen und das Toupieren erleichtern. Außerdem halte die Frisur damit länger. Bei Volumenpuder und Trocken-Shampoos ist laut Experte Vorsicht geboten: "Sie können schnell weiße Rückstände im Haar bilden."

Star-Frisuren 2019

Der Bob – Trendfrisur mit klarem Cut

Auf Instagram möchte Kaia Gerber Mitte Juni ihre neue Frisur zeigen. Sie hat sich einen coolen Bob schneiden lassen, den sie locker über ihren Kopf föhnt. Uns fällt auf ihrem Selfie aber noch etwas auf: Das Model scheint mit Schuppen zu kämpfen. In ihrer Dusche stehen gleich zwei Flaschen des Shampoos "Head & Shoulders".
January Jones hat sich zum Sommer hin von etwa acht Zentimetern Haar getrennt und trägt seit Juni 2019 einen geraden Bob. Verantwortlich für den Trend-Schnitt ist bei ihr Celebrity-Friseurin Bridget Brager.
Schauspielerin Jessica Schwarz hat Haare gelassen und sich kurzerhand einen klassischen Bob verpassen lassen. Auf Instagram kommentiert sie ihren frischen Look so: "Schnipp Schnapp, Haare ab". Schwarz deutet zudem an, ihren Bob-Haarschnitt im Hinblick auf den anstehenden Sommer praktisch zu finden. Nicht nur smart, sondern auch extrem schick!
Lily James - die reale Cinderella - hat ihr Prinzessinnenhaar zu einem Bob kürzen lassen, der ihr ganz wunderbar steht. Kinnlang und vorne etwas länger als hinten - damit liegt sie 2019 voll im Trend.

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Beim Föhnen solle man immer mit der Schwerkraft gehen, "also den Kopf zur Seite beugen oder das Haar kopfüber einrollen." Außerdem empfiehlt Märtens, nach Möglichkeit mit mehreren Bürsten gleichzeitig zu arbeiten, damit man sie am Kopf auskühlen lassen kann. Als Alternative könne man Klettwickler benutzen. Generell müsse das Haar gut vorgetrocknet werden, da es die neue Form erst annimmt, wenn es vom leicht feuchten in den trockenen Zustand wechselt. "Immer zuerst die Ansätze trocknen, denn sind diese noch feucht, fällt das Haar sehr schnell wieder zusammen", sagt der Experte. Bevor es dann nach draußen geht, sollte das Haar komplett ausgekühlt sein und sich an das Raumklima gewöhnt haben.

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