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Brüchige Haare 7 Tipps, die Ihre Haare retten

Brüchige Haare: Lächelnde Frau mit lockigen braunen Haaren.
© Shutterstock
Brüchige Haare und nichts hilft? GALA verrät, welche Tipps wirklich helfen, um Ihr Haar wieder gesund und geschmeidig aussehen zu lassen.

Tipp 1: Pre-Wash-Kuren sorgen für mehr Geschmeidigkeit

Brüchige Haare neigen zu Trockenheit und brauchen dringend eine Extraportion Feuchtigkeit. Jetzt hilft eine sogenannte Pre-Wash-Kur. Sie wird vor der Haarwäsche aufgetragen, soll 15 Minuten einwirken und wird anschließend mit Shampoo herausgewaschen. Am besten ein mildes Shampoo ohne Sulfate wählen, das keine aggressiven Reinigungssubstanzen enthält.

Für eine Pre-Wash-Kur können Sie jede Art von Haarmaske verwenden oder einfach zu einem guten Conditioner greifen. Die Haare werden durch diese Art der Tiefenpflege während des Waschvorgangs geschützt. Das Shampoo würde den Längen sonst Feuchtigkeit entziehen, die sie dringend benötigen. Durch die Pre-Wash-Kur bekommen Ihre Haare eine neue Geschmeidigkeit, fühlen sich weicher an und glänzen schöner.

Keine Lieblings-Haarkur zur Hand? Kein Problem! Reine Pflanzenöle eignen sich ebenfalls wunderbar als Tiefenpflege. Probieren Sie doch mal eine Kur mit Olivenöl aus. Diesen Allrounder haben Sie vielleicht bereits im Küchenschrank stehen. Olivenöl enthält ungesättigte Fettsäuren, die das Haar samtweich machen. Außerdem schützt das enthaltene Vitamin E vor Zellschäden, die durch äußere Einflüsse wie Hitze oder UV-Strahlung entstehen könnten.

Hier zeigen wir, wie Sie Olivenöl für Haare richtig anwenden.

Tipp 2: Protein-Treatments kräftigen die Haare

Brüchige Haare sind oft starr und unelastisch. Dadurch neigen sie dazu, schneller abzubrechen. Die Haarfaser ist geschwächt – das liegt an Strukturschäden in der Haarfaser. Kleine Risse im Haarschaft können aber zum Glück einfach gekittet werden: Und zwar durch Proteine.

Proteinreiche Haarpflege-Produkte stärken die Haarstruktur, indem sie Löcher in der Struktur auffüllen. Dadurch erhalten die Haare eine ganz neue Widerstandskraft, die kaputte Spitzen unwahrscheinlicher macht.

Greifen Sie zum Beispiel zu einem proteinreichen Conditioner, der Ihre Haare bei jeder Haarwäsche repariert. Ein Proteinreiches Serum kann außerdem dabei helfen, sehr strapazierte Spitzen zu regenerieren.

Oder Sie wagen ein kleines DIY-Experiment und mischen sich Ihre eigene Protein-Kur aus Hausmitteln zusammen. Dafür brauchen Sie lediglich ein Ei und einen Esslöffel Olivenöl. Vermischen sie beide Zutaten und geben Sie die Mischung aufs Haar. 15 Minuten einwirken lassen und abspülen.

Tipp 3: Schlafkappen schützen vor Spliss

Haarbruch kann nicht nur tagsüber auftreten, sondern auch nachts. Im Schlaf wälzen wir uns hin und her, rauen die Haarfaser auf und machen sie dadurch sehr empfindlich. Kein Wunder, dass wir morgens abgebrochene Haare auf dem Kopfkissen entdecken.

Ein ungewöhnlicher Trick, um abbrechenden Haaren vorzubeugen und stark geschädigte Haare zu schonen, sind sogenannte Schlafkappen oder Schlafmützen. Sie werden aus Seide oder Satin gefertigt und werden vor dem Schlafen gehen auf den Kopf gesetzt. Die Längen stecken Sie unter die Kappe, damit diese optimal geschützt werden.

Schlafkappen sehen zwar ziemlich ungewöhnlich aus, sind aber ein echter Geheimtipp gehen Frizz, Spliss und strohige Längen. Der Seidenstoff glättet die Haarfaser, wodurch die Haare am nächsten Morgen schön glänzen.

Tipp 4: Hitzeschutz-Sprays verhindern Schäden am Haar

Ein Hauptgrund für strapazierte Haare ist Hitze. Unser Haar besteht zu über 90 Prozent aus Keratin, einem Protein. Diese Substanz findet sich auch in unseren Nägeln und der Haut und gilt als recht stabil. Hohe Temperaturen sind allerdings die Schwachstelle von Proteinen. Es kann zur sogenannten Denaturierung kommen, wodurch das Proteingerüst zusammenfällt. Das bemerken wir dann an schwer kämmbaren Längen, Haarbruch und Spliss.

Das Glätteisen ist übrigens der größte Übeltäter unter den Haartools. Das Haar ist nicht nur großer Hitze ausgesetzt, sondern muss auch einem großen Druck standhalten. Schließlich ziehen wir die heißen Platten mit Spannung über die einzelnen Strähnen. Eine echte Herausforderung für Ihre Haare!

Am besten wäre es, wenn Sie Hitze bei strapazierten Haaren vollkommen vermeiden. Ganz aufs Föhnen zu verzichten, ist für viele von uns aber sehr schwierig. Sollten Sie dennoch zum Föhn oder Lockenstab greifen wollen, sollten sie unbedingt auf einen guten Hitzeschutz setzen.

Hitzeschutz-Sprays werden auf die Haare und vor allem die Längen gesprüht und sollen mögliche Hitzeschäden verringern. Sie puffern hohe Temperaturen ab und schützen die Haare vor dem Austrocknen.

Viele elegante Frisuren lassen sich übrigens auch ganz ohne Hitze kreieren. Hier erfahren Sie, wie Sie Locken über Nacht kreieren können.

Tipp 5: Schonende Haargummis mindern brüchige Haare

Wer das Haar gerne zusammenbindet, sollte unbedingt auf schonende Haargummis setzen. Vermeiden Sie Varianten mit Metallstiften. Sie können einzelne Haare rausreißen, die Haare abknicken und zu Haarbruch führen.

Für brüchiges Haar eignen sich weiche Haargummis am besten. Scrunchies sind gerade wieder extrem modern und üben durch den breiten Stoffüberzug einen geringen Druck auf die Haarfaser aus.

Tipp 6: Regelmäßige Friseurbesuche

Regelmäßiges Spitzen schneiden ist ein Muss, um kaputte Haare vorzubeugen. Spliss muss entfernt werden, da er sich sonst immer weiter hoch frisst und die Haarfaser instabil macht. Sorgen Sie lieber vor, indem Sie regelmäßig zum Spitzen schneiden gehen.

Mittlerweile bieten viele Friseure besondere Schnitttechniken an, die spröde Haare und Spliss vorbeugen sollen. Eine davon nennt sich "heiße Schere". Der Name ist dabei Programm: Die Friseurschere wird zuerst erhitzt, bevor das Haar geschnitten wird. Dadurch wird das Haar beim Schneiden versiegelt und franst nicht so schnell aus.

Die Spitzen bleiben länger gesund und sind widerstandsfähiger. Und das bedeutet, dass Sie sich weniger Sorgen um brüchiges Haar machen müssen.

Tipp 7: Haaröle reduzieren Frizz

Wenn die Hände trocken werden, cremen wir sie häufiger ein. Auch brüchige Haare brauchen regelmäßige Feuchtigkeitskicks, welche die Längen geschmeidig halten. Und je geschmeidiger und elastischer die Haarfaser ist, desto weniger bricht sie ab!

Zur Pflege von strohigen Längen eignen sich ein Haaröl ohne Silikone am besten. Silikone sind Kunststoffe, die sich auf dem Haar ablagern können. Die abdichtende Wirkung dieser chemischen Filmbildner führt dazu, dass die Haare auf Dauer austrocknen. Greifen Sie daher lieber zu einer Variante ohne Silikone.

Arganöl, Kokosöl oder doch lieber Mandelöl? Hier erfahren Sie, welches Öl für die Haare am besten zu Ihrem Haartypen passt.


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