Nora Tschirner: Blond spricht andere Männer an

Schauspielerin Nora Tschirner musste sich für ihre jüngste Filmrolle die Haare blond färben und fand ihre Erfahrungen als Blondine spannend.

Nora Tschirner (31) fand es faszinierend, dass sie als Blondine eine andere Männerzielgruppe ansprach.

Die schöne Schauspielerin ('Zweiohrküken') ist von Natur aus dunkelhaarig, musste sich für ihren neuen Film 'Liebe und andere Turbulenzen' jedoch die Haare blond färben. Die Schöne war erstaunt, wie anders sich das Leben doch anfühlte. "Man fühlt sich tatsächlich anders und vielleicht kommt es daher, dass manche Leute dich anders wahrnehmen. Blond ist viel weicher, und dadurch wirken auch die Konturen viel weicher - darauf reagieren definitiv andere Männer, was dann sehr verwirrend ist", gestand die Berliner Powerfrau im Interview mit der 'B.Z.'.

Eigentlich fand sie ihr Leben als Blondchen aber gar nicht so verkehrt. "Ich fühlte mich blond ganz wohl, weil das damals für mich ein Befreiungsschlag war, einfach mal Schluss mit dem Nora-Tschirner-Seitenscheitel-in-Schwarz-Klischee. Ich dachte nur: 'Oh, wie toll, ich bin blond und höre gar nicht auf zu existieren'", erzählte sie weiter. Jetzt ist sie trotzdem wieder zu ihrer natürlichen Haarfarbe zurückgekehrt, was nicht nur ihre Mutter erfreute, "dass ich danach wieder aussah wie ihr Kind", sondern auch der Darstellerin ein gutes Körpergefühl gibt. "Vielleicht sollte man die Farbe immer danach wechseln, wie man sich gerade fühlt. Auf jeden Fall fühle ich mich jetzt mit eigener Haarfarbe wieder am wohlsten, andere kommen für mich gerade nicht in Betracht", zog sie einen Schlussstrich unter weitere Haarexperimente.

Der deutsche Star bezaubert nicht nur auf der Leinwand, sondern macht auch musikalisch von sich reden. Sie singt in der Gruppe Prag, von einem zweiten Standbein will sie jedoch noch nicht sprechen. "Bis vor zwei Jahren habe ich nie im Leben damit gerechnet, dass ich mal eine Band habe", erzählte Tschirner der Publikation und ergänzte: "Jetzt ist das so passiert und dann muss das auch mit meinem Schauspielerjob in Einklang gebracht werden."

Dementsprechend gelassen sieht sie ihrer Musikkarriere derzeit auch noch entgegen. "Es muss jetzt nicht so erfolgreich werden wie mit 'Keinohrhasen', aber wie mit 'Zweiohrküken' schon", lachte sie, bevor sie erklärte: "Nein, uns kommt es nicht darauf an, die Charts zu regieren, aber wir hoffen, die Leute zu erreichen, die unsere Songs mögen könnten. Das ist schon schwer genug, und wenn das klappen könnte, wäre das für mich ein großer Erfolg."

Nora Tschirner, ob blond oder brünett, ist da ganz bescheiden.

 

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