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Shag Cut So tragen Sie Ihre Haare shaggy

Für einen Shag Cut werden die Haare ordentlich durchgestuft.
© t.max / Shutterstock
Eine Frisur ist zurück, die uns gedanklich direkt ein paar Jahrzehnte zurück katapultiert, wenn wir sie sehen. Shag Cut heißt der Frisuren-Trend, der eine neue Version der 80er-Jahre-Vokuhila ist. Wir erklären Ihnen, wie der Shag getragen wird und was ihn so besonders macht.

Die meisten sehen sofort Rockbands wie Jon Bon Jovi oder Sängerin Nena vor sich, wenn sie an die Vokuhila denken. Ganz so wild und "80er" ist der moderne Shag Cut aber nicht. Auch wenn diese Frisur rockig daher kommt und Träger:innen einen Hauch von Wildheit verleiht, ist sie absolut alltagstauglich und salonfähig.

Wie sieht ein Shag Cut aus?

Der Shag Cut zeichnet sich dadurch aus, dass das Haar komplett durchgestuft ist. Dabei sind die Stufen fransig und ungleichmäßig geschnitten. Der traditionelle Shag Cut kommt mit einem überlangen Pony daher, der mittig gescheitelt und durch Curtain Bangs eingerahmt wird. Neuen Versionen der Frisur können jedoch auch mit kürzerem Pony getragen werden. Die Haarlänge kann variieren. Es gibt die kürzere Variante, den sogenannten Shaggy Bob, aber auch lange Shag Cuts, die über Schulterlänge hinausgehen. Hier gibt es keine Grenzen, das einzige Muss ist das kräftige Durchstufen der Haare.

Wem steht der Shag Cut am besten?

Der Shag Cut passt sich am besten an ovale und herzförmige Gesichtsformen an. Schmale Gesichter können durch die Frisur oft noch schmaler und runde Gesichtsformen üppiger wirken. Letztere sollten den Shag Cut am besten länger als schulterlang tragen. Das streckt optisch das Gesicht.

Am leichtesten lässt sich der Look mit welligen Haaren stylen. Dies ist auch bei glatten oder lockigen Haaren möglich, kann aber ein bisschen mehr Aufwand bedeuten. Wer besonders dickes Haar hat, sollte die Mähne für den Shag Cut ordentlich ausdünnen lassen. Dünnes, feines Haar kann von der extremen Durchstufung profitieren, weil es mehr Fülle erhält. Dafür sollte es aber nicht zu lang sein, sondern eher einen maximal schulterlangen Schnitt erhalten.

Hier eine kleine Übersicht, worauf Sie – je nach Haartyp – noch achten sollten:

  • Glatte Haare: Bei glatten Haaren nicht zu viele Stufen schneiden. Das könnte schnell sehr unordentlich wirken. Lieber auf wenige Stufen beschränken und die Spitzen fransig schneiden. Das gibt Volumen.
  • Lockige Haare: Lockiges Haar sollte vor allem in den Spitzen gut ausgedünnt sein, damit das Volumen sich nicht dort sammelt, sondern weiter oben. Das restliche Haar in Stufen schneiden.
  • Langes Haar: Wer langes Haar hat und dieses nicht kürzer schneiden lassen möchte – kein Problem. Auch bei langem Haar funktioniert ein Shag Cut. Am besten klappt dies, wenn das Haar wellig ist, da es dann ein wenig voluminöser wirkt. Hier können es dann gern ein paar Stufen mehr sein, die die Schwere aus dem langen Haar nehmen. Hierzu wirkt übrigens ein Pony besonders gut, weil er den Fokus vom langen Haar wieder aufs Gesicht lenkt.
  • Kurze Haare: Kurze Haare sollten in viele verschiedene Schichten und die Spitzen möglichst fransig geschnitten werden. Vorne sollten die kurzen Strähnchen leicht ins Gesicht fallen, damit der Schnitt nicht zu streng wirkt.

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Wie stylt man den Shag Cut?

Der Shag Cut will vor allem eines sein: lässig. Daher sollte man ihn nicht mit einem aufwändigen Styling bearbeiten. Die Frisur sollte undone (engl. für ungemacht) wirken. Das bekommt man am besten hin, wenn die Haare nach dem Waschen einfach an der Luft trocknen. Falls es mal schnell gehen soll, können Sie die Haare auch über Kopf föhnen. Bei einem Shag Cut eignet sich ein Diffuser-Aufsatz für den Föhn, der richtig Volumen ins Haar zaubern kann. Auch ein wenig Salzspray, Volumenspray oder Haarschaum nach dem Trocknen kann helfen, zusätzliches Volumen in die Haare zu bekommen. 

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Wie wird ein Shag Cut gepflegt?

Der Shag Cut ist relativ anspruchslos. Das Haar freut sich – wie bei jeder anderen Frisur – hin und wieder über eine Haarkur und/oder einen Conditioner. Wenn Ihr Haar leicht zu Spliss neigt, sollten Sie regelmäßig ein Spitzenfluid oder -öl verwenden, damit die Haarenden lange schön bleiben. Splissige Enden fallen beim Shag Cut schneller auf als bei anderen Frisuren, da sich die Haar-Enden durch die vielen Stufen durch das gesamte Haar ziehen. Auf die Verwendung eines Glätteisens sollten sie besser verzichten. Erstens ist dies beim Styling des Shag Cut nicht wirklich erforderlich – der Schnitt lebt ja von Wellen – und zweitens würde es die Spitzen zu sehr strapazieren. 

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Die in Stufen geschnittenen Haare sollten regelmäßig beim Friseur nachgeschnitten werden, damit die Enden nicht zu sehr ausfransen. Denn der Shag Cut soll zwar wild, aber nicht ungepflegt wirken. Wir empfehlen Ihnen einen Friseurbesuch etwa alle acht bis zehn Wochen.

Gala


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