Kolumne: Call of Beauty : Haarfarbe ändern ohne die Haarstruktur zu schädigen

Wie ist es eigentlich möglich, dass Models und Schauspielerinnen von heute auf morgen ihre Haarfarbe wechseln und ihr Haar dabei scheinbar nicht zu Bruch geht? GALA-Redakteurin Anna hat es ausprobiert

Träumt nicht jede Brünette heimlich von blonden Haaren? Ich schon. Und was mich bisher vom Färben abgehalten hat? Mein ziemlich dünnes Haar. Meine Haarstruktur ist sehr empfindlich - meine Haare brechen eher ab, bevor sie kräftig nachwachsen. Ich weiß: Colorationen beanspruchen die Mähne zusätzlich. Zudem hatte ich die Angst, mich nach dem Färben, um herauswachsende Ansätze kümmern zu müssen. Für beides habe ich eine Lösung gefunden. Denn aus mir sollte der "Gisele-Bündchen-Typ" werden.

Ein Haartraum wird Wirklichkeit: Ich werde zu Gisele Bündchen

Gesagt, getan. Dazu besuchte ich den Friseur-Salon "Outfit" in Hamburg. Nach einer intensiven Frisurenberatung entschied sich Master-Stylist Christoph gemeinsam mit mir für eine Blondierung. Dank der Painting-Methode ist es möglich, einen natürlichen Strähnen-Look zu zaubern, der perfekt zum Sommer passt: Haare, die aussehen wie von der Sonne geküsst. Das Beste daran: Durch die soften Farbübergänge kann die Farbe einfach herauswachsen, ohne komisch auszusehen. So entsteht nach ca. einem halben Jahr ein Ombre-Style, der sich absolut noch sehen lassen kann.

Beauty-Tutorial

Geföhntes Volumen kreieren

Beauty-Tutorial: Geföhntes Volumen kreieren
©Gala

Haarefärben ohne Haarschädigung?

Meine Haare sehen trotz teilweiser Aufhellung insgesamt gesünder als vorher aus.

"Es gibt ein absolut schonendes Verfahren zur Haarfärbung", erklärt mir Christoph. Perfekt für Haare wie meine. Ich vermute schon, dass meine Haare nach dem Friseurbesuch besser aussehen als vorher. Die Wunderwaffe, die es richten soll, ist ein sogenannter "PH-Bonder" von Redken. Dieses spezielle Pflegeprodukt ist als Schutzsystem für die Haare zu verstehen: Es führt die PH-Brücken in der Haarstruktur zusammen und beugt so Haarbruch vor. Außerdem hilft es, die Haarstruktur nach der Coloration wieder zu stabilisieren. Quasi eine Art Detox fürs Haupt.

Redken PH-Bonder im Test

Das Produkt besteht aus drei Stufen. Die ersten beiden Bonder sind exklusive Salon-Produkte. Der PH-Bonder Phase 1 wird vom Friseur direkt in die Farbe eingemischt, sodass die Haare beim Aufhellen gleich gepflegt und exklusiv versiegelt werden. Nach der Wäsche wird Phase 2 als Pflegekur aufgetragen. Das alles dauert im Salon nur zehn bis zwanzig Minuten extra und schon direkt nach der Haarwäsche spürt man, wie sensationell sich das eigene Haar anfühlt. Das dritte Produkt gibt mir Christoph zur Anwendung zu Hause mit. Tatsächlich für mich als Pflege-Muffel sehr einfach zu handhaben: Ich trage es vor der Haarwäsche auf und lasse es zehn Minuten einwirken. Danach ausspülen und ganz normal den individuellen Pflegeprozess fortführen. Fertig. 

Fazit

Ich bin begeistert: Trotz Färbeprozess behält das Haar seine Elastizität und seinen Glanz. Die Haarstruktur ist trotz Beanspruchung unglaublich geschmeidig und in sich geschlossen. Mein Haar lässt sich toll bearbeiten, fühlt sich seidig und super gepflegt an. Mein Fazit? Sich wie Gisele zu fühlen ist prima – gerne wieder.

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