Der Ombré Hairstyle ist nicht etwa ein herausgewachsener Haaransatz. Nein, es ist ein gekonnter Farbkontrast zwischen brünetten oder braunen Haaren und helleren Haarspitzen. Meist in den Farben asch- über honigblond bis hin zu karamell

Stars wie Jessica Biel, Drew Barrymore oder Salma Hayek haben den Trend vorgemacht: Ombré Hair ist ein absoluter Hingucker – egal ob bei Stars oder bei uns Ladies im Alltag. GALA klärt darüber auf, was den beliebten Ombré Hair-Trend 2018 definiert, zeigt wie er aussieht und grenzt ihn vom ebenso populären Balayage ab.

Definition: So geht Ombré Hair

Der Ombré Haarstyle charakterisiert sich durch sanfte Übergange in Latte-Macciato-Tönen – hierbei bilden die helleren Haarspitzen meistens einen Kontrast zum dunkleren Haaransatz. Im Vergleich zum Dip Dye-Look ist Ombré Hair die sanftere Variante, denn statt eines harten Kontrasts gehen die Farben beim Ombré natürlich ineinander über.

Haarfarben

Dip-Dye

Ihre sommerliche Ombré-Variante mit blonden Spitzen hat Vanessa Hudgens für den Herbst farblich verändert und überzeugt nun nicht nur mit einer deutlich gekürzten Haarlänge sondern vor allem mit einem tollen Rotton.
Gwen Stefani setzt mit ihrem neuen Haarstyling auf vollen Kontrast. Die schwarz gefärbten Spitzen sind ein echter Hingucker.
Bei geglätteten Haaren wie Cheryl Cole sie hier trägt, ist der Farbverlauf des Ombré-Looks besonders schön zu erkennen.
Vom Wind aufgefächert, sieht man die frisch blondierten Spitzen von "Twilight"-Star Nikki Reed besonders gut.

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Aus dem französischen frei übersetzt bedeutet "Ombré" so viel wie "Schatten" und bezeichnet damit einen Farbverlauf von einer zur anderen Farbe und zieht sich von Wandbilder über Nagellack-Styles bis hin zu Frisuren. In der Welt der Haare steht der Begriff für gestufte und gefärbte Haare. 

Ombré Hair und Balayage: Was ist der Unterschied?

Während Ombré-Haare zwar die Light-Version des Dip Dye Trends darstellt, fällt der Farbkontrast von Ombré Hair im Vergleich zum Balayage nochmal deutlich stärker aus. Denn: Beim Balayage werden natürliche Farb-Highlights ins gesamte Haar gezaubert (vom Ansatz bis in die Spitzen) und der perfekten Ombré wird erzielt, wenn die Ausgangshaarfarbe auf Höhe der Ohren sanft in etwa eine hellere Haarfarben übergeht. So wird der zweistufige Schatten-Look perfekt.

Farbtechnik-Trend

Der natürliche Balayage-Look

Cara Delevingne

Was die beiden Methoden allerdings gemein haben ist die Freihand-Technik des Färbens: Beide Farbvariationen erhalten dank der Painting-Methode einen schönen Verlauf im Haar.

Wem steht der Ombré Hair-Look?

Jeder Frau steht der Ombré Look, denn ist er individuell an jede Ausgangshaarfarbe anpassbar. Das Praktische daran: Lässt die Naturhaarfarbe es zu, reicht es, nur die Längen alle drei bis vier Monate, oder ganz nach Belieben aufzufrischen. Das Kaschieren des Haaransatzes ist damit unnötig, denn wie eingangs erwähnt, ähnelt der Look ganz leicht einem herausgewachsenem Haaransatz.

Passende Frisuren für Ombré Hair

Achtung, Profi-Tipp: Am besten kommt das Ombré Hair bei leicht zerzausten Looks zur Geltung. Hierfür einfach vereinzelte Strähnen aus der Frisur herauslösen. Wenn Sie diesen kleinen Trick beachten, setzen sie Ihr tolles Friseur-Ergebnis beim Half-up Hair wie etwa dem Messy Bun oder Half Bun, Hochsteckfrisuren oder Chignon gekonnt in Szene.

Schon gehört, vom Reverse Ombré?

Verrückt, oder? In der Frisurenwelt gibt es nichts, das es nicht schon gibt. Wie der Name verrät, ist der Reserve Ombré ein umgekehrter Shadow-Look. Mit anderen Worten: Oben hell und nach unten hin etwas dunkler im Farbton abfallend. Unser Beauty-Tipp für Sie: Der Reserve Ombré eignet sich perfekt für Blondinen (blonde Haare), oder um nach einer Färbung zur Naturhaarfarben zurückzukehren.

Kolumne: Call of Beauty

Einmal den Beach-Look, bitte!

Vom Straßenköter zur Vorzeige-Blondine. 
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